Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Mitmachen beim Tag der Patientensicherheit am 17. September 2020

Einrichtungen können zeigen, wie wichtig sie Mitarbeiter- und Patientensicherheit nehmen

Berlin – Die Corona-Pandemie bringt die Beschäftigten im Gesundheitswesen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Doch nur mit gesunden Mitarbeitenden ist eine stabile Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Der diesjährige Welttag der Patientensicherheit (WTPS) stellt daher das Thema Mitarbeitersicherheit in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Mach Dich stark für mehr Patientensicherheit“ ruft das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) Deutschlands Gesundheitseinrichtungen auf, sich am 17. September mit eigenen Aktionen rund um eine sichere Gesundheitsversorgung zu engagieren. Dabei ist aufgrund der Pandemie-Situation neue Kreativität bei den Aktionen gefragt.

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Ewig jung. Auf dem Weg zur Unsterblichkeit

Perspektiven für ein längeres Leben – in Gesundheit und voll Vitalität

Das Medicinicum Lech 2020 widmet sich von 9. bis 12. Juli 2020 einem ewigen Menschheitstraum und revolutionären Projekt der modernen Medizin. Das Verlangsamen der Alterung als „Mutter aller Krankheiten“ verspricht ein längeres Leben, bei anhaltender Gesundheit und Vitalität. Von neuesten Forschungsergebnissen der Epigenetik bis hin zum Anti-Aging der Seele spannt sich der weite Bogen. Für eine breite Erörterung garantieren Experten verschiedenster Disziplinen. Dank der Vielfalt der Themen, Praxisnähe und offener Publikumsdiskussion empfiehlt sich das hochkarätige Gesundheitsforum als spannende Veranstaltung für jedermann. 

„Die Suche nach dem ultimativen Jungbrunnen ist wohl so alt wie die Menschheit selbst“, meint Markus M. Metka, der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech. Dass der Traum von ewiger Jugend und längerem Leben zunehmend an Gestalt gewinnt, verdankt sich dem Forschungsfeld der Epigenetik. David A. Sinclair, ein führender Pionier auf diesem Gebiet, bezeichnet den Alterungsprozess als „Mutter aller Krankheiten“ und prophezeit eine medizinische Revolution: das Verlangsamen der Alterung, wodurch Krankheiten verhütet werden und die Vitalität erhalten bleibt. Mit der Epigenetik kommen auch Faktoren wie Ernährung, Bewegung und Einflüsse der Umwelt sowie der Psyche ins Spiel. All diesen Aspekten und weiteren, von der Schönheitschirurgie und Dermatologie bis zur Vorbeugung von Demenzerkrankung, werden sich beim Medicinicum Lech neben Ärzten, Medizinern und Heilpraktikern auch Experten anderer Disziplinen widmen. Die fachübergreifende Erörterung und praxisnahe Vermittlung sind ideale Voraussetzungen, um das Thema umfassend zu beleuchten. Informative Vorträge mit Publikumsdiskussion, wertvolle Erkenntnisse und Tipps sowie ein erstklassiges Rahmenprogramm versprechen spannende Tage in Lech am Arlberg beim diesjährigen Medicinicum Lech 2020. Anmeldung unter www.medicinicum.at

Prof. Dr. Markus Metka (Wien) ist wissenschaftlicher Leiter des Medicinicum Lech. Metka gilt als einer der führenden Pioniere auf dem Gebiet der Anti-Aging-Medizin und der Hormonforschung, verfasste mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen und etliche populärmedizinische Bücher.
 Credit: Medicinicum Lech
Prof. Dr. Markus Metka (Wien) ist
wissenschaftlicher Leiter des Medicinicum
Lech. Metka gilt als einer der führenden
Pioniere auf dem Gebiet der Anti-Aging-
Medizin und der Hormonforschung,
verfasste mehr als 300 wissenschaftliche
Publikationen und etliche populär-
medizinische Bücher.
Credit: Medicinicum Lech

Wer träumt ihn nicht, den Traum von Unsterblichkeit, ewiger Jugend und Schönheit? Was bis vor kurzer Zeit nur eine kühne Phantasie war, könnte in nicht allzu ferner Zukunft annähernd zur Realität werden. „Neue Nahrung erhält die Hoffnung auf ein längeres Leben – und zwar in Gesundheit und mit hoher Vitalität – durch aktuelle medizinische und biologische Forschungen“, erklärt der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech Prof. Dr. Markus M. Metka. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei der Epigenetik zu. Die Visionäre des Silicon Valley investieren Milliarden in diesen Bereich, mit keinem geringeren Ziel als die Unsterblichkeit. Das sei typisch amerikanisch, der Glaube ans Unmögliche, meint Metka. Doch: why not? Schließlich treiben auch Utopien die Wissenschaft voran und die Erkenntnisse der letzten Jahre gelten als bahnbrechend. Grund genug, sich beim Medicinicum Lech 2020 mit Perspektiven für ein längeres Leben zu beschäftigen. Unter dem Titel „Ewig jung. Auf dem Weg zur Unsterblichkeit“ werden sich vom 09. – 12. Juli 2020 Experten verschiedenster Disziplinen einem breiten Themenspektrum widmen und mit dem Publikum diskutieren. Als Motto gilt: Add years to your life and life to your years.

„Mit der Epigenetik kommen deren zentrale Faktoren ins Spiel, wie die Ernährung, Bewegung, Einflüsse der Umwelt und Psyche“, verweist Metka auf das breite Feld an Themen und zugleich eine der Stärken des Medicinicum Lech. So ziehen sich seit Beginn an die Schwerpunkte gesunde Ernährung und Anti-Aging als roter Faden durch das Programm des internationalen Symposiums. Zudem erweisen sich der interdisziplinäre Charakter und die praxisnahe Vermittlung auch heuer wieder als ideale Voraussetzungen, um das Thema in seiner ganzen Bandbreite zu erörtern und diskutieren. Zu den renommierten Vortragenden zählen Ärzte und Mediziner ebenso wie Psychotherapeuten und Philosophen. Neben aktuellsten Erkenntnissen zur Epigenetik werden zahlreiche weitere Aspekte wie die Schönheitschirurgie und Dermatologie oder die Vorbeugung von Demenzerkrankungen beleuchtet. Dabei erfolgt auch ein Brückenschlag zwischen jahrtausendealten Gesundheitslehren und der neuesten Forschung. „Schon Ramses, Tizian und Picasso schöpften aus dem Quell eines langen und glücklichen Lebens“, so Metka, der die Bedeutung des Anti-Agings der Seele unterstreicht. Es ist der Geist, der sich den Körper baut, meinte der Arzt und Dichter Friedrich Schiller. Die moderne Wissenschaft gibt jedenfalls Hoffnung. Hat sich die Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren verdoppelt, so lautet das nächste Etappenziel: 120 Jahre und gesund. „Das ist durchaus eine realistische Perspektive“, meint der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech.

NEU beim Medicinicum Lech: Die freie Sprechstunde – meet the Expert! 

Eine Neuheit im Rahmenprogramm des Medicinicum Lech ist die sogenannte „freie Sprechstunde“ unter dem Motto: meet the Expert! Die Fragen- und Diskussionsforen bieten allen Interessierten die Gelegenheit, sich in kleiner Runde von maximal 20 Personen und lockerer Atmosphäre mit einem Experten auszutauschen. Anhand von Fallbeispielen und Anregungen aus der Runde wird der jeweilige Themenbereich vertiefend erörtert und offen diskutiert. Die Teilnehmer erhalten zu ihren Fragen und Anliegen eine fundierte Expertenmeinung, wertvolle Ratschläge und Informationen. Das Angebot reicht von der Hormon-Sprechstunde über den Anti-Aging-Talk bis hin zur Diskussion über das Problem der Überdiagnose und Übertherapie oder auch das neue Feld des Anti-Aging durch Biohacking. Eine seltene Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ebenso wie die Vorträge – folgend ein Überblick.

Donnerstag, 9. Juli – feierlicher Auftakt mit spannenden Eröffnungsvorträgen

Die feierliche Eröffnung des Medicinicum Lech 2020 erfolgt Donnerstag, den 9. Juli um 15.00 Uhr mit Grußbotschaften des Bürgermeisters von Lech Ludwig Muxel und von Tourismusdirektor Hermann Fercher sowie einleitenden Worten von Markus M. Metka. Der wissenschaftliche Leiter wird anschließend auch den Eröffnungsvortrag halten und dabei einen aufschlussreichen historischen Bogen schlagen: „Ewig jung – auf der Suche nach der Unsterblichkeit. Die Geschichte der Anti-Aging-Medizin von der Antike bis heute“. Den zweiten Vortrag hält der auch durch seine Beiträge in Rundfunk und TV bekannte Theologe, Seelsorger und Psychotherapeut Prof. Dr. Arnold Mettnitzer. Unter dem Titel „Über das Anti-Aging der Seele – Jugendlichkeit durch Resilienz“ wird er sich der Psyche als Jungbrunnen widmen.

Freitag, 10. Juli – vom Ende des Alterns bis zur Vorbeugung von Alzheimer  

Prof.in Dr.in Daisy Kopera, Fachärztin für Dermatologie und Univ.-Prof.in an der Medizinischen Universität Graz, beantwortet die Frage „Wie kann ich Schönheit und Jugendlichkeit durch die Heilkunst der Kosmetik erreichen?“. Credit: Fischer
Credit: Fischer
Prof.in Dr.in Daisy Kopera, Fachärztin für Dermatologie
und Univ.-Prof.in an der Medizinischen Universität Graz,
beantwortet die Frage „Wie kann ich Schönheit und
Jugendlichkeit durch die Heilkunst der Kosmetik erreichen?“.

Den Freitag eröffnet der zweite wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. DDr. Johannes Huber mit dem Vortrag „Vom Ende des Alterns – die Medizin des Silicon Valley“. Beim zweiten Beitrag am Vormittag beantwortet Prof.in Dr.in Daisy Kopera, Fachärztin für Dermatologie und Univ.-Prof.in an der Medizinischen Universität Graz, die Frage „Wie kann ich Schönheit und Jugendlichkeit durch die Heilkunst der Kosmetik erreichen?“ Am Nachmittag wird zunächst Prof. Dr. Ludwig Kramer, Facharzt für Innere Medizin und Primar im Krankenhaus Hietzing, zu „Mikrobiom-Signaturen im hohen und höchsten Alter. Lebensverlängerung durch Bakterien? Die Darm-Hirn-Achse“ referieren. Zum Abschluss widmet sich dann Prof. Dr. Michael Rainer, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie und Leiter des Instituts für Gedächtnis- und Alzheimerforschung im Donauspital Wien, dem Thema „Demenz und Alzheimer – die großen Risiken für ein gesundes Altern – wie kann ich mich schützen?“ Allen Vorträgen folgt eine Diskussion mit dem Publikum, um Fragen zu klären und wertvolle Ratschläge für den Alltag zu erhalten.

Samstag, 11. Juli – zentrale Umweltfaktoren für Gesundheit und Wohlbefinden     

Am Samstag referiert zunächst der Neurobiologe und Wissenschaftsjournalist Dr. Peter Spork zum Thema „Gesundes Altern ist kein Zufall – wie wir dank Epigenetik unser Erbgut prägen“. Als einer der führenden Wissenschaftsautoren Deutschlands hat er die Epigenetik u. a. mit seinem Bestseller „Der zweite Code“ populär gemacht. Darauf folgt der Vortrag von Dr.in Greta Nehrer, Fachärztin für Plastische Chirurgie an der Universitätsklinik Wien, unter dem Titel „Möglichkeiten und Grenzen der ästhetischen Chirurgie – ewige Jugend durch Skalpell in Zeiten der Generation Instagram“. Am Nachmittag widmet sich Prof. Dr. Markus M. Metka seinem Spezialgebiet „Iss dich jung? Trink dich jung? Man ist, was man isst. Lass Nahrung deine Medizin sein!“ Abgerundet wird der Samstag wie gewohnt mit der großen Medicinicum-Podiumsdiskussion, diesmal zur Frage „Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln – bleiben wir dadurch jung?

Sonntag, 12. Juli – philosophischer Ausblick und festlicher Ausklang

Als Auftakt am Sonntag wird der Präventivmediziner Prof. Dr. Alfred Wolf, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin am Medizinischen Zentrum Ulm, in seinem Vortrag „Die Blue Zones – vom Wissen der 100-Jährigen“ über die Geheimnisse jener Regionen berichten, in denen die Menschen deutlich länger leben. Im zweiten Referat stellt sich dann der bekannte deutsche Philosoph Prof. Dr. Wilhelm Schmid so grundlegenden wie weitreichenden Fragen „Wollen wir wirklich ewig leben? Und was heißt ewige Liebe?“ Nach dem Schlussfazit und Ausblick von Markus M. Metka findet das Medicinicum Lech 2020 seinen festlichen kulinarischen Ausklang beim Vorarlberg Brunch – ein weiteres Highlight im Rahmenprogramm.

Attraktives Rahmenprogramm und Zusatzangebote

Der schon traditionelle Schlusspunkt ist ein Beispiel für die attraktiven Angebote des Rahmenprogramms, das wieder bestens aufs Jahresthema abgestimmt wurde. Besonders beliebt sind u. a. die Führungen zum Skyspace-Lech, dem mystischen Lichtraum des berühmten Künstlers James Turrell. Ein unvergleichliches Erlebnis inmitten der hochalpinen Landschaft von Lech am Arlberg, dessen Höhenlage erwiesenermaßen gesundheitsfördernd ist. Am Veranstaltungsort sport.park.lech bietet sich unter den Aspekten gesunde Ernährung und nachhaltiger Genuss eine Auswahl an Präsentationen und Probierständen, wie jene vom größten heimischen Lebensmittelhändler SPAR, der als Hauptsponsor das Medicincium Lech tatkräftig unterstützt. Die hochkarätige viertägige Veranstaltung spricht Fachleute aus allen Gesundheitsberufen wie auch der Wirtschaft – insbesondere aus den Bereichen Gesundheit & Wellness, Pharmazie und Nahrungsmittel – und der Wissenschaft ebenso an wie das breite Publikum. Als offenes Forum für hochaktuelle Themen zu Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität bietet es allen Interessierten die Gelegenheit zu vielfältigem Informationsaustausch und lässt sich perfekt mit einem Urlaub in Lech am Arlberg verbinden. Wobei auch Tagesgäste das breitgefächerte Angebot und den einzigartigen Charakter des Medicinicum Lech sehr schätzen.

Kontakt und Anmeldung           

Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter www.medicinicum.at empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm 2020 und weitere Infos finden.

„Bist Du sicher? Patientensicherheit geht alle an!“


15. APS-Jahrestagung am 14./15. Mai 2020 in Berlin

Berlin – Die Jahrestagung des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) ist die Gelegenheit des Jahres, sich über aktuelle Entwicklungen der Patientensicherheit und des klinischen Risikomanagements auszutauschen. Hier treffen Praktiker auf Praktiker. Im kommenden Jahr wird der inhaltliche Schwerpunkt auf der sicheren Versorgung von Menschen mit besonderem Versorgungsbedarf beziehungsweise besonderen Herausforderungen bezüglich der Patientensicherheit liegen. Nun ruft das APS auf, sich an der inhaltlichen Gestaltung der Jahrestagung am 14./15. Mai 2020 in Berlin mit einem Kurzvortrag zu beteiligen. Der CALL FOR ABSTRACTS läuft bis zum 15. Dezember 2019

Patientensicherheit ist eine tägliche Herausforderung. Eine noch größere Herausforderung ist die Patientensicherheit, wenn die zu versorgenden Personen besondere Risiken mitbringen! Etwa, wenn sie sich nur eingeschränkt oder gar nicht mitteilen können, weil es sich um Kinder oder Menschen mit Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen handelt. Vor allem, wenn sie zusätzlich kein belastbares soziales Umfeld haben. Wenn Dosierungen von Arzneimitteln bei chronischer Erkrankung berücksichtigt, oder die Funktion von medizintechnischer Ausstattung angepasst werden müssen. Was ist zu tun bei sprachlichen und kulturellen Barrieren? Welche besonderen Bedürfnisse bringen Menschen mit Behinderungen mit und wie muss die Versorgung gestaltet sein, um auch für sie sicher zu sein? Wie kann dabei eine sektorenübergreifende Versorgung ohne Sicherheitsrisiken gelingen? „Sicherheitskultur ist nicht nur im Normalfall wichtig, sondern vor allem dann, wenn besondere Risiken zu bewältigen sind. Deshalb widmet sich unsere Jahrestagung insbesondere Ansätzen, die zur sicheren Versorgung von Patientengruppen mit besonderen Risiken beitragen,” sagt Dr. Ruth Hecker, Vorsitzende des APS.

Das APS möchte darüber hinaus den internationalen Austausch zur Patientensicherheit fördern. „Wir wollen mit verschiedenen Akteuren weltweit in Kontakt treten und voneinander lernen“, sagt Generalsekretär Marcel Weigand. „Deshalb suchen wir Best-Practice-Beiträge als Beispiele für Deutschland und Berichte von internationalen Kooperationsprojekten zur Patientensicherheit.“ Dabei stellt sich für das Aktionsbündnis auch die Frage: Wie können grenzüberschreitende Anliegen des Welttags für Patientensicherheit genutzt werden?

„Und schließlich ist und bleibt das APS auch weiterhin das Netzwerk für all diejenigen, die sich für Patientensicherheit engagieren“, ergänzt Heike Morris, zweite Vorsitzende des APS. „Wir möchten die Vernetzung unter den verschiedenen Akteuren weiter fördern und darüber hinaus über den Tellerrand blicken.“ In diesem Jahr sind auch Vertreter aus Bereichen wie beispielsweise der Lebensmittelindustrie oder der Fahrzeugtechnik eingeladen, um von ihren Herausforderungen und Lösungsansätzen zu einer adäquaten Sicherheitskultur zu berichten. Beiträge in diesem dritten Themenbereich werden sich von daher mit der Vernetzung und Übertragungsmöglichkeit von weiteren Strategien der Sicherheitskultur beschäftigen. 

Das APS ruft Interessierte dazu auf, sich an der inhaltlichen Gestaltung der Jahrestagung am 14./15. Mai 2020 in Berlin mit einem Kurzvortrag zu beteiligen. Der CALL FOR ABSTRACTS, über den sich Interessierte für eine Beteiligung an der Jahrestagung bewerben können, läuft noch bis zum 15. Dezember 2019. Informationen zu Schwerpunktthemen und zur Einreichung von Abstracts gibt es hier: https://www.aps-ev.de/aps-jahrestagung2020/#call

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Terminhinweis:

15. Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. (APS)

Termin:         14. bis 15. Mai 2020
Ort:             Seminaris Campushotel Berlin Dahlem, Takustraße 39, 14195 Berlin


Informationen zur Teilnahme und das Online-Formular zur Anmeldung finden Sie unter:
https://www.orphea-gmbh.de/teilnehmerregistrierung-2020.php

Über das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS):

Vertreter der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände, der Patientenorganisationen sowie aus Industrie und Wirtschaft haben sich im Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Zusammen entscheiden und tragen sie die Projekte und Initiativen des Vereins.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) wurde im April 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet. Es setzt sich für eine sichere Gesundheitsversorgung ein und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung dazu geeigneter Methoden.

Mehr Informationen finden Sie unter www.aps-ev.de

„Chronischer Schmerz“ am Universitätsklinikum Freiburg

PatientenforumVorträge und Workshops für Betroffene und Angehörige

Im Rahmen des 18. Schmerztherapeuten-Treffens 2019 lädt das Interdisziplinäre Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg Betroffene und Interessierte ein zu einem
Patientenforum „Chronischer Schmerz“

am Samstag, 16. November 2019 ab 14 Uhr
im Gebäude der Klinik für Tumorbiologie
des Universitätsklinikums Freiburg,
Breisacher Str. 117
in Freiburg.

Referentinnen und Referenten der Selbsthilfegruppen SchmerzLOS e.V. SHG Karlsruhe  und des Bundesverbands Clusterkopfschmerz zeigen gemeinsam mit Ärzten und Psychologen des Universitätsklinikums Freiburg in Vorträgen verschiedene Perspektiven zum Thema „Multimodale Schmerztherapie“ auf.

Ute Warnken, Patientenselbsthilfegruppe SchmerzLoS e.V. SHG Karlsruhe , undDr. Birgit Abberger, Psychologin am Interdisziplinären Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg, sprechen um 14 Uhr im Konferenzraum E079/1 in der Klinik für Tumorbiologie über die Themen „Wir sind mehr als ein Stuhlkreis“ und „Multimodale Schmerztherapie“.  Nach den Vorträgen gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Ebenfalls um 14 Uhr findet der Clusterkopfschmerz-Patiententag des Bundesverbands der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppe (CSG) unter der Leitung von Ilkay Coban im Konferenzraum E079 statt. Die Leiterin der Clusterkopfschmerz-Spezialsprechstunde des Schmerzzentrums wird ebenfalls mit einem kurzen Vortrag beteiligt sein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.  Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung unter 0761 270-50200 oder -93490 gebeten.

Patiententag Onkologie: „Gemeinsam gegen Krebs“

Am 19. Oktober 2019 geben Experten des Universitätsklinikums Freiburg einen Überblick über psychosoziale Beratungsangebote und Präzisionsmedizin in der Krebstherapie / Führungen durch das Interdisziplinäre Tumorzentrum

Patiententag: Gemeinsam gegen Krebs. Programmflyer der Uniklinik Freiburg

40 Jahre Tumorzentrum Freiburg – CCCF und zehn Jahre Psychosoziale Krebsberatungsstelle: Die beiden Einrichtungen des Universitätsklinikums Freiburg vereinen viele Jahre an Erfahrung, Wissen sowie Austausch im Kampf gegen Krebs und feiern dies mit mehreren Veranstaltungen. Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF am Universitätsklinikum Freiburg lädt am

Samstag, 19. Oktober 2019
von 9 Uhr bis 15.30 Uhr
im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik, Hugstetter Straße 55 in Freiburg

zum Patiententag „Gemeinsam gegen Krebs“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Der Besuch des Patiententages ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Vormittags blicken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychosozialen Krebsberatungsstelle auf die letzten zehn erfolgreichen Jahre zurück, stellen ihre Arbeit vor und beantworten Fragen aus dem Publikum. Ebenso werden Vertreter von Selbsthilfegruppen und der Lehrstuhl für Selbsthilfeforschung über ihre Aktivitäten berichten. Nachmittags sprechen sieben ausgewiesene Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Freiburg laienverständlich über neueste Formen der Präzisionsmedizin gegen Krebs, darunter beispielsweise Immun- und Strahlentherapie sowie Schlüsselloch-Operationen. Im Anschluss haben interessierte Gäste die Möglichkeit zu Rundgängen durch das neue Interdisziplinäre Tumorzentrum (ITZ) des Universitätsklinikums Freiburg.

Hier finden Sie das vollständige Programm des Patiententags: https://www.uniklinik-freiburg.de/uploads/tx_aspresse/Flyer-Patiententag_CCCF_2019.pdf

Seit zehn Jahren ein offenes Ohr

Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle am Tumorzentrums Freiburg – CCCF unterstützt Patientinnen und Patienten sowie Angehörige beispielsweise bei finanziellen, beruflichen sowie verwaltungstechnischen Problemen. Gesprächsgruppen, kunst- und musiktherapeutische Angebote helfen bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung. „Bei uns finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe – so ist niemand mit der enormen Belastung einer Krebserkrankung allein gelassen“, fasst Dr. Alexander Wünsch, Leiter der Psychosozialen Krebsberatungsstelle, seine Arbeit zusammen.

40 Jahre onkologische Spitzenmedizin

Bereits im Jahr 1979 wurde das Comprehensive Cancer Center am Universitätsklinikum Freiburg gegründet. 2007 zeichnete die Deutsche Krebshilfe das Tumorzentrum Freiburg – CCCF als eines der ersten onkologischen Spitzenzentren in Deutschland aus. Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen profitieren von modernsten, interdisziplinären Therapieansätzen und Erkenntnissen aus der Krebsforschung. Bereits am Donnerstag, 17. Oktober 2019 und Freitag, 18. Oktober 2019 lädt das Tumorzentrum Freiburg – CCCF interessierte Ärztinnen und Ärzte zum Wissenschaftlichen Symposium unter dem Motto „Celebrate 40 Years Cancer Center Freiburg“ im Historischen Kaufhaus Freiburg (Münsterplatz 24, 79098 Freiburg) ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

Hier finden Sie weitere Informationen zum wissenschaftlichen Programm: www.uniklinik-freiburg.de/celebrate40yearscancercenterfreiburg/registration.html

Chancen und Risiken der elektronischen Patientenakte in Orthopädie und Unfallchirurgie

DKOU-Kongresspräsident: „Die Datensicherheit muss gewährleistet sein“

Berlin – Ab dem 1. Januar 2021 müssen die Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. Bis dahin muss sichergestellt sein, dass die Daten nicht von Unberechtigten abgegriffen oder missbraucht werden können. So kursierten zuletzt im September frei zugängliche Patientendaten im Netz, darunter 13.000 Datensätze aus Deutschland. Am 10. Oktober 2019 in Berlin diskutieren Experten über mögliche Sicherheitslücken und benennen Anforderungen an die ePA. Sie zeigen aber auch die Chancen der Digitalisierung von Patientendaten auf – etwa um im Notfall Leben zu retten. Um auf die Brisanz des Datenschutzes hinzuweisen, findet auf dem Kongress ein „Demo-Live-Hack“ auf Sicherheitsdaten statt, zu dem die Veranstalter Interessierte einladen.

Terminhinweis:

Live Hacking! Angriffe erleben – Sensibilität steigern

Donnerstag, 24.10.2019, 14:30 Uhr-16:00 Uhr, Raum: Paris 1

Kann die Behandlung chronischer Rückenschmerzen durch eine Depression oder eine andere Begleiterkrankung erschwert werden? „Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein wichtiges Arbeitsinstrument, um zielgerichteter und besser diagnostizieren und behandeln zu können“, sagt Dr. med. Thomas Möller, Kongresspräsident DKOU 2019 des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU): „Wir können aus der elektronischen Patientenakte entnehmen, unter welchen Begleiterkrankungen Patienten leiden und Befunde wie Röntgenbilder oder Laborberichte direkt einsehen. Dadurch ist es möglich, diese Befunde bei der Diagnose und Behandlung zu berücksichtigen. Auch belastende Doppel- und Mehrfachuntersuchungen lassen sich so vermeiden und Therapien besser organisieren. Als Ärztinnen und Ärzte für O und U haben wir ein hohes Interesse an der elektronischen Patientenakte“, fasst der niedergelassene Orthopäde und Unfallchirurg Möller zusammen. „Sie wäre ein großer Schritt sowohl für die interdisziplinäre als auch für die stationäre und ambulante Vernetzung.“ 

„Eine entsprechende Akte sollte allerdings vollständig, nicht manipulierbar und sicher sein,“ sagt er. Internationale Fälle von Datenraub hätten gezeigt, wie vulnerabel die Datensicherheit sei. Derzeit gäbe es in Deutschland keine Notfallstrategie gegen Datenraub, Datenlecks und Datenmissbrauch, so Möller weiter. 

Auch die Frage nach den Zugriffsrechten ist noch offen. Sie soll in einem eigenen Datenschutzgesetz geregelt werden. Statt den Zugriff auf die elektronische Patientenakte zu reglementieren, könnte der Zugriff nach Ansicht von Möller möglicherweise auch kontrolliert werden. Das würde bedeuten, dass jeder Aufruf von Befunden und Daten mit Datum, Name des Zugreifers und Anlass registriert und in der elektronischen Patientenakte vermerkt wird. Fehlverhalten würde so auffallen.

Um die Versorgungsforschung voran zu treiben, begrüßt der BVOU auch die Datenspende – das anonyme und unentgeltliche zur Verfügung stellen von Gesundheitsdaten für die medizinische Forschung. Jedoch müssten die Bedingungen für eine Datenspende noch einmal unter die Lupe genommen werden. So hat eine aktuelle Nature-Untersuchung1 nachgewiesen, dass sich jeder Amerikaner über fünfzehn Datenpunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,98 Prozent identifizieren lässt. Obwohl Personendaten anonymisiert werden, besteht offensichtlich die Gefahr, dass Studienteilnehmer mit technisch einfachen Mitteln re-identifiziert werden, so Möller. In einer kleinen Stichprobe genügten oft schon das Geschlecht, die Postleitzahl und das Geburtsdatum einer Person, um sie mit hoher Sicherheit zu identifizieren. „Wir sehen hier eine Aufgabe, die im Konsens gelöst werden muss, die uns aber keinesfalls den Blick auf Zukunftschancen versperren sollte “, so der niedergelassene Orthopäde und Unfallchirurg aus Speyer.

Um zu zeigen, dass die Digitalisierung auch ein Einfallstor für Cyberkriminalität ist, veranstaltet der BVOU auf dem Kongress am 24. Oktober 2019 einen „Live Hack“. Ein Experte aus Tübingen demonstriert, wie einfach es ist, veraltete Systeme zu attackieren, Daten über Phishing-Mails abzugreifen, ein WLAN-Netz lahmzulegen oder Schadsoftware über USB-Sticks oder Wechseldatenträger zu installieren. Interessierte erhalten hier einen Einblick in die Tricks der Angreifer und die Sicherheitslücken der Systeme. 

Live Hacking Vorführung der Firma Rhode & Schwarz auf der CeBit 2017
Live Hacking Vorführung der Firma Rhode & Schwarz auf der CeBit 2017

Weitere Aspekte des Datenschutzes in Orthopädie und Unfallchirurgie, etwa bei Patientenregistern wie dem Endoprothesenregister (EPRD) und dem staatlichen Implantateregister sowie dem TraumaRegister DGU® sind ebenfalls Thema auf d DKOU in Berlin.

Die Anmeldung zum DKOU, dem größten Kongress dieser Fachrichtung in Europa, ist im Internet unter https://dkou.org/registrierung/ möglich. Unter http://dkou.org/webcasts können Interessenten alle Vorträge aus dem Festsaal außerdem live verfolgen. Nähere Informationen sind bei Intercongress GmbH, Friedrichstraße 6, 65185 Wiesbaden, Tel. 0611 977-160, dkou@intercongress.de erhältlich. Journalisten akkreditieren sich über liebendoerfer@medizinkommunikation.org.

Literatur:

1)       Rocher L. et al., Estimating the success of re-identifications in incomplete datasets using generative models. Nat Commun 2019; 10: 3069, https://www.nature.com/articles/s41467-019-10933-3.pdf

Klimawandel und Gesundheit Thema beim World Health Summit 2019

Vom 27.-29. Oktober 2019 findet der World Health Summit in Berlin statt, eine der international bedeutendsten Konferenzen für globale Gesundheitsfragen. Erwartet werden 2.500 Teilnehmer und 300 Sprecher aus aller Welt.

World Health Summit 2018

Sprecher des World Health Summit 2019 sind unter anderem:

– Jens Spahn,Bundesgesundheitsminister
– Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister
– Jane Ruth Aceng, Gesundheitsministerin, Uganda
– Michelle Bachelet, Hohe Kommissarin für Menschenrechte, United Nations
– Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor, World Health Organization
– Heyo Kroemer, designierter Vorstandsvorsitzender, Charité – Universitätsmedizin Berlin
– Eran Elinav, Immunologe, Weizmann Institute of Science
– Pavan Sukhdev, Präsident, WWF International
– Annette Dixon, Vizepräsidentin, Weltbank
– Elhadj As Sy, Generalsekretär, International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies
– Peter Sands, Executive Director, Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria
– David Loew, Vizepräsident, Sanofi Pasteur
– Michael Sen, Mitglied des Vorstands, Siemens
– Eckart von Hirschhausen, Mediziner, Moderator, Kabarettist, Scientist for Future

Im Programm des World Health Summit 2019 unter anderem: Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit, Verbesserung von Gesundheitssystemen in Afrika und weltweit, Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen, Digitalisierung der Gesundheitsversorgung, Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).

Der World Health Summit ist eines der wichtigsten strategischen Foren für Global Health und wurde 2009 zum 300-jährigen Jubiläum der Charité gegründet. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker.

World Health Summit
27.-29. Oktober, Kosmos, Karl-Marx-Allee 131a, Berlin

Gesundheit im Alter

Freiburger Abendvorlesungen starten

Vortragsabende für Medizininteressierte beginnen am Dienstag, 2. Juli 2019

Auch in diesem Jahr finden an drei Sommerabenden die „Freiburger Abendvorlesungen“ statt, die vom Universitätsklinikum Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung veranstaltet werden.

Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Freiburg geben Medizininteressierten Einblicke in typische Erkrankungen des Alters. Die „Freiburger Abendvorlesungen“ starten am

Dienstag, 2. Juli 2019
um 18.30 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik,
Hugstetter Straße 55, Freiburg

mit der Auftaktveranstaltung zum Thema „Veränderungen im Alter: Was ist normal, wo fängt Krankheit an?“. Dr. Bernhard Heimbach, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Geriatrie und Gerontologie am Universitätsklinikum Freiburg, wird sich damit auseinandersetzen, was Altern überhaupt ist, welche Veränderungen als normal gelten und wo ärztlicher Rat gesucht werden sollte.

Die öffentlichen Veranstaltungen richten sich an alle, die sich für medizinische Themen und das Universitätsklinikum Freiburg interessieren.

Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten die Fragen der Besucher. Die Abende klingen bei Getränken, Häppchen und Gesprächen mit den Experten im Garten vor der Frauenklinik aus.

Der Eintritt ist frei.

Die folgenden Veranstaltungen der „Freiburger Abendvorlesungen“ finden an zwei weiteren Terminen jeweils um 18.30 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik statt:

Mittwoch, 10. Juli 2019: Tabus im Alter: Depression und Inkontinenz

Dienstag, 23. Juli 2019: Beweglich im Alter: Arthrose und Prävention

Blase und Beckenboden wieder stark machen

Fast so häufig wie Rückenschmerzen

Am Montag, 24. Juni 2019 findet anlässlich der Weltkontinenzwoche eine Informationsveranstaltung des Universitätsklinikums Freiburg im Bürgerhaus Seepark statt / 20-jähriges Jubiläum der Kontinenz-Selbsthilfegruppe Freiburg

Im Rahmen der diesjährigen Weltkontinenzwoche von 24. Juni bis 30. Juni 2019 informieren die Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums des Universitätsklinikums Freiburg am

Montag, 24. Juni 2018,
von 16.30 Uhr bis 19 Uhr
im Bürgerhaus Seepark,
Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg,

über Hilfen bei Beckenbodenstörungen und Inkontinenz. In Kurzvorträgen erhalten die Zuhörer einen Überblick über wirksame Behandlungsmöglichkeiten und praktische Empfehlungen für den Alltag. Ein besonderer Schwerpunkt sind in diesem Jahr chronische Schmerzen im Beckenboden. Fachleute aus Physiotherapie, Frauenheilkunde, Urologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie stehen nach ihren Vorträgen sowie im anschließenden Patientenforum für Fragen und Gespräche zu Verfügung. Auch Vertreter der Kontinenz-Selbsthilfegruppe Freiburg, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, werden für Gespräche und Informationen vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Fast so häufig wie Rückenschmerzen

In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Personen an einer Inkontinenz. Etwa 30 Prozent aller Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Beckenbodensenkung. „Inkontinenz und Beckenbodenschwäche sind fast so häufig wie Rückenschmerzen. Sie sollten endlich auch gesellschaftlich so akzeptiert sein“, sagt Dr. Juliane Farthmann, Oberärztin in der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. „Je früher Betroffene mit ihrem Problem zum Arzt gehen, desto besser. Denn rechtzeitig erkannt, kann den Patienten heutzutage in vielen Fällen mit modernen Behandlungsmethoden geholfen werden“, sagt Farthmann. Die Veranstaltung hat zum Ziel, einfach und verständlich zu informieren. Sie bietet mit dem Diskussionsforum viel Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die Experten des Universitätsklinikums Freiburg erläutern folgende Themen: „Physiotherapeutisches zum Beckenboden“, „Senkung bei der Frau: Wann konservative Therapie, wann Operation?“, „Chronische Schmerzen des Beckenbodens“, „Katheterbehandlung und Versorgung mit Hilfsmitteln bei Inkontinenz“, „Männliche Harninkontinenz: Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität mit Operation“ sowie „Behandlungsmöglichkeiten bei Stuhlinkontinenz“.

https://www.uniklinik-freiburg.de/uploads/tx_aspresse/Kontinenztag_2019.pdf

Im Grenzland zwischen Gesundheit und Krankheit

Beim Tanz-Theaterprojekt „Grenzland“ setzen sich Männer unterschiedlichen Alters tänzerisch mit dem Thema Krebs auseinander

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg finanziert die Produktion

Bei dem Tanztheaterprojekt „Grenzland“ erforscht eine Gruppe Männer unterschiedlichen Alters das Grenzland zwischen Gesundheit und Krankheit, zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Alltag und Ausnahmesituation. 
Bildrechte: Theater Freiburg / Britt Schilling

Zwischen Gesundheit und Krankheit, Bangen und Hoffen, Alltag und Ausnahmesituation: Die Diagnose Krebs bringt für viele Betroffene und deren Angehörige scheinbar widersprüchliche Gefühle mit sich. Diese Grenzerfahrungen zwischen Gesundheit und Krankheit erforschen Männer unterschiedlichen Alters in der neuen Tanz- und Theaterproduktion „Grenzland“ des Theaters Freiburg.

Premiere feiert das Stück 
am Samstag, 1. Juni 2019 um 19 Uhr 
im Werkraum des Theaters Freiburg. 

Informationen zu weiteren Aufführungsterminen am 2., 22. und 23. Juni sowie am 13. und 14. Juli finden Sie hier

„Grenzland“ ist die Fortführung der beliebten Vorgängerproduktion „Die Krone an meiner Wand“, bei der sich Frauen verschiedenen Alters mit und ohne Krebs tänzerisch mit der Erkrankung auseinandersetzten. Künstlerisch geleitet wird das Projekt von Gary Joplin und Monica Gillette. „Die Krone an meiner Wand“ wird ab Samstag, 5. Oktober 2019 wieder aufgenommen und im Wechsel mit „Grenzland“ gezeigt. Weitere Informationen gibt es unter: www.theater.freiburg.de 

Sowohl „Grenzland“ als auch die „Krone an meiner Wand“ werden von der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie mit 200.000 Euro finanziert. „Die kreative Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen hilft nicht nur den Tanzenden bei der Krankheitsbewältigung, sondern sensibilisiert auch das Publikum für die Sorgen und Ängste von Krebserkrankten. Wir freuen uns, auch in dieser Spielzeit wieder ein so wichtiges Projekt fördern zu können, und hoffen, dass ‚Grenzland‘ an den Erfolg der Vorgängerproduktion anknüpfen kann“, sagt Prof. Dr. Dieter Marmé, Vorstand der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg.

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Tumorzentrum des Universitätsklinikums Freiburg, dem Freiburger Theater, der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie sowie dem Verein Jung und Krebs umgesetzt. 

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg hat sich dem Kampf gegen Krebs verschrieben, indem sie patientenzentrierte Krebsforschung unterstützt und innovative Forschungsprojekte fördert. Ihr erklärtes Ziel ist es, mit Hilfe von Spenden einen Beitrag zur Entwicklung neuer Verfahren in der Krebstherapie zu leisten, damit möglichst viele Patienten in ihrer Lebensqualität von den Ergebnissen profitieren. Dieses und weitere Projekte der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie können durch Spenden oder eine Rebpatenschaft unterstützt werden.

Spendenkonto: 
Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie 
Konto 1 555 200, Commerzbank Freiburg, BLZ 680 400 07 
IBAN DE 19 6804 0007 0155 5200 00 
SWIFT/BIC COBADEFFXXX