Damit die FFP2-Maske wirkt

Tipps für das richtige Tragen und Wiederverwenden

Das Foto zeigt eine FFP2 Maske
FFP2-Maske auf weißem Hintergrund

Laut aktuellem Bund-Länder-Beschluss sind Alltagsmasken deutschlandweit im Nahverkehr und beim Einkaufen nicht mehr zugelassen. Hier sind künftig sogenannte OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen der Standards KN95/N95 oder FFP2 Pflicht. Bayern erlaubt bereits seit Montag in den Geschäften und den öffentlichen Verkehrsmitteln ausschließlich FFP2-Masken. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV, erklärt den Unterschied zu Alltagsmasken und worauf Verbraucher beim Tragen von FFP2-Masken besonders achten sollten. Er hat außerdem Tipps für deren Wiederverwendung.

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Vortragsreihe: Corona-Krise und psychische Gesundheit

Die gemeinsame Vortragsreihe „Corona-Krise und psychische Gesundheit“ des Universitätsklinikums Freiburg und des Freiburger Bündnisses gegen Depression e.V. startet am 25. Januar 2021

Flyer als Foto eingefügt

Auch Menschen, die selbst nicht an COVID-19 erkranken, sind während der Corona-Pandemie einer Vielzahl von Stressoren ausgesetzt: Ansteckungsängste, strenge Kontaktbeschränkungen, Quarantäne, Lockdown, Schulen-, Geschäfts- und Betriebsschließungen. Doch welche Auswirkungen haben die Pandemie und die notwendigen Gegenmaßnahmen auf die psychische Gesundheit? Und welche gesellschaftlichen und individuellen Schutzmaßnahmen gegen Pandemie-bedingte psychische Belastungen können helfen? Damit beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe „Corona-Krise und psychische Gesundheit“ der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Bündnis gegen Depression e.V. an fünf Vortragsabenden.

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Wer gebraucht wird, lebt länger

Was in der Pflege schiefläuft und der Beweis, dass es auch anders geht

Buchcover von "Wer gebraucht wird, lebt länger"

Kaspar Pfister beschreibt in seinem interessant geschriebenen und gut verständlichen Buch, warum ein Umdenken in der Pflege dringend nötig ist. Veränderungen auf der gesellschaftlichen, politischen und individuellen Ebene sind unumgänglich.

Pfister betont gleich zu Anfang, dass es ihm nicht darum geht, mehr Bewohner in seine Einrichtungen zu bekommen, seine Wartelisten sind bereits sehr lang.

Mal ehrlich – welches Bild kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Pflege- oder Seniorenheime denken? Ist es vielleicht ein dementer Mann, dem man gerade die Schnabeltasse reicht? Oder eine senile Alte, die in ihrem Blümchennachthemd auf der Bettkante sitzt? Die Realität sieht in vielen Heimen genauso aus. Der aktuelle Pflegeschlüssel lässt auch verantwortungsvollen Pflegekräften kaum Zeit, sich angemessen und würdevoll um die ihnen anvertrauten Menschen zu kümmern.

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Von der Corona-Impfung bald auch zur Behandlung von Krebs?

Eine wissenschaftliche Spitzenleistung in der Gentechnik

Sternstunden der Wissenschaft - Buchcover

Die Trump-Administration, große Teile des US Kongresses, der brasilianische Präsident, der größte Teil der deutschen AfD und bedeutende Teile der schweizerischen SVP haben in der Covid-Krise aktiv wissenschaftsbasierte Schutzmaßnahmen für Gesundheit und Sicherheit untergraben, wissenschaftliche Erkenntnisse beiseitegeschoben und zu vielen Anlässen immer wieder die wissenschaftlichen Integrität an sich in Frage gestellt. Doch sind die kürzlich erzielten Erfolge bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus nichts weniger als einer der größten Triumphe der Wissenschaften der letzten Jahre. Die Entwickler des Impfstoffes BNT162b2 der deutschen Firma BioNTech, das deutsch-türkische Ehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci, wurden 2020 sogar zur «Financial Times Person des Jahres» gewählt. Es war nur das zweite Mal in der 50-jährigen Geschichte dieser Auszeichnung, dass diese an einen Wissenschaftler/eine Wissenschaftlerin ging (im Jahr 2000 ging sie an den amerikanischen Biotechnologen Craig Venter, und 1999 ging die Auszeichnung «Financial Times Person des Jahrhunderts» an den Mathematiker und Computer-Pionier John von Neumann). BioNTech arbeitete für die Entwicklung, Logistik, Finanzen, die Überwachung der klinischen Studien und für die Herstellung mit der US Firma Pfizer zusammen (in den US Medien wird fälschlicherweise oft vom «Pfizer-Impfstoff» gesprochen, doch Pfizer ist nur Lizenznehmer und in China gar nicht dabei, denn dort wurde die Lizenz für Vertrieb und Herstellung von der chinesischen Firma Fosun erworben). Nichtsdestotrotz herrscht in der Bevölkerung eine breite Skepsis gegenüber dem Impfstoff, was Anlass sein soll, diesen Impfstoff einmal genauer zu betrachten.

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Weltweit größte Studie zu Psychotherapie bei Autismus-Störungen

Proband*innen gesucht

Multicenter-Studie zur Psychotherapie bei Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störungen startet an sechs Studienzentren / Leitung durch das Universitätsklinikum Freiburg / Proband*innen gesucht

Screenshot der Ausschreibung

Autismus-Spektrum-Störungen sind in der Bevölkerung ähnlich häufig sind wie Essstörungen, Zwangsstörungen oder Persönlichkeitsstörungen. Trotzdem gibt es bisher für betroffene Erwachsene keine geprüften Behandlungsangebote für die sozialen Kernsymptome, zu denen eine gestörte soziale Interaktion gehört. Unter Federführung des Universitätsklinikums Freiburg und der Humboldt-Universität Berlin startet nun die weltweit größte Studie zur Psychotherapie bei Erwachsenen mit ASS. Die Studie wird an sechs Standorten durchgeführt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit insgesamt über zwei Millionen Euro gefördert.

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Der Corona-Kompass

Wie wir mit der Pandemie leben und was wir daraus lernen können

Das Foto zeigt das Buchcover

Seit der Veröffentlichung des Buches von Prof. Alexander Kekulé sind schon wieder neue Erkenntnisse in Sachen Corona veröffentlicht worden, dennoch ist das, was Kekulé schreibt noch immer sehr aktuell.

In der Einleitung beschreibt Alexander Kekulé die Entwicklung der Pandemie und die zahlreichen Fehlentscheidungen der Politik, die im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Covid-19 getroffen wurden.

Gewarnt haben die Wissenschaftler bereits vor mehr als 30 Jahren, dass gefährliche Krankheitserreger mit großer Regelmäßigkeit aus dem Tierreich auf den Menschen überspringen und jederzeit eine Pandemie verursachen könnten. Es ging nicht darum, ob das geschehen würde, sondern nur wann.

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Europäische Arzneimittel-Agentur trifft positives Votum über eine Zulassung des BioNTech-COVID19-Impfstoffes in Europa

Eine gute Nachricht zum Ende dieses schwierigen Jahres

Dies ist die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat am heutigen Montag ein positives Votum über eine Zulassung des COVID19-Impfstoffes der Firmen BioNTech und Pfizer in Europa getroffen. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: „Das Licht am Ende dieses Pandemie-Tunnels ist heute noch einmal viel heller geworden. Wir können nun hoffen, dass auch in Kürze die EU-Kommission grünes Licht für den Einsatz des Impfstoffs von BioNTech und Pfizer geben wird. Dann kann sehr bald bei uns in Deutschland mit den Impfungen begonnen werden. Der Impfstoff wird denen angeboten, die ihn wollen und die diesen Impfstoff besonders benötigen. Die Vorbereitungen sind getroffen.

Wir wissen, die Covid-19-Pandemie ist noch längst nicht besiegt. Die aktuellen Meldungen aus Großbritannien zu einer zirkulierenden Mutation des Coronavirus machen sehr deutlich, dass die Eindämmung dieser Pandemie uns noch große Anstrengungen kosten wird.

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Neuer Wirkstoff hemmt das Wachstum von Krebszellen

Die Hemmung der Genaktivität in Mitochondrien von Mäusen stoppt das Wachstum von Krebszellen

Schematische Darstellung des POLRMT-Inhibitor-Komplexes.
© Hauke S. Hillen
Schematische Darstellung des POLRMT-Inhibitor-Komplexes. © Hauke S. Hillen

Ein neu entwickelter Wirkstoff hungert Krebszellen aus, indem er das Ablesen der genetischen Information der Mitochondrien verhindert. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns, des Stockholmer Karolinska Instituts und der Universität Göteborg berichten in einer Studie, dass die chemische Verbindung auch Potential für die Krebstherapie bei Menschen haben könnte.

Mitochondrien versorgen unsere Zellen mit Energie und Bausteinen, die für die normale Funktion von Geweben und Organen unerlässlich sind. Lange Zeit ging man allerdings davon aus, dass das Wachstum von Krebszellen weniger stark vom Beitrag der Mitochondrien abhängt. Diese seit langem bestehende Lehrmeinung wurde jedoch in den letzten Jahren zunehmend in Frage gestellt. Besonders Krebsstammzellen sind in hohem Maße vom mitochondrialen Stoffwechsel abhängig. Aufgrund der zentralen Rolle der Mitochondrien für die normale Gewebefunktion und weil Medikamente, die auf die Mitochondrienfunktionen abzielen, normalerweise sehr toxisch sind, hat es sich bisher als schwierig erwiesen, Mitochondrien im Rahmen der Krebsbehandlung gezielt anzugreifen.

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Krebs bekämpfen mit biologischen Schaltkreisen

Die Freiburger Forscherin Barbara Di Ventura erhält den mit zwei Millionen Euro dotierten ERC Consolidator Grant

Die Freiburger Forscherin Barbara Di VenturaFoto: Jürgen Gocke
Die Freiburger Forscherin Barbara Di Ventura ©Foto: Jürgen Gocke

Freiburg, 09.12.2020 Es ist einer der renommiertesten Preise für europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Die Freiburger Ingenieurin und Biologin Prof. Dr. Barbara Di Ventura erhält für ihr Forschungsvorhaben einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Die Auszeichnung ist mit zwei Millionen Euro dotiert. Mit ihrem Projekt „InCanTeSiMo – Intelligent cancer therapy with synthetic biology methods“ will Di Ventura auf der Basis von Methoden aus der synthetischen Biologie eine neuartige Krebstherapie entwickeln. Dafür wird ihre Forschungsgruppe Netzwerke aus synthetischen Proteinen zusammensetzen, die über molekulare Transportvehikel in menschliche Krebszellen eingeschleust werden können. Diese Netzwerke, auch biologische Schaltkreise genannt, könnten erkennen, ob eine Zelle an Krebs erkrankt ist und diese von innen abtöten.

„Ein Nachteil der gängigen Chemotherapien gegen Krebserkrankungen ist, dass sie meist im ganzen Körper und nicht ausschließlich am Tumor und den Krebszellen selbst wirken“, betont Di Ventura. Sie will eine Therapieform entwickeln, die nur Krebszellen betrifft und das restliche Gewebe schont. Ein weiterer Vorteil der neuen Methode: Wenn die Schaltkreise mit lichtempfindlichen Bestandteilen versehen werden, ließe sich die Wirkung zeitlich gesteuert mit Licht auslösen. „Damit ließe sich die Therapie gezielter und flexibler einsetzen“, sagt die Forscherin. „Im Laufe des Projekts wollen wir herausfinden, ob diese Idee realisierbar ist.“

Seit 2017 ist Barbara Di Ventura Professorin für biologische Signalforschung an der Fakultät für Biologie der Universität Freiburg und bei BIOSS – Centre for Biological Signalling Studies. Seit 2019 ist sie zudem Mitglied im Exzellenzcluster CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studies. Di Venturas Fokus liegt auf der Optogenetik. Diese Technik der synthetischen Biologie verwendet Licht, um Signale in Zellen zu steuern. Solche „Control-of-Function“-Anwendungen entwickelt sie gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe, um die Dynamik von so genannten Transkriptionsfaktoren zu untersuchen. Das sind Proteine, die das Auslesen von Genen in der Zelle steuern. Di Venturas Anwendungen ermöglichen es, die Funktionen in Signalwegen und Netzwerken innerhalb von Zellen und Organismen besser zu verstehen. Im Exzellenzcluster CIBSS erforscht sie insbesondere den Signalweg des Transkriptionsfaktors NF-κB, der wichtige Aufgaben in der Immunantwort und der Programmierung des Zelltodes übernimmt.

Barbara Di Ventura hat Technische Informatik an der Universität La Sapienza in Rom/Italien studiert. 2007 wurde sie am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg im Bereich der synthetischen Biologie promoviert. Von 2007 bis 2011 war Di Ventura Postdoktorandin am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg. Danach leitete sie die Arbeitsgruppe für synthetische Biologie am dortigen BioQuant-Zentrum.

Mehr Informationen zu Barbara Di Ventura und der Arbeit ihrer Gruppe

BIOSS – Centre for Biological Signalling Studies

CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studies

„Project One World“ erhält den Freiburger Integrationspreis 2020

Das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg bietet maßgeschneiderte und individuelle Deutschsprachkurse für Patient*innenfamilien, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind

Am Freitag, 4. Dezember 2020 wurde das „Project One World“ des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg mit dem Integrationspreis der Stadt Freiburg ausgezeichnet. Seit 2019 bietet das Projekt maßgeschneiderte Sprachkurse für Eltern, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind und deren Kinder mit schweren akuten oder chronischen Erkrankungen im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin behandelt werden. Viele der Eltern haben bedingt durch die Krankheit ihres Kindes keine Möglichkeit, anderweitig einen Deutschkurs zu besuchen. Im „Project One World“ vermitteln ihnen professionelle Deutschlehrer*innen die nötigen Sprachkenntnisse, um in Alltagssituationen in der Klinik kommunizieren zu können. Derzeit findet der Unterricht ausschließlich online statt.  „Wir erhalten regelmäßig positive Rückmeldungen von den Eltern, die für diese unkomplizierte Unterstützung sehr dankbar sind“, berichten Kunsttherapeutin Wendy Zähringer-Hardy und Sozialpädagogin Kerstin Handloser vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin,die das mit Spenden unterstützte Projekt entwickelt haben und leiten.

Sprache als Schlüssel zur Genesung

Im Klinikalltag ist die Sprachbarriere bei Patient*innen und ihren Familien seit vielen Jahren eine große Herausforderung. Nicht zuletzt Familien mit Fluchterfahrung benötigen besondere Unterstützung, wenn sie zusätzlich zu traumatisierenden Erlebnissen in ihrer Heimat und auf der Flucht auch noch mit der Erkrankung eines Kindes umgehen müssen. „Die Sprache ist ein wichtiger Schlüssel zur Genesung, zu einer gelingenden Beziehung zwischen Patient*in und Behandler*in“, sagt Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, Ärztliche Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Freiburg. „Nur wenn ich meine Patient*innen und ihre Angehörigen verstehe, kann ich ihre Geschichte einordnen und das nötige Vertrauen entwickeln, um auch schwierige Phasen in einer Behandlung gemeinsam durchzustehen.“

Vielfältige Unterstützungsangebote

Die große Sprachenvielfalt im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin zeigte sich bereits 2016 in einer an drei unterschiedlichen Tagen durchgeführten Erhebung: 32 Prozent der Eltern hatten Deutsch nicht als Muttersprache erlernt, 15 Prozent hatten so geringe Deutschkenntnisse, dass eine verbale Kommunikation im Klinikalltag nur mithilfe von Dolmetscher*innen möglich war. Insgesamt wurden 36 verschiedene Sprachen als Muttersprache von Eltern und behandelten Kindern angegeben. Dieser Sprachenvielfalt trägt das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Rechnung, indem im Klinikalltag häufig Präsenzdolmetscher*innen eingesetzt werden. „Für die Behandlungsqualität und die Sicherheit unserer Patient*innen ist es sehr wichtig, dass wir rechtzeitig Dolmetschunterstützung einschalten“, weiß PD Dr. Torsten Langer, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg. „Selbst wenn jemand bei Alltagsgesprächen gut zurecht kommt, kann das nötige Vokabular für Gespräche über medizinische Inhalte fehlen. Dessen müssen wir uns als Behandelnde bewusst sein.“

Präsenzdolmetscher*innen können jedoch nur geplant eingesetzt werden. Im klinischen Alltag ist der nötige Vorlauf oft nicht möglich. Wenn ein Kind nachts plötzlich Bauchschmerzen bekommt, müssen sich Pflegende, Kind und Eltern schnell verständigen können. Dafür wurde 2016 als Ergebnis des Kooperationsprojekts „Fit für den Umgang mit Vielfalt im Krankenhaus“ zwischen der Stadt Freiburg und dem Universitätsklinikum ein zusätzlicher Videodolmetschdienst eingerichtet. Seitdem können rund um die Uhr ausgebildete Dolmetscher*innen per Video ins Behandlungszimmer dazugeschaltet werden. „Das Project One World ist nun ein weiterer Baustein, um die Kommunikation mit den Eltern unserer kleinen Patientinnen und Patienten zu erleichtern“, erläutert Niemeyer. „Die Auszeichnung mit dem Integrationspreis der Stadt Freiburg ist eine tolle Anerkennung für unser stetiges Engagement, um sprachliche Differenzen zu überwinden.“