Krankengeld – Ihre Rechte, Ihre Pflichten

Kostenlose Online-Sprechstunde der Verbraucherzentrale Hamburg

Ob Burnout, Unfall oder komplizierte Operation – wer längere Zeit arbeitsunfähig ist, hat meist einen Anspruch auf Krankengeld von seiner gesetzlichen Krankenkasse. Die regelmäßigen Überweisungen sichern die Existenz, wenn Arbeitgeber oder Arbeitsagentur aufgrund einer Erkrankung kein Geld mehr zahlen. Doch der Bezug von Krankengeld geht oft mit vielen Fragen einher. Zudem gibt es immer wieder Probleme mit der Bewilligung oder Zahlung von Krankengeld durch die Krankenkassen. Viele Betroffene fühlen sich durch deren Anrufe und Schreiben unter Druck gesetzt.

In der kostenlosen Online-Sprechstunde klärt die Verbraucherzentrale Hamburg die wichtigsten Fragen rund ums Krankengeld, wie zum Beispiel: Woran bemisst sich die Arbeitsunfähigkeit? Welche Rechte und welche Pflichten gehen mit dem Bezug einher? Wann kann die Krankenkasse das Krankengeld streichen? Wonach darf die Krankenkasse fragen und wonach nicht?

Termin:

Referentin: Kosten: Anmeldung:

Mittwoch, 3. November 2021,
18.30 bis 19.30 Uhr
Yvonne Vollmer, Rechtsanwältin und Patientenschützerin unentgeltlich
erforderlich unter www.vzhh.de/veranstaltungen

Körperzeiten

Wie wir im richtigen Moment das Richtige tun und besser lernen, lieben und leben

Das Bild zeigt das Buchcover von Körperzeiten

Im Buch von Werner Bartens geht es um unsere Körperzeiten aus chronobiologischer Sicht. Da sind zum einen die Frühaufsteher, die als Lerchen bezeichnet werden und um die Nachtmenschen, die Eulen genannt werden.

Am kommenden Samstag ist es wieder so weit. Die Umstellung auf die Winterzeit beschert uns ein schnelles Ende der hellen Tage. Für viele Menschen ist die Zeitumstellung zweimal im Jahr eine Belastung ähnlich einem Jetlag. In den ersten Wochen nach der Zeitumstellung ist das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und andere Kreislaufleiden erhöht.

Auch für Babys und Kleinkinder bringt der neue Tagesablauf Probleme. Insbesondere wenn deren Eltern berufstätig und damit einer außenorientierten Zeitstruktur unterworfen sind.

Weiterlesen

“Wir brauchen einen neuartigen Multilateralismus und einen neuen Gesellschaftsvertrag.”

World Health Summit endet mit klarem Bekenntnis zur Zusammenarbeit und Handlungsempfehlungen für die Politik

Berlin, 26.10.2021 Nach drei Tagen mit 377 Sprecher:innen und 67 verschiedenen Sessions ist am Nachmittag der 13. World Health Summit zu Ende gegangen. Das vorherrschende Thema: Die Lehren aus COVID-19 für die Zukunft.
 
Weltweit haben rund 6.000 Teilnehmer:innen aus 120 Nationen an dem internationalen Treffen teilgenommen, davon knapp 1.100 vor Ort in Berlin. Hinzu kamen bislang insgesamt rund 130.000 Views auf dem Twitterkanal der WHO, wo die vier Sessions mit WHO-Generaldirektor Tedros auf dem World Health Summit live gestreamt wurden.

Weiterlesen

Nature-Studie: SARS-CoV-2 bringt Timing der Immunreaktion durcheinander

Für die sofortige Bekämpfung von Eindringlingen ist das angeborene Immunsystem daher unabdingbar

Berlin, 25.10.2021 Den Botenstoff TGFβ nutzt der Körper normalerweise dazu, die Immunreaktion am Ende einer Infektion wieder herunterzufahren. Bei schweren COVID-19-Verläufen schüttet er den Botenstoff jedoch schon zu Beginn der Infektion aus – und blockiert so die frühe Bekämpfung des Erregers durch das angeborene Immunsystem. Das zeigt eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Leibniz-Instituts Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), die jetzt im Fachmagazin Nature* erschienen ist. Die verfrühte Bildung des immundämpfenden Botenstoffs tritt bei anderen Lungenentzündungen nicht auf und ist offenbar ein Charakteristikum von COVID-19. Das falsche Timing des Immunsystems zu korrigieren, könnte ein neuer Ansatz sein, schwere Verläufe der Erkrankung zu verhindern.

Weiterlesen

Mythos Blaulichtschaden?

Experten geben Entwarnung: LED-Displays sind keine Gefahr für Augen oder Schlaf

Berlin – Filter für Smartphones, Computerbrillen für Kinder, Kontaktlinsen für PC-Arbeit: Viele Produkte werben mit dem Schutz vor Blaulicht, das von Bildschirmen und Handydisplays ausgeht. Doch ist blaues Licht wirklich schädlich für unsere Augen, beeinträchtigt es den Schlaf? Nein, sagen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Der Kongress findet vom 30. September bis 3. Oktober 2021 virtuell statt.

Foto von Dids von Pexels

Blaues Licht gehört zum sichtbaren Teil des elektromagnetischen Spektrums und zeichnet sich durch Energiereichtum aus. „Dennoch ist die Lichtstärke bei der Nutzung elektronischer Geräte viel zu gering, um Netzhautschäden an den Augen hervorzurufen“, sagt Professor em. Dr. rer. nat. Michael Bach vom Universitätsklinikum Freiburg. Dies zeigt der Vergleich: Die natürliche Foto von

Beleuchtungsstärke im Freien bei bedecktem Winterhimmel beträgt in unseren Breitengraden etwa 5.000 lux, an einem Sonnentag bis zu 100.000 lux. Ein Computer-Bildschirm, sehr hell eingestellt, bleibt in 50 cm Abstand jedoch unter 500 lux. „Auch wenn Kinder durch Corona-bedingten Fernunterricht stundenlang vor Bildschirmen sitzen, sind zumindest Blaulicht-Augenschäden dadurch nicht zu befürchten“, stellt der Sehforscher fest. Weitere Erkenntnis zu vermeintlichen Beeinträchtigungen: Kontaktlinsen, die Blaulicht blockieren, schützen einer aktuellen Studie zufolge nicht besser vor einer Ermüdung der Augen bei der Bildschirmarbeit als Standardkontaktlinsen (1).

Weiterlesen

Leyla Peseschkian bittet um Unterstützung für ihre Doktorarbeit

Nehmen Sie bitte an der Umfrage teil

Liebe Angehörige von Patienten mit chronischen Schmerzen,

Ihre Erfahrung und Meinung sind gefragt!

Im Rahmen meiner Doktorarbeit möchte ich herausfinden, inwiefern Online-Gesundheitsangebote (eHealth) Sie in der Unterstützung Ihrer Angehörigen mit chronischen Schmerzen stärken können.

Weiterlesen

Das Telefax – ein Tabu für Gesundheitsdaten 

Sensible Daten müssen über sichere Kommunikationswege übermittelt werden

7. September 2021 – Mit einem Telefaxgerät Patienteninformationen oder andere Gesundheitsdaten zu übermitteln, ist rechtswidrig. Darauf weist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in Bremen hin. Außerdem sei „zur Übertragung besonderer Kategorien personenbezogener Daten […] die Nutzung von Fax-Diensten unzulässig.“ Die Aufsichtsbehörde begründet ihren Hinweis mit dem mangelnden Schutzniveau von Faxsendungen beim Empfang, das dem Postkartenversand entspreche.

Weiterlesen

Neues Gesetz stärkt Verbraucherrechte gegenüber Krankenkassen

Verbraucherzentrale Hamburg bittet Betroffene, Missstände zu melden 

Die Verbraucherzentrale Hamburg begrüßt das neue „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“. Es setzt den Krankenkassen unter anderem engere Grenzen, in denen sie persönlichen Daten von Krankengeldbezieherinnen und -beziehern erheben dürfen. Dennoch sind die Verbraucherschützer skeptisch, dass die Krankenkassen in der Praxis den neuen Bestimmungen in Gänze folgen werden.

„Unter dem Deckmantel der Mitwirkungspflicht haben die Krankenkassen in der Vergangenheit immer wieder Druck ausgeübt und Menschen, die Krankengeld beziehen, zur Preisgabe von sensiblen Patientendaten bewegt“, so Dr. Jochen Sunken von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Ob die Kassen diese Praxis von heute auf morgen ändern werden, bleibt abzuwarten. Schließlich konnten sie durch das sogenannte Krankengeldfallmanagement viel Geld sparen.“ 

Weiterlesen

Online-Vortrag: „Probleme mit dem Beckenboden“

Am Mittwoch, 18. August 2021 findet der nächste Vortrag der Online-Veranstaltungsreihe „Wissen hilft“ des Universitätsklinikums Freiburg statt

Harninkontinenz, Senkungsgefühl, Schwierigkeiten bei der Darmkontrolle oder Schmerzen im Beckenbereich beim Geschlechtsverkehr können Hinweise auf einen schwachen Beckenboden sein. Jede vierte Frau wird im Laufe ihres Lebens mit dieser Problematik konfrontiert und durch die Beckenbodenschwäche teilweise enorm in ihrem täglichen Leben eingeschränkt. Die exakte Diagnostik mit modernsten Untersuchungstechniken sowie eine individuell auf die Patientin zugeschnittene Therapie können helfen, die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Weiterlesen

Hohe Sterblichkeit bei schwer erkrankten Covid-Patienten auch nach dem Krankenhausaufenthalt

Langzeitstudie des WIdO: Mehr als ein Viertel der entlassenen Covid-19-Patienten mussten zurück in die Klinik

Berlin. Mehr als ein Viertel der stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit Covid-19 mussten nach ihrem Klinikaufenthalt erneut im Krankenhaus behandelt werden. Das zeigt die erste bundesweite Langzeitstudie, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) auf Basis der Abrechnungsdaten von AOK-versicherten Patientinnen und Patienten durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind jetzt im medizinischen Fachmagazin „PLOS ONE“ veröffentlicht worden. Neben der hohen Wiederaufnahmerate zeigt sich bei den Covid-19-Erkrankten auch eine hohe Sterblichkeitsquote. So starben insgesamt 30 Prozent der Patientinnen und Patienten während des ersten Krankenhausaufenthalts oder in den ersten sechs Monaten danach. Die Kohorten- studie des WIdO liefert erstmals aussagekräftige Daten zu den längerfristigen Folgen der Co- vid-19-Erkrankung von hospitalisierten Patienten und macht deutlich, dass die Nachsorge für die Patientinnen und Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wichtig ist.

Weiterlesen