Schlafmangel im Straßenverkehr: Erhöhtes Unfallrisiko?

Vortrag am 15. Oktober von Dr. Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums
an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des
Pfalzklinikums Klingenmünster, im Rahmen der Vortragsreihe „Schlaf in der
Ausbildungs- und Arbeitswelt“

Der Diplom Psychologe Dr. Hans-Günter Weeß geht in seinem Vortrag
„Schlafmangel im Straßenverkehr: Erhöhtes Unfallrisiko?“ am Mittwoch, den
15. Oktober 2014, um 20.00 Uhr, der Frage nach, welche Auswirkung wenig
Schlaf im Straßenverkehr hat. Die Veranstaltung findet im Rahmen der
Vorlesungsreihe „Schlaf in der Ausbildungs- und Arbeitswelt“ statt und wird
von Prof. Dr. Dieter Riemann von der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg, moderiert.
Veranstaltungsort ist das Audimax der Universität Freiburg, Platz der alten
Synagoge. Der Eintritt ist frei.

In Deutschland sind 25 Prozent aller tödlichen Autounfälle auf
Schläfrigkeit am Steuer zurückzuführen. Dr. Weeß beschäftigt sich in seinem
Vortrag mit den Ursachen, die zu einem gefährlichen Sekundenschlaf führen.
Dazu zählen vor allem Schlafstörungen, aber auch Medikamente wie
Schlafmittel und bestimmte Psychopharmaka. Bei seinen Untersuchungen beruft er sich auf eine EU-weite Studie, die sich mit der Häufigkeit von
Schläfrigkeit im Straßenverkehr auseinandersetzt.

Der Schlafexperte gibt Tipps, wie sich im Arbeitsalltag Autounfälle,
bedingt durch Schlafmangel, vermeiden lassen. Außerdem informiert er über
Behandlungsmöglichkeiten für Menschen, die von Schlafstörungen betroffen
sind.

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