Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

„Chronischer Schmerz“ am Universitätsklinikum Freiburg

PatientenforumVorträge und Workshops für Betroffene und Angehörige

Im Rahmen des 18. Schmerztherapeuten-Treffens 2019 lädt das Interdisziplinäre Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg Betroffene und Interessierte ein zu einem
Patientenforum „Chronischer Schmerz“

am Samstag, 16. November 2019 ab 14 Uhr
im Gebäude der Klinik für Tumorbiologie
des Universitätsklinikums Freiburg,
Breisacher Str. 117
in Freiburg.

Referentinnen und Referenten der Selbsthilfegruppen SchmerzLOS e.V. SHG Karlsruhe  und des Bundesverbands Clusterkopfschmerz zeigen gemeinsam mit Ärzten und Psychologen des Universitätsklinikums Freiburg in Vorträgen verschiedene Perspektiven zum Thema „Multimodale Schmerztherapie“ auf.

Ute Warnken, Patientenselbsthilfegruppe SchmerzLoS e.V. SHG Karlsruhe , undDr. Birgit Abberger, Psychologin am Interdisziplinären Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg, sprechen um 14 Uhr im Konferenzraum E079/1 in der Klinik für Tumorbiologie über die Themen „Wir sind mehr als ein Stuhlkreis“ und „Multimodale Schmerztherapie“.  Nach den Vorträgen gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Ebenfalls um 14 Uhr findet der Clusterkopfschmerz-Patiententag des Bundesverbands der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppe (CSG) unter der Leitung von Ilkay Coban im Konferenzraum E079 statt. Die Leiterin der Clusterkopfschmerz-Spezialsprechstunde des Schmerzzentrums wird ebenfalls mit einem kurzen Vortrag beteiligt sein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.  Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung unter 0761 270-50200 oder -93490 gebeten.

Patiententag Onkologie: „Gemeinsam gegen Krebs“

Am 19. Oktober 2019 geben Experten des Universitätsklinikums Freiburg einen Überblick über psychosoziale Beratungsangebote und Präzisionsmedizin in der Krebstherapie / Führungen durch das Interdisziplinäre Tumorzentrum

Patiententag: Gemeinsam gegen Krebs. Programmflyer der Uniklinik Freiburg

40 Jahre Tumorzentrum Freiburg – CCCF und zehn Jahre Psychosoziale Krebsberatungsstelle: Die beiden Einrichtungen des Universitätsklinikums Freiburg vereinen viele Jahre an Erfahrung, Wissen sowie Austausch im Kampf gegen Krebs und feiern dies mit mehreren Veranstaltungen. Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF am Universitätsklinikum Freiburg lädt am

Samstag, 19. Oktober 2019
von 9 Uhr bis 15.30 Uhr
im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik, Hugstetter Straße 55 in Freiburg

zum Patiententag „Gemeinsam gegen Krebs“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Der Besuch des Patiententages ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Vormittags blicken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychosozialen Krebsberatungsstelle auf die letzten zehn erfolgreichen Jahre zurück, stellen ihre Arbeit vor und beantworten Fragen aus dem Publikum. Ebenso werden Vertreter von Selbsthilfegruppen und der Lehrstuhl für Selbsthilfeforschung über ihre Aktivitäten berichten. Nachmittags sprechen sieben ausgewiesene Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Freiburg laienverständlich über neueste Formen der Präzisionsmedizin gegen Krebs, darunter beispielsweise Immun- und Strahlentherapie sowie Schlüsselloch-Operationen. Im Anschluss haben interessierte Gäste die Möglichkeit zu Rundgängen durch das neue Interdisziplinäre Tumorzentrum (ITZ) des Universitätsklinikums Freiburg.

Hier finden Sie das vollständige Programm des Patiententags: https://www.uniklinik-freiburg.de/uploads/tx_aspresse/Flyer-Patiententag_CCCF_2019.pdf

Seit zehn Jahren ein offenes Ohr

Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle am Tumorzentrums Freiburg – CCCF unterstützt Patientinnen und Patienten sowie Angehörige beispielsweise bei finanziellen, beruflichen sowie verwaltungstechnischen Problemen. Gesprächsgruppen, kunst- und musiktherapeutische Angebote helfen bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung. „Bei uns finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe – so ist niemand mit der enormen Belastung einer Krebserkrankung allein gelassen“, fasst Dr. Alexander Wünsch, Leiter der Psychosozialen Krebsberatungsstelle, seine Arbeit zusammen.

40 Jahre onkologische Spitzenmedizin

Bereits im Jahr 1979 wurde das Comprehensive Cancer Center am Universitätsklinikum Freiburg gegründet. 2007 zeichnete die Deutsche Krebshilfe das Tumorzentrum Freiburg – CCCF als eines der ersten onkologischen Spitzenzentren in Deutschland aus. Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen profitieren von modernsten, interdisziplinären Therapieansätzen und Erkenntnissen aus der Krebsforschung. Bereits am Donnerstag, 17. Oktober 2019 und Freitag, 18. Oktober 2019 lädt das Tumorzentrum Freiburg – CCCF interessierte Ärztinnen und Ärzte zum Wissenschaftlichen Symposium unter dem Motto „Celebrate 40 Years Cancer Center Freiburg“ im Historischen Kaufhaus Freiburg (Münsterplatz 24, 79098 Freiburg) ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

Hier finden Sie weitere Informationen zum wissenschaftlichen Programm: www.uniklinik-freiburg.de/celebrate40yearscancercenterfreiburg/registration.html

Chancen und Risiken der elektronischen Patientenakte in Orthopädie und Unfallchirurgie

DKOU-Kongresspräsident: „Die Datensicherheit muss gewährleistet sein“

Berlin – Ab dem 1. Januar 2021 müssen die Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. Bis dahin muss sichergestellt sein, dass die Daten nicht von Unberechtigten abgegriffen oder missbraucht werden können. So kursierten zuletzt im September frei zugängliche Patientendaten im Netz, darunter 13.000 Datensätze aus Deutschland. Am 10. Oktober 2019 in Berlin diskutieren Experten über mögliche Sicherheitslücken und benennen Anforderungen an die ePA. Sie zeigen aber auch die Chancen der Digitalisierung von Patientendaten auf – etwa um im Notfall Leben zu retten. Um auf die Brisanz des Datenschutzes hinzuweisen, findet auf dem Kongress ein „Demo-Live-Hack“ auf Sicherheitsdaten statt, zu dem die Veranstalter Interessierte einladen.

Terminhinweis:

Live Hacking! Angriffe erleben – Sensibilität steigern

Donnerstag, 24.10.2019, 14:30 Uhr-16:00 Uhr, Raum: Paris 1

Kann die Behandlung chronischer Rückenschmerzen durch eine Depression oder eine andere Begleiterkrankung erschwert werden? „Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein wichtiges Arbeitsinstrument, um zielgerichteter und besser diagnostizieren und behandeln zu können“, sagt Dr. med. Thomas Möller, Kongresspräsident DKOU 2019 des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU): „Wir können aus der elektronischen Patientenakte entnehmen, unter welchen Begleiterkrankungen Patienten leiden und Befunde wie Röntgenbilder oder Laborberichte direkt einsehen. Dadurch ist es möglich, diese Befunde bei der Diagnose und Behandlung zu berücksichtigen. Auch belastende Doppel- und Mehrfachuntersuchungen lassen sich so vermeiden und Therapien besser organisieren. Als Ärztinnen und Ärzte für O und U haben wir ein hohes Interesse an der elektronischen Patientenakte“, fasst der niedergelassene Orthopäde und Unfallchirurg Möller zusammen. „Sie wäre ein großer Schritt sowohl für die interdisziplinäre als auch für die stationäre und ambulante Vernetzung.“ 

„Eine entsprechende Akte sollte allerdings vollständig, nicht manipulierbar und sicher sein,“ sagt er. Internationale Fälle von Datenraub hätten gezeigt, wie vulnerabel die Datensicherheit sei. Derzeit gäbe es in Deutschland keine Notfallstrategie gegen Datenraub, Datenlecks und Datenmissbrauch, so Möller weiter. 

Auch die Frage nach den Zugriffsrechten ist noch offen. Sie soll in einem eigenen Datenschutzgesetz geregelt werden. Statt den Zugriff auf die elektronische Patientenakte zu reglementieren, könnte der Zugriff nach Ansicht von Möller möglicherweise auch kontrolliert werden. Das würde bedeuten, dass jeder Aufruf von Befunden und Daten mit Datum, Name des Zugreifers und Anlass registriert und in der elektronischen Patientenakte vermerkt wird. Fehlverhalten würde so auffallen.

Um die Versorgungsforschung voran zu treiben, begrüßt der BVOU auch die Datenspende – das anonyme und unentgeltliche zur Verfügung stellen von Gesundheitsdaten für die medizinische Forschung. Jedoch müssten die Bedingungen für eine Datenspende noch einmal unter die Lupe genommen werden. So hat eine aktuelle Nature-Untersuchung1 nachgewiesen, dass sich jeder Amerikaner über fünfzehn Datenpunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,98 Prozent identifizieren lässt. Obwohl Personendaten anonymisiert werden, besteht offensichtlich die Gefahr, dass Studienteilnehmer mit technisch einfachen Mitteln re-identifiziert werden, so Möller. In einer kleinen Stichprobe genügten oft schon das Geschlecht, die Postleitzahl und das Geburtsdatum einer Person, um sie mit hoher Sicherheit zu identifizieren. „Wir sehen hier eine Aufgabe, die im Konsens gelöst werden muss, die uns aber keinesfalls den Blick auf Zukunftschancen versperren sollte “, so der niedergelassene Orthopäde und Unfallchirurg aus Speyer.

Um zu zeigen, dass die Digitalisierung auch ein Einfallstor für Cyberkriminalität ist, veranstaltet der BVOU auf dem Kongress am 24. Oktober 2019 einen „Live Hack“. Ein Experte aus Tübingen demonstriert, wie einfach es ist, veraltete Systeme zu attackieren, Daten über Phishing-Mails abzugreifen, ein WLAN-Netz lahmzulegen oder Schadsoftware über USB-Sticks oder Wechseldatenträger zu installieren. Interessierte erhalten hier einen Einblick in die Tricks der Angreifer und die Sicherheitslücken der Systeme. 

Live Hacking Vorführung der Firma Rhode & Schwarz auf der CeBit 2017
Live Hacking Vorführung der Firma Rhode & Schwarz auf der CeBit 2017

Weitere Aspekte des Datenschutzes in Orthopädie und Unfallchirurgie, etwa bei Patientenregistern wie dem Endoprothesenregister (EPRD) und dem staatlichen Implantateregister sowie dem TraumaRegister DGU® sind ebenfalls Thema auf d DKOU in Berlin.

Die Anmeldung zum DKOU, dem größten Kongress dieser Fachrichtung in Europa, ist im Internet unter https://dkou.org/registrierung/ möglich. Unter http://dkou.org/webcasts können Interessenten alle Vorträge aus dem Festsaal außerdem live verfolgen. Nähere Informationen sind bei Intercongress GmbH, Friedrichstraße 6, 65185 Wiesbaden, Tel. 0611 977-160, dkou@intercongress.de erhältlich. Journalisten akkreditieren sich über liebendoerfer@medizinkommunikation.org.

Literatur:

1)       Rocher L. et al., Estimating the success of re-identifications in incomplete datasets using generative models. Nat Commun 2019; 10: 3069, https://www.nature.com/articles/s41467-019-10933-3.pdf

Klimawandel und Gesundheit Thema beim World Health Summit 2019

Vom 27.-29. Oktober 2019 findet der World Health Summit in Berlin statt, eine der international bedeutendsten Konferenzen für globale Gesundheitsfragen. Erwartet werden 2.500 Teilnehmer und 300 Sprecher aus aller Welt.

World Health Summit 2018

Sprecher des World Health Summit 2019 sind unter anderem:

– Jens Spahn,Bundesgesundheitsminister
– Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister
– Jane Ruth Aceng, Gesundheitsministerin, Uganda
– Michelle Bachelet, Hohe Kommissarin für Menschenrechte, United Nations
– Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor, World Health Organization
– Heyo Kroemer, designierter Vorstandsvorsitzender, Charité – Universitätsmedizin Berlin
– Eran Elinav, Immunologe, Weizmann Institute of Science
– Pavan Sukhdev, Präsident, WWF International
– Annette Dixon, Vizepräsidentin, Weltbank
– Elhadj As Sy, Generalsekretär, International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies
– Peter Sands, Executive Director, Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria
– David Loew, Vizepräsident, Sanofi Pasteur
– Michael Sen, Mitglied des Vorstands, Siemens
– Eckart von Hirschhausen, Mediziner, Moderator, Kabarettist, Scientist for Future

Im Programm des World Health Summit 2019 unter anderem: Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit, Verbesserung von Gesundheitssystemen in Afrika und weltweit, Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen, Digitalisierung der Gesundheitsversorgung, Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).

Der World Health Summit ist eines der wichtigsten strategischen Foren für Global Health und wurde 2009 zum 300-jährigen Jubiläum der Charité gegründet. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker.

World Health Summit
27.-29. Oktober, Kosmos, Karl-Marx-Allee 131a, Berlin

Gesundheit im Alter

Freiburger Abendvorlesungen starten

Vortragsabende für Medizininteressierte beginnen am Dienstag, 2. Juli 2019

Auch in diesem Jahr finden an drei Sommerabenden die „Freiburger Abendvorlesungen“ statt, die vom Universitätsklinikum Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung veranstaltet werden.

Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Freiburg geben Medizininteressierten Einblicke in typische Erkrankungen des Alters. Die „Freiburger Abendvorlesungen“ starten am

Dienstag, 2. Juli 2019
um 18.30 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik,
Hugstetter Straße 55, Freiburg

mit der Auftaktveranstaltung zum Thema „Veränderungen im Alter: Was ist normal, wo fängt Krankheit an?“. Dr. Bernhard Heimbach, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Geriatrie und Gerontologie am Universitätsklinikum Freiburg, wird sich damit auseinandersetzen, was Altern überhaupt ist, welche Veränderungen als normal gelten und wo ärztlicher Rat gesucht werden sollte.

Die öffentlichen Veranstaltungen richten sich an alle, die sich für medizinische Themen und das Universitätsklinikum Freiburg interessieren.

Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten die Fragen der Besucher. Die Abende klingen bei Getränken, Häppchen und Gesprächen mit den Experten im Garten vor der Frauenklinik aus.

Der Eintritt ist frei.

Die folgenden Veranstaltungen der „Freiburger Abendvorlesungen“ finden an zwei weiteren Terminen jeweils um 18.30 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik statt:

Mittwoch, 10. Juli 2019: Tabus im Alter: Depression und Inkontinenz

Dienstag, 23. Juli 2019: Beweglich im Alter: Arthrose und Prävention

Blase und Beckenboden wieder stark machen

Fast so häufig wie Rückenschmerzen

Am Montag, 24. Juni 2019 findet anlässlich der Weltkontinenzwoche eine Informationsveranstaltung des Universitätsklinikums Freiburg im Bürgerhaus Seepark statt / 20-jähriges Jubiläum der Kontinenz-Selbsthilfegruppe Freiburg

Im Rahmen der diesjährigen Weltkontinenzwoche von 24. Juni bis 30. Juni 2019 informieren die Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums des Universitätsklinikums Freiburg am

Montag, 24. Juni 2018,
von 16.30 Uhr bis 19 Uhr
im Bürgerhaus Seepark,
Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg,

über Hilfen bei Beckenbodenstörungen und Inkontinenz. In Kurzvorträgen erhalten die Zuhörer einen Überblick über wirksame Behandlungsmöglichkeiten und praktische Empfehlungen für den Alltag. Ein besonderer Schwerpunkt sind in diesem Jahr chronische Schmerzen im Beckenboden. Fachleute aus Physiotherapie, Frauenheilkunde, Urologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie stehen nach ihren Vorträgen sowie im anschließenden Patientenforum für Fragen und Gespräche zu Verfügung. Auch Vertreter der Kontinenz-Selbsthilfegruppe Freiburg, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, werden für Gespräche und Informationen vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Fast so häufig wie Rückenschmerzen

In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Personen an einer Inkontinenz. Etwa 30 Prozent aller Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Beckenbodensenkung. „Inkontinenz und Beckenbodenschwäche sind fast so häufig wie Rückenschmerzen. Sie sollten endlich auch gesellschaftlich so akzeptiert sein“, sagt Dr. Juliane Farthmann, Oberärztin in der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. „Je früher Betroffene mit ihrem Problem zum Arzt gehen, desto besser. Denn rechtzeitig erkannt, kann den Patienten heutzutage in vielen Fällen mit modernen Behandlungsmethoden geholfen werden“, sagt Farthmann. Die Veranstaltung hat zum Ziel, einfach und verständlich zu informieren. Sie bietet mit dem Diskussionsforum viel Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die Experten des Universitätsklinikums Freiburg erläutern folgende Themen: „Physiotherapeutisches zum Beckenboden“, „Senkung bei der Frau: Wann konservative Therapie, wann Operation?“, „Chronische Schmerzen des Beckenbodens“, „Katheterbehandlung und Versorgung mit Hilfsmitteln bei Inkontinenz“, „Männliche Harninkontinenz: Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität mit Operation“ sowie „Behandlungsmöglichkeiten bei Stuhlinkontinenz“.

https://www.uniklinik-freiburg.de/uploads/tx_aspresse/Kontinenztag_2019.pdf

Im Grenzland zwischen Gesundheit und Krankheit

Beim Tanz-Theaterprojekt „Grenzland“ setzen sich Männer unterschiedlichen Alters tänzerisch mit dem Thema Krebs auseinander

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg finanziert die Produktion

Bei dem Tanztheaterprojekt „Grenzland“ erforscht eine Gruppe Männer unterschiedlichen Alters das Grenzland zwischen Gesundheit und Krankheit, zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Alltag und Ausnahmesituation. 
Bildrechte: Theater Freiburg / Britt Schilling

Zwischen Gesundheit und Krankheit, Bangen und Hoffen, Alltag und Ausnahmesituation: Die Diagnose Krebs bringt für viele Betroffene und deren Angehörige scheinbar widersprüchliche Gefühle mit sich. Diese Grenzerfahrungen zwischen Gesundheit und Krankheit erforschen Männer unterschiedlichen Alters in der neuen Tanz- und Theaterproduktion „Grenzland“ des Theaters Freiburg.

Premiere feiert das Stück 
am Samstag, 1. Juni 2019 um 19 Uhr 
im Werkraum des Theaters Freiburg. 

Informationen zu weiteren Aufführungsterminen am 2., 22. und 23. Juni sowie am 13. und 14. Juli finden Sie hier

„Grenzland“ ist die Fortführung der beliebten Vorgängerproduktion „Die Krone an meiner Wand“, bei der sich Frauen verschiedenen Alters mit und ohne Krebs tänzerisch mit der Erkrankung auseinandersetzten. Künstlerisch geleitet wird das Projekt von Gary Joplin und Monica Gillette. „Die Krone an meiner Wand“ wird ab Samstag, 5. Oktober 2019 wieder aufgenommen und im Wechsel mit „Grenzland“ gezeigt. Weitere Informationen gibt es unter: www.theater.freiburg.de 

Sowohl „Grenzland“ als auch die „Krone an meiner Wand“ werden von der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie mit 200.000 Euro finanziert. „Die kreative Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen hilft nicht nur den Tanzenden bei der Krankheitsbewältigung, sondern sensibilisiert auch das Publikum für die Sorgen und Ängste von Krebserkrankten. Wir freuen uns, auch in dieser Spielzeit wieder ein so wichtiges Projekt fördern zu können, und hoffen, dass ‚Grenzland‘ an den Erfolg der Vorgängerproduktion anknüpfen kann“, sagt Prof. Dr. Dieter Marmé, Vorstand der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg.

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Tumorzentrum des Universitätsklinikums Freiburg, dem Freiburger Theater, der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie sowie dem Verein Jung und Krebs umgesetzt. 

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg hat sich dem Kampf gegen Krebs verschrieben, indem sie patientenzentrierte Krebsforschung unterstützt und innovative Forschungsprojekte fördert. Ihr erklärtes Ziel ist es, mit Hilfe von Spenden einen Beitrag zur Entwicklung neuer Verfahren in der Krebstherapie zu leisten, damit möglichst viele Patienten in ihrer Lebensqualität von den Ergebnissen profitieren. Dieses und weitere Projekte der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie können durch Spenden oder eine Rebpatenschaft unterstützt werden.

Spendenkonto: 
Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie 
Konto 1 555 200, Commerzbank Freiburg, BLZ 680 400 07 
IBAN DE 19 6804 0007 0155 5200 00 
SWIFT/BIC COBADEFFXXX

Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“

Zahlreiche Vorträge beim Tag der offenen Tür im Interdisziplinären Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg / Kostenlose Patientenhotline

Mit einem Tag der offenen Tür am Dienstag, 4. Juni 2019 beteiligt sich das Interdisziplinäre Schmerzzentrum (ISZ) des Universitätsklinikums Freiburg am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Von 16 Uhr bis 19 Uhr können sich betroffene Schmerzpatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige gezielt über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Neben Vorträgen werden den Besuchern auch praktische Übungen zur Schmerzbehandlung geboten. Die Veranstaltung findet statt im Interdisziplinären Schmerzzentrum, Breisacher Straße 117 (Gebäude „Klinik für Tumorbiologie“) in Freiburg. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In Baden-Württemberg steht die Initiative unter der Schirmherrschaft des Sozialministeriums.

„Nicht aufhörende Schmerzen beeinträchtigen die Betroffenen im Alltag enorm“, sagt Dr. Kristin Kieselbach, Ärztliche Leiterin des Interdisziplinären Schmerzzentrums des Universitätsklinikums Freiburg. „Leider bekommen noch immer viele Schmerzpatienten in Deutschland nicht die Hilfe, die sie benötigen“, so die Schmerzexpertin. Mit dem Tag der offenen Tür im Interdisziplinären Schmerzzentrum erhalten Betroffene und deren Angehörige einen umfassenden Überblick über Therapie- und Unterstützungsangebote. Denn dadurch kann ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Situation von Schmerzpatienten und deren Angehörigen geschaffen werden. 

Als Extra-Service stehen am 4. Juni 2019 in der Zeit von 9 Uhr bis 18 Uhr zahlreiche Schmerztherapeuten aus ganz Deutschland über eine kostenlose Patientenhotline Schmerzpatienten Rede und Antwort (Telefon: 0800 1818120). Mit dabei sind auch Kristin Kieselbach und ihr Team.

Die Vorträge im Überblick: 
16.00 Uhr Schmerz und Depression 
16.40 Uhr Multimodale Schmerztherapie im ISZ 
17.10 Uhr Physiotherapie (Bewegung und Schmerz) 
17.10 Uhr Entspannung (Mensch entspann‘ Dich) 
17.50 Uhr Kopfschmerz 
18.30 Uhr Invasive Schmerztherapie 

Mit dem bundesweiten Aktionstag soll auf die lückenhafte Versorgung von mehr als 15 Millionen Menschen aufmerksam gemacht werden, die an chronischen Schmerzen leiden. Bei sechs Millionen Deutschen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Bei etwa 2,2 Millionen Deutschen kann eine sogenannte Schmerzkrankheit mit starker körperlicher und psychischer Beeinträchtigung diagnostiziert werden.

Emotionale Gewalt: Wie Kränkung, Missachtung und Erniedrigung krank machen

Am Dienstag, 28. Mai 2019 spricht Dr. Werner Bartens beim Psychosomatischen Dienstagskolloquium des Universitätsklinikums Freiburg über emotionale Gewalt und wie man sich vor ihren negativen Folgen schützen kann

Ob im Job, in der Schule oder in der Familie: Emotionale Gewalt kann in allen Lebensbereichen auftreten. Welche körperlichen und seelischen Folgen emotionale Verletzungen haben und wie sich Betroffene wehren können, das erklärt Dr. Werner Bartens, Mediziner, Autor und leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der „Süddeutschen Zeitung“ am

Dienstag, 28. Mai 2019 um 18.30 Uhr in seinem Vortrag
„Emotionale Gewalt: Kränkung, Missachtung und Erniedrigung. Wenn Empathie fehlt“
im Auditorium Maximum der Universität Freiburg
(Kollegiengebäude II, Platz der Alten Synagoge).  

Der Bestsellerautor stellt Erkenntnisse vor aus seinem im August 2018 erschienenen Buch „Emotionale Gewalt – Was uns wirklich weh tut: Kränkung, Demütigung, Liebesentzug und wie wir uns dagegen schützen“. Er erklärt, wie emotionale Gewalt bei Betroffenen zur vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen führt, die Immunabwehr schwächt und langfristig sogar Depressionen und Angststörungen begünstigen kann. Außerdem zeigt er Wege auf, wie sich Opfer seelischer Gewalt selbst schützen können.

Die Vorträge des Kolloquiums stehen allen Interessierten offen und finden im Sommersemester 2019 jeweils dienstags von 18.30 (s.t.) bis 20 Uhr im Audimax statt.

Alle Veranstaltungen sind für Ärzte und Psychologen mit Fortbildungspunkten zertifiziert.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Teddy-Docs im Klinikpark

Das Teddybär-Krankenhaus vom 21. bis 25. Mai im Park des Universitätsklinikums Freiburg will Kinder spielerisch an Arztbesuche heranführen und medizinisches Wissen vermitteln / Anmeldungen für Gruppen sind ab sofort möglich

Teddy-Docs im Klinikpark

Dein Teddy ist krank? Hier wird ihm geholfen: Beim 16. Freiburger Teddybär-Krankenhaus von Dienstag, 21. Mai bis Samstag, 25. Mai 2019 im Park des Universitätsklinikums Freiburg (Hugstetter Str. 55) können Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ihre Kuscheltiere fachgerecht versorgen lassen. Das gemeinnützige Projekt der Freiburger Medizinstudierenden in Kooperation mit den Fachschaften der Zahnmedizin und der Pharmazie will Kinder an Arztbesuche und medizinische Behandlungen heranführen und so ihr Vertrauen in medizinisches Personal und Krankenhäuser stärken. Geschulte Studierende, die sogenannten Teddy-Docs, untersuchen und behandeln kranke und verletzte Kuscheltiere von Kopf bis Fuß.  

Dienstag, 21. Mai bis Samstag, 25. Mai 2019 im Park des Universitätsklinikums Freiburg, Hugstetter Str. 55

Von Dienstag bis Freitag sind die Türen von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Am Samstag, dem Familientag, werden die Stoff-Patienten von 9 Uhr bis 14 Uhr behandelt. Der Besuch des Teddybär-Krankenhauses ist kostenfrei und dauert rund zwei Stunden.  

Kindergartengruppen sowie sonstige Gruppen ab fünf Kindern sind von Dienstag bis Freitag nach vorheriger Anmeldung willkommen. Die Anmeldung ist ab sofort über das Kontaktformular auf www.tbk.ofamed.de möglich. Bitte geben Sie die Gruppengröße, die Wunschzeit und den Namen des Kindergartens an. Für den Besuch sollten Sie etwa zwei Stunden einplanen. Die Anmeldung gilt nur nach erfolgter Bestätigung.  
Familien und Gruppen mit bis zu fünf Kindern können ohne vorherige Anmeldung kommen. Für eine möglichst geringe Wartezeit empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche ab 13 Uhr oder am Familientag.

Weitere Infos unter: www.tbk.ofamed.de