Archiv der Kategorie: Gesundheit

So lassen sich Schmerzen selbst behandeln

Hintergründe verstehen – Ursachen erkennen – Schmerzen lindern

Das umfangreiche Buch von Roland Gautschi „Triggerpunkte & Faszien“ hat 383 Seiten, die voller gut aufbereiteter Informationen rund um die Schmerzbehandlung stecken.

Es ist sehr gut lesbar! Viele Bilder und Grafiken erklären bis ins Detail genau, was man gegen welche Schmerzen und Beschwerden selbst tun kann.

Es ist nicht nur für Menschen hilfreich, die bereits Erfahrung in der Anwendung dieser Methode haben, sondern es eignet sich auch für Neulinge.

Doch was sind Triggerpunkte genau?

Es sind schmerzhafte, dauerhaft verkürzte und schlecht durchblutete Zonen im Muskelgewebe, die oft ausstrahlende Schmerzen hervorrufen.

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„Kinder-Überzuckerungstag“

 foodwatch fordert strenge Regeln für Junkfood-Werbung

Das Foto zeigt ein Stofftier.
Kinder-Überzuckerungstag, Foto foodwatch
  • Kinder und Jugendliche haben schon am 12. August Zucker-Limit für ganzes Jahr erreicht 
  • foodwatch-Protestaktion vor Bundesernährungsministerium
  • Verbraucherorganisation fordert: Minister Cem Özdemir muss Junkfood-Werbung beschränken

    Berlin, 12. August 2022. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat mit Blick auf den heutigen „Kinder-Überzuckerungstag“ Bundesernährungsminister Cem Özdemir aufgefordert, Kinder vor Junkfood-Werbung zu schützen. Die Lebensmittelindustrie werbe mit beliebten Social-Media-Influencern, Comic-Figuren und TV-Spots vor allem für ungesunde Zucker- und Fettbomben. Die Folge: Kinder und Jugendliche äßen zu viel Süßigkeiten und Snacks und zu wenig Obst und Gemüse, so foodwatch. Mit einer Protestaktion vor dem Bundesernährungsministerium in Berlin forderten foodwatch-Aktivist:innen ein Gesetz, das Werbung an Kinder nur noch für ausgewogene Lebensmittel erlaubt. Werbung für ungesunde Lebensmittel solle in TV und Internet grundsätzlich nur noch zwischen 23 und 6 Uhr gesendet werden dürfen. Am „Kinder-Überzuckerungstag“ (12. August) haben Kinder und Jugendliche in Deutschland rechnerisch bereits so viel Zucker konsumiert, wie eigentlich für ein ganzes Jahr nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erlaubt wäre. 

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Volkskrankheit Reizdarm:
Wie Pektine einen „nervösen Darm“ beruhigen können

Mediziner schätzen, dass bis zu jeder Sechste in Deutschland betroffen ist

Insbesondere lösliche Ballaststoffe wie Pektine können dann helfen, einen aus dem Gleichgewicht geratenen Darm zu beruhigen und Beschwerden zu linden. 

Regensburg (obx-medizindirekt) – Diagnose: Reizdarm – Millionen Deutsche teilen dasselbe Schicksal. Sie leiden unter Krämpfen im Bauch, Durchfällen, aber auch unter Verstopfung – oft sogar im Wechsel. Nicht wenige klagen zudem über Kopfschmerzen, fühlen sich abgeschlagen, müde oder kraftlos. Die Verdauung ist aus dem Gleichgewicht geraten. Häufig beeinträchtigt der „nervöse Darm“ die Lebensqualität der Menschen beträchtlich. Die Ursachen für diese bei vielen häufig wiederkehrenden Beschwerden bleiben oftmals ungeklärt. Denn das Reizdarmsyndrom ist kein einheitlich definiertes Krankheitsbild. Sicher ist jedoch: Nicht nur in Deutschland leiden immer mehr Menschen an solchen hartnäckigen Verdauungsproblemen. Eine neue Studie der belgischen Universität Leuven kam jetzt zu dem Ergebnis, dass zwei von drei belgischen Bürgern (69 Prozent) mit Verdauungsproblemen kämpfen. Mehr als jeder Sechste (17 Prozent) dieser „Darmgeplagten“ ist sogar der Meinung, sie haben einen Reizdarm. Was hilft im Kampf gegen Blähbauch, Durchfall, Verstopfung und Krämpfe? Neueste Forschungen deuten darauf hin, dass es Pektine sind, die bei Betroffenen für Linderung sorgen können. 

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Telefonsprechstunde: Darmkrebs und andere Krebsarten des Verdauungstrakts

Das Universitätsklinikum Freiburg bietet am Mittwoch, 27. Juli 2022 eine kostenlose telefonische Beratung zu Darmkrebs und anderen Krebsarten des Verdauungstrakts an

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Bei Männern handelt es sich derzeit um die dritthäufigste Tumorerkrankung, bei Frauen ist es die zweithäufigste. Hinzu kommen weitere Krebsarten des Verdauungstraktes, wie etwa das Pankreaskarzinom oder Magen- oder Speiseröhrenkrebs, die zwar vergleichsweise selten vorkommen, wegen ihrer spät auftretenden Symptome aber meist erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden. Betroffene sind sich häufig unsicher, was nach der Diagnose auf sie zukommt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Das Universitätsklinikum Freiburg bietet deshalb am Mittwoch, 27. Juli 2022 eine kostenlose Telefonsprechstunde zum Thema „Darmkrebs und andere Krebsarten des Verdauungstrakts“ an. Von 9 Uhr bis 18 Uhr beantworten Prof. Dr. Hannes Neeff, Leiter des Darmkrebszentrums des Universitätsklinikums, Prof. Dr. Michael Quante, Leiter des Zentrums Gastrointestinale Tumore des Universitätsklinikums und Prof. Dr. Heiko Becker, Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums sowie weitere Expert*innen Fragen oder bieten eine Zweitmeinung an.

Die Beratung dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Arztbesuch. Es können grundsätzlich keine Ferndiagnosen für den Einzelfall gestellt werden.

Betroffene und Interessierte erreichen die Expert*innen telefonisch unter: 0800 400 3 220 (kostenlos aus dem dt. Festnetz)

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) zum Referentenentwurf des Gesetzes zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzstabilisierungsgesetz – GKV-FinStG)

 Parodontitis ist mehr als lockere Zähne!

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO) nimmt seit knapp 100 Jahren wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Parodontologie wahr, insbesondere die Förderung der Forschung, Aus- und Weiterbildung und der Anwendung parodontologischer Erkenntnisse in der Praxis. Mit ca. 5 500 Mitgliedern ist sie die größte parodontologische Fachgesellschaft Europas.

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foodwatch zu Übergewicht bei Kindern im Zuge der Corona-Krise

Folgen der Corona-Pandemie auf die Kindergesundheit

Berlin, 31. Mai 2022. Zur heute vorgestellten repräsentativen Umfrage zu den Folgen der Corona-Pandemie auf die Kindergesundheit erklärt Saskia Reinbeck von der Verbraucherorganisation foodwatch:

„Übergewicht und Adipositas sind bei Kindern ein riesiges Problem – Corona hat die Situation noch einmal deutlich verschärft. Die Bundesregierung kann es sich nicht länger leisten, diese massive Gesundheitskrise weiter auszusitzen. Jedes weitere Jahr, das Ernährungsminister Cem Özdemir verstreichen lässt, steht für weitere tausende Kinder, die mit Übergewicht und späteren Folgeerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu kämpfen haben. Die Junkfood-Industrie nutzt die Untätigkeit der Politik schamlos aus und macht Kindern mit ihren Marketingtricks Lust auf Süßes und Fettiges. Ernährungsminister Özdemir darf die Profitinteressen der Industrie nicht über die Kindergesundheit stellen: Noch in diesem Jahr brauchen wir ein starkes Gesetz, das Kinder und Jugendliche vor gesundheitsschädlicher Junkfood-Werbung schützt.“ 

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Stadt Freiburg ruft digitale Unterschriftenaktion „Unser Freiburg – Zusammen gegen Corona“ ins Leben

Neben bekannten Erstunterzeichner_innen sind alle ein- geladen, den Appell unter digital zu unterzeichnen

OB Horn: Wir wollen damit ein gemeinsames starkes Zeichen gegen Spaltung und für Vernunft, Verantwortung und Solidarität setzen.“

Auf www.unserfreiburg.de kann ab heute jeder und jede an einer online-Unterschriftenaktion für ein verantwortungsvolles Miteinander in der Corona-Pandemie mitwirken. Die Stadt Freiburg hat diese Aktion mit dem Motto „Unser Freiburg – zu- sammen gegen Corona“ ins Leben gerufen. Damit soll die stille Mehrheit sichtbarer werden, die sich verantwortungsvoll und umsichtig in der Pandemie verhält. Oberbürgermeister Martin Horn: „Die meisten Menschen achten während dieser Pandemie auf ihre Mitmenschen – dafür bin ich sehr dankbar. Aber viel zu oft werden die Nachrichten von einer kleinen Min- derheit bestimmt. Deshalb freue ich mich über ein starkes Zei- chen der Freiburgerinnen und Freiburger für Zusammenhalt.“

Aufruf von www.unserfreiburg.de

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Universitäts-Hautklinik unter neuer Leitung

Experte für entzündliche Hauterkrankungen möchte molekulare Diagnostik und personalisierte Medizin weiter stärken

Prof. Dr. Kilian Eyerich
Bildquelle: Universitätsklinikum Freiburg

Prof. Dr. Kilian Eyerich ist seit 1. November 2021 Ärztlicher Direktor der Klinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Freiburg. Er folgt damit auf Prof. Dr. Leena Bruckner-Tuderman, die die Klinik seit 2003 geleitet hat. Eyerich hat an der Technischen Universität München (TUM) Medizin studiert und promoviert. Von 2014 bis 2021 hatte er an der TUM eine renommierte Heisenbergprofessur der Deutschen Forschungsgemeinschaft inne. 2019 bis 2021 war er zudem Professor am Karolinska Institut, Schweden. Eyerich interessiert sich insbesondere für die Entstehung und Behandlung von entzündlichen Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.

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So gut schützen Masken

Eine detaillierte Studie weist das maximale Risiko einer Coronainfektion für verschiedene Szenarien mit und ohne Masken aus

Sogar drei Meter Abstand schützen nicht. Selbst bei dieser Distanz dauert es keine fünf Minuten, bis sich eine ungeimpfte Person, die in der Atemluft eines Corona-infizierten Menschen steht, mit fast 100prozentiger Sicherheit ansteckt. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist: Wenn beide gut sitzende medizinische oder noch besser FFP2-Masken tragen, sinkt das Risiko drastisch. Wie gut, welche Masken bei welcher Trageweise schützen, hat ein Team des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen in einer umfassenden Studie untersucht. Dabei bestimmten die Forschenden für zahlreiche Situationen das maximale Infektionsrisiko und berücksichtigten einige Faktoren, die in ähnlichen Untersuchungen bislang nicht einbezogen wurden.

Foto: ©Hinken, privat. Das Foto darf nur im Zusammenhang mit diesem Artikel verwendet werden!
Foto: ©Hinken, privat

Wie groß die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist, hat auch das Göttinger Team überrascht. „Wir hätten nicht gedacht, dass es bei mehreren Metern Distanz so schnell geht, bis man aus der Atemluft eines Virusträgers die infektiöse Dosis aufnimmt“, sagt Eberhard Bodenschatz, Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation. Denn auf diese Distanz hat sich die Atemluft schon kegelförmig im Raum verbreitet; entsprechend verdünnt werden die infektiösen Partikel. Die besonders großen und damit besonders virusreichen Partikel fallen zudem schon nach einer kurzen Strecke durch die Luft zu Boden. „Trotzdem haben wir in unserer Studie auch in drei Metern Entfernung noch ein enormes Ansteckungsrisiko festgestellt, wenn man Infizierten mit einer hohen Viruslast, wie sie bei der vorherrschenden Delta-Variante des Sars-CoV-2-Virus auftritt, für ein paar Minuten begegnet und keine Maske trägt“, sagt Eberhard Bodenschatz. Und solche Begegnungen sind etwa in Schulen, Gaststätten, Clubs oder gar im Freien unvermeidbar.

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