Archiv der Kategorie: Allgemein

„Ausgezeichnet rauchfrei“: Bronze für das Universitätsklinikum Freiburg

Mit der Zertifizierung hat das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser die Rauchfrei-Strategie des Universitätsklinikums Freiburg zum tabakfreien Klinikum gewürdigt

Das Foto zeigt einen Aschenbecher voller Zigarettenkippen.

Ein Meilenstein ist erreicht: Das Universitätsklinikum Freiburg ist als rauchfreies Klinikum Bronze-zertifiziert. Vergeben wird dieses Zertifikat im Rahmen des Programms „rauchfrei plus“ des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (DNRfK) nach internationalen Standards. Im August fand das Online-Audit zur Zertifizierung statt. Dabei stieß die bestehende Rauchfrei-Strategie des Klinikums auf große Zustimmung bei den Sachverständigen – und wurde mit einem Bronze-Zertifikat gewürdigt. 

Besser wäre es, wenn das Rauchen ganz verboten wäre. Es gibt ja schließlich auch keine Pavillons für Kokser und Heroinsüchtige. Warum also für Raucher:innen?

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HNO-Patient*innentag mit Kurzvorträgen

Am Donnerstag, 15. September gibt es im Rahmen der Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte eine Patient*innen-Informationsveranstaltung

„Hörminderung im Kindes- und Erwachsenenalter“, „Schnarchen: eine Volkskrankheit?“ und „Allergien auf dem Vormarsch?“ sind nur drei der insgesamt fünf Themen, um die es beim HNO-Patient*innentag am Donnerstag, 15. September von 17 Uhr bis 18.45 Uhr im „Hörsaal Killianstraße“ (Eingang B6, Killianstraße, 79106 Freiburg) der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg gehen wird. „Mit dem Patient*innentag wollen wir gebündelt und leicht verständlich über die neuesten Behandlungsmethoden in der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde informieren“, sagt Prof. Dr. Andreas Knopf, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg. Verschiedene Expert*innen des Universitätsklinikums Freiburg werden sich in den Kurzvorträgen auch den Themen „Ursachen und Therapie der Mundtrockenheit“ sowie „Tumore im HNO-Bereich“ widmen und im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird per E-Mail an hno.direktion@uniklinik-freiburg.de  bis zum 11. September gebeten.

Der Patient*innentag findet im Rahmen der 104. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte vom 16. bis 17. September in Freiburg statt. Tagungspräsident ist Prof.Knopf.  

Krankengeld – Ihre Rechte, Ihre Pflichten 

Kostenlose Online-Sprechstunde der Verbraucherzentrale Hamburg

Ob Burnout, Unfall oder komplizierte Operation – wer längere Zeit arbeitsunfähig ist, hat meist einen Anspruch auf Krankengeld von seiner gesetzlichen Krankenkasse. Die regelmäßigen Überweisungen sichern die Existenz, wenn Arbeitgeber oder Arbeitsagentur aufgrund einer Erkrankung kein Geld mehr zahlen. Doch der Bezug von Krankengeld geht oft mit vielen Fragen einher. Zudem gibt es immer wieder Probleme mit der Bewilligung oder Zahlung von Krankengeld durch die Krankenkassen. Viele Betroffene fühlen sich durch deren Anrufe und Schreiben unter Druck gesetzt.

In der kostenlosen Online-Sprechstunde klärt die Verbraucherzentrale Hamburg die wichtigsten Fragen rund ums Krankengeld, wie zum Beispiel: Woran bemisst sich die Arbeitsunfähigkeit? Welche Rechte und welche Pflichten gehen mit dem Bezug einher? Wann kann die Krankenkasse das Krankengeld streichen? Wonach darf die Krankenkasse fragen und wonach nicht?

Termin: Mittwoch, 7. September 2022, 
18.30 bis 19.30 Uhr
Referentin: Yvonne Vollmer, Rechtsanwältin und Patientenberaterin
Kosten:  unentgeltlich
Anmeldung: erforderlich unter www.vzhh.de/veranstaltungen

EU-Pflegestrategie: cep fordert mehr Hilfe für privates Umfeld

Pflege ist im Grundsatz Sache der Mitgliedstaaten.

Berlin/Freiburg. Europas Bevölkerung altert dramatisch. Die Pflegesysteme stehen vor immer größeren gesellschafts- und finanzpolitischen Herausforderungen mit massiven Personalengpässen. Die Kommission will daher am 7. September eine neue Pflegestrategie verkünden. Das Centrum für Europäische Politik (cep) hält eine Reform für dringend geboten. Die Denkfabrik pocht auf stärkere Hilfe für pflegende Freunde und Verwandte.

„Pflege ist im Grundsatz Sache der Mitgliedstaaten. Die Kommission muss die Kompetenzen der Mitgliedstaaten beachten und trotzdem Maßnahmen vorschlagen, um die Pflegesysteme substanziell zu stärken“, betont Patrick Stockebrandt. Der cep-Gesundheitsexperte hat sich gemeinsam mit Marco Mazzone vor der Reform besonders mit der sogenannten informellen Pflege durch Verwandte, Freunde oder Nachbarn befasst und Vorschläge für eine neue EU-Pflegepolitik entwickelt.

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Vortrag „Pflegebedürftig – was nun?“

Unter dem Titel „Plötzlich pflegebedürftig – was nun?“ referiert Helga Orth-Klugermann vom Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt Freiburg am Montag, 15. August um 19 Uhr im Galerieraum des Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof.

In ihrem Vortrag beschreibt sie die Unterstützungsangebote zuhause und ihre Finanzierung. Ebenfalls werden Versorgungsmöglichkeiten dargestellt für den Fall, dass die Unterstützung zu Hause nicht mehr ausreichen sollte. Veranstalter ist der Bürgerverein Oberwiehre- Waldsee. Der Eintritt ist kostenfrei.

gematik untersagt bis auf Weiteres Nutzung von VideoIdent-Verfahren in der Telematikinfrastruktur

Die gematik hat die weitere Nutzung von VideoIdent-Verfahren für die Ausgabe von Identifizierungsmitteln zur Nutzung in der Telematikinfrastruktur (TI) als nicht mehr zulässig erklärt und am 09.08.2022 verfügt, dass die Krankenkassen das VideoIdent-Verfahren ab sofort aussetzen. Dies ist aufgrund einer der gematik zugänglich gemachten sicherheitstechnischen Schwachstelle in diesem Verfahren aus Sicht der gematik unumgänglich. Sie handelt hier im Rahmen ihrer rechtlichen und verwaltungsgemäßen Befugnisse und vor dem Hintergrund des hohen Schutzbedarfs bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens.

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Keynote-Lecture Geert Mayer: Schlaf als Quelle von Resilienz und Krankheit

Altern im Spannungsfeld von Resilienz und Vulnerabilität

Geert Mayer Keynote-Lecture
Geert Mayer, Foto: privat

Immer mehr Erwachsene über 60 Jahre leiden an Schlafstörungen. Mittlerweile klagt in Deutschland rund die Hälfte dieser Altersgruppe über erhebliche Beeinträchtigungen beim Ein- und Durchschlafen. „Dies kann ein Frühzeichen für erste, minimale kognitive Einschränkungen sein“, sagt Professor Geert Mayer, ehemals Ärztlicher Leiter der Hephata-Klinik in Schwalmstadt. „Es könnten eine Alzheimer-Demenz oder eine andere neurodegenerative Erkrankung vorliegen. Umgekehrt kann dann eine Demenz auch weiter zu vermehrten Schlafstörungen führen – es handelt sich um eine bidirektionale Beziehung“, so der Neurologe und Schlafmediziner. Mayer untersucht die genauen Zusammenhänge zwischen Schlafqualität, Resilienz und Krankheit und sucht passende Lösungen für Betroffene. Gerade für ältere Menschen scheinen eine individuelle Schlafhygiene, eine ausreichende Lichtexposition und körperliche Aktivitäten der Schlüssel zu gesundem Schlaf zu sein. Über aktuelle Erkenntnisse berichtet Geert Mayer in Rahmen seiner Keynote-Lecture beim gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), der vom 12. bis 15. September in Frankfurt am Main stattfindet.

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Abkühlung an heißen Tagen – Heilpraktiker zeigt 6 Tipps, mit denen die Hitze nicht zur Last wird

Schwindelgefühle, Schlafstörungen und Kopfschmerzen

Cappuccino ist auch an heißen Tagen ein gutes Getränk. Das Foto zeigt eine Tasse mit Cappuccino

Das sind nur einige Symptome, die viele Menschen während eines warmen Sommers erleiden. Denn je höher die Temperaturen steigen, desto mehr werden Körper und Geist geschwächt. Es gilt also, sich gut gegen die Hitzewelle zu wappnen.
 
Dabei muss es gar nicht einmal schwierig sein, den Organismus auf die Wärmeperiode vorzubereiten. Dass an den heißen Tagen viel getrunken werden sollte, ist bekannt. Doch nicht immer reicht das aus, weiß Benjamin Börner. Welche Tipps außerdem helfen, erläutert der Leiter des Zentrums für integrative Medizin in diesem Artikel.
 

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Wie uns der Klimawandel krank macht

Die Hitze macht Kranke immer kränker und Gesunde antriebslos

die Hitze ist nicht mehr auszuhalten.

Die Veränderung des Klimas hat auch hierzulande dramatische Folgen für die Gesundheit, die bisher kaum diskutiert werden. Eine führende Umweltmedizinerin fordert, das Thema ernster zu nehmen und die Vorsorge zu stärken. 

Bad Mergentheim (obx-medizindirekt) – Der Körper überhitzt, Allergien nehmen zu, mehr Schadstoffe in der Luft machen unserem Organismus zu schaffen: Der Klimawandel hat dramatische Auswirkungen auf die Gesundheit, warnen Experten. Die Umweltmedizinerin Professorin Dr. Claudia Traidl-Hoffmann fordert: „Unsere Gesellschaft muss in einem ersten Schritt akzeptieren, dass wir vor dieser Herausforderung stehen, um dann anschließend handeln zu können“, so die Direktorin der Hochschulambulanz für Umweltmedizin am Uniklinikum Augsburg und Leiterin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich. Sie fordert einen nationalen Aktionsplan Prävention, auch um gegen die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels zu kämpfen, wie sie jetzt in einem Vortrag in der baden-württembergischen Gesundheitsstadt Bad Mergentheim deutlich machte. 

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Vorstellung von RESTIST, der App zur Resilienzförderung von Berufstätigen

Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz setzt am 20.07.2021 die „Mainzer Resilienz Gespräche“ als Online-Veranstaltung fort

RESIST“, so lautet der Name der Online Trainings App welche am Mittwoch, 20.07.2022 von 18.00 bis 19.30 Uhr im Rahmen der nächsten Veranstaltung der Vortragsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche“ vorgestellt wird. Gast-Referent der Veranstaltung des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) in Mainz ist Prof. Dr. Dirk Lehr, der auch über Erfahrungen und Ergebnisse der App spricht. Der Online-Vortrag findet von 18.00 bis 19.30 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen wünschenswert. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der website des lir (lir-mainz.de/mrg-2022).

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