Burnout Kids

„Ich kann nicht mehr.“
„Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.“
„Mein Leben ist sinnlos.“

BURNOUT KIDS   ab 2. März 2015 bei Pattloch

BURNOUT KIDS
ab 2. März 2015 bei Pattloch

Hilferufe von Kindern, die der Kinderpsychiater
Michael Schulte-Markwort in seiner Klinik betreut

Emily  ist 15 Jahre alt. Sie leidet unter Schlafstörungen, verliert erheblich an Gewicht und weint häufig. Dabei geht es ihr eigentlich gut. Sie hat in der Schule keine Probleme, das Familienleben ist intakt. Die Eltern denken an Magersucht und lassen das Kind untersuchen. Die Diagnose: Burnout. Die Managerkrankheit, bei einer Jugendlichen? Was ist passiert, dass schon Kinder vor Erschöpfung zusammenbrechen?
Der Hamburger Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort warnt: „ Burnout ist im Kindes- und Jugendalter angekommen. Etwa drei bis fünf Prozent aller Kids, v.a. Mädchen,  leiden an Depressionen, mehr als zehn Prozent unter Ängsten. Bei etwa 20 bis 30 Prozent dieser Betroffenen geht man von Erschöpfungsdepressionen aus. Das macht etwa eine Betroffene auf 60 Schüler.“

Michael Schulte-Markwort sieht in der leistungsorientierten Ökonomisierung der Gesellschaft die entscheidende Ursache. Es sind weniger die überambitionierten Eltern, die aus dem Nachwuchs kleine Wunderkinder machen wollen, sondern Kinder und Jugendliche, die sich selbst unter Druck setzen, die für die Schule eher zu viel als zu wenig tun. Die permanente Anstrengung führt zu ausgeprägter Erschöpfung. Kinder haben keinen Schutzmechanismus, der bei zu hohen inneren und äußeren Anforderungen greifen könnte.

Anhand vieler Beispiele aus seiner Praxis erläutert Michael Schulte-Markwort die Ursachen der Erkrankung. Er lehrt die Symptome zu erkennen, beschreibt Therapieansätze und gibt Tipps zur Prävention.

Prof-. Dr. Michael Schulte-Markwort

Prof-. Dr. Michael Schulte-Markwort

Prof-. Dr. Michael Schulte-Markwort ist ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und –psychosomatik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und des Altonaer Kinderkrankenhauses. Er behandelt täglich die jungen Patienten, von denen er berichtet.

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