Patientenforum – Vorträge und Workshops für Betroffene und Angehörige
Im Rahmen des 18. Schmerztherapeuten-Treffens 2019
lädt das Interdisziplinäre Schmerzzentrum des Universitätsklinikums
Freiburg Betroffene und Interessierte ein zu einem Patientenforum „Chronischer Schmerz“
am Samstag, 16. November 2019 ab 14 Uhr im Gebäude der Klinik für Tumorbiologie des Universitätsklinikums Freiburg, Breisacher Str. 117 in Freiburg.
Referentinnen
und Referenten der Selbsthilfegruppen SchmerzLOS e.V. SHG Karlsruhe
und des Bundesverbands Clusterkopfschmerz zeigen gemeinsam mit Ärzten
und Psychologen des Universitätsklinikums Freiburg in Vorträgen
verschiedene Perspektiven zum Thema „Multimodale Schmerztherapie“ auf.
Ute Warnken, Patientenselbsthilfegruppe SchmerzLoS e.V. SHG Karlsruhe , undDr. Birgit Abberger, Psychologin am Interdisziplinären Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg, sprechen um 14 Uhr im Konferenzraum E079/1
in der Klinik für Tumorbiologie über die Themen „Wir sind mehr als ein
Stuhlkreis“ und „Multimodale Schmerztherapie“. Nach den Vorträgen gibt
es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ebenfalls um 14 Uhr findet
der Clusterkopfschmerz-Patiententag des Bundesverbands der
Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppe (CSG) unter der Leitung von Ilkay Coban im Konferenzraum E079 statt.
Die Leiterin der Clusterkopfschmerz-Spezialsprechstunde des
Schmerzzentrums wird ebenfalls mit einem kurzen Vortrag beteiligt sein.
Alle
Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Da die
Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung unter 0761 270-50200 oder
-93490 gebeten.
Am 19. Oktober 2019 geben Experten des Universitätsklinikums Freiburg einen Überblick über psychosoziale Beratungsangebote und Präzisionsmedizin in der Krebstherapie / Führungen durch das Interdisziplinäre Tumorzentrum
40 Jahre Tumorzentrum Freiburg
– CCCF und zehn Jahre Psychosoziale Krebsberatungsstelle: Die beiden
Einrichtungen des Universitätsklinikums Freiburg vereinen viele Jahre an
Erfahrung, Wissen sowie Austausch im Kampf gegen Krebs und feiern dies
mit mehreren Veranstaltungen. Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF am
Universitätsklinikum Freiburg lädt am
Samstag, 19. Oktober 2019 von 9 Uhr bis 15.30 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik, Hugstetter Straße 55 in Freiburg
zum Patiententag „Gemeinsam gegen Krebs“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Der Besuch des Patiententages ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Vormittags blicken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Psychosozialen Krebsberatungsstelle auf die letzten zehn
erfolgreichen Jahre zurück, stellen ihre Arbeit vor und beantworten
Fragen aus dem Publikum. Ebenso werden Vertreter von Selbsthilfegruppen
und der Lehrstuhl für Selbsthilfeforschung über ihre Aktivitäten
berichten. Nachmittags sprechen sieben ausgewiesene Expertinnen und
Experten des Universitätsklinikums Freiburg laienverständlich über
neueste Formen der Präzisionsmedizin gegen Krebs, darunter
beispielsweise Immun- und Strahlentherapie sowie
Schlüsselloch-Operationen. Im Anschluss haben interessierte Gäste die
Möglichkeit zu Rundgängen durch das neue Interdisziplinäre Tumorzentrum
(ITZ) des Universitätsklinikums Freiburg.
Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle am
Tumorzentrums Freiburg – CCCF unterstützt Patientinnen und Patienten
sowie Angehörige beispielsweise bei finanziellen, beruflichen sowie
verwaltungstechnischen Problemen. Gesprächsgruppen, kunst- und
musiktherapeutische Angebote helfen bei der Auseinandersetzung mit der
Erkrankung. „Bei uns finden Betroffene schnelle und unbürokratische
Hilfe – so ist niemand mit der enormen Belastung einer Krebserkrankung
allein gelassen“, fasst Dr. Alexander Wünsch, Leiter der Psychosozialen
Krebsberatungsstelle, seine Arbeit zusammen.
40 Jahre onkologische Spitzenmedizin
Bereits im Jahr 1979 wurde das Comprehensive Cancer
Center am Universitätsklinikum Freiburg gegründet. 2007 zeichnete die
Deutsche Krebshilfe das Tumorzentrum Freiburg – CCCF als eines der
ersten onkologischen Spitzenzentren in Deutschland aus. Patientinnen und
Patienten mit Krebserkrankungen profitieren von modernsten,
interdisziplinären Therapieansätzen und Erkenntnissen aus der
Krebsforschung. Bereits am Donnerstag, 17. Oktober 2019 und Freitag, 18. Oktober 2019 lädt das Tumorzentrum Freiburg – CCCF interessierte Ärztinnen und Ärzte zum Wissenschaftlichen Symposium unter
dem Motto „Celebrate 40 Years Cancer Center Freiburg“ im Historischen
Kaufhaus Freiburg (Münsterplatz 24, 79098 Freiburg) ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.
DKOU-Kongresspräsident: „Die Datensicherheit muss gewährleistet sein“
Berlin – Ab dem 1. Januar 2021 müssen die Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. Bis dahin muss sichergestellt sein, dass die Daten nicht von Unberechtigten abgegriffen oder missbraucht werden können. So kursierten zuletzt im September frei zugängliche Patientendaten im Netz, darunter 13.000 Datensätze aus Deutschland. Am 10. Oktober 2019 in Berlin diskutieren Experten über mögliche Sicherheitslücken und benennen Anforderungen an die ePA. Sie zeigen aber auch die Chancen der Digitalisierung von Patientendaten auf – etwa um im Notfall Leben zu retten. Um auf die Brisanz des Datenschutzes hinzuweisen, findet auf dem Kongress ein „Demo-Live-Hack“ auf Sicherheitsdaten statt, zu dem die Veranstalter Interessierte einladen.
Terminhinweis:
Live Hacking! Angriffe erleben – Sensibilität steigern
Donnerstag, 24.10.2019, 14:30 Uhr-16:00 Uhr, Raum: Paris 1
Kann die Behandlung chronischer Rückenschmerzen durch eine Depression oder eine andere Begleiterkrankung erschwert werden? „Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein wichtiges Arbeitsinstrument, um zielgerichteter und besser diagnostizieren und behandeln zu können“, sagt Dr. med. Thomas Möller, Kongresspräsident DKOU 2019 des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU): „Wir können aus der elektronischen Patientenakte entnehmen, unter welchen Begleiterkrankungen Patienten leiden und Befunde wie Röntgenbilder oder Laborberichte direkt einsehen. Dadurch ist es möglich, diese Befunde bei der Diagnose und Behandlung zu berücksichtigen. Auch belastende Doppel- und Mehrfachuntersuchungen lassen sich so vermeiden und Therapien besser organisieren. Als Ärztinnen und Ärzte für O und U haben wir ein hohes Interesse an der elektronischen Patientenakte“, fasst der niedergelassene Orthopäde und Unfallchirurg Möller zusammen. „Sie wäre ein großer Schritt sowohl für die interdisziplinäre als auch für die stationäre und ambulante Vernetzung.“
„Eine entsprechende Akte sollte allerdings vollständig, nicht manipulierbar und sicher sein,“ sagt er. Internationale Fälle von Datenraub hätten gezeigt, wie vulnerabel die Datensicherheit sei. Derzeit gäbe es in Deutschland keine Notfallstrategie gegen Datenraub, Datenlecks und Datenmissbrauch, so Möller weiter.
Auch die Frage nach den Zugriffsrechten ist noch offen. Sie soll in einem eigenen Datenschutzgesetz geregelt werden. Statt den Zugriff auf die elektronische Patientenakte zu reglementieren, könnte der Zugriff nach Ansicht von Möller möglicherweise auch kontrolliert werden. Das würde bedeuten, dass jeder Aufruf von Befunden und Daten mit Datum, Name des Zugreifers und Anlass registriert und in der elektronischen Patientenakte vermerkt wird. Fehlverhalten würde so auffallen.
Um die Versorgungsforschung voran zu treiben, begrüßt der BVOU auch die Datenspende – das anonyme und unentgeltliche zur Verfügung stellen von Gesundheitsdaten für die medizinische Forschung. Jedoch müssten die Bedingungen für eine Datenspende noch einmal unter die Lupe genommen werden. So hat eine aktuelle Nature-Untersuchung1 nachgewiesen, dass sich jeder Amerikaner über fünfzehn Datenpunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,98 Prozent identifizieren lässt. Obwohl Personendaten anonymisiert werden, besteht offensichtlich die Gefahr, dass Studienteilnehmer mit technisch einfachen Mitteln re-identifiziert werden, so Möller. In einer kleinen Stichprobe genügten oft schon das Geschlecht, die Postleitzahl und das Geburtsdatum einer Person, um sie mit hoher Sicherheit zu identifizieren. „Wir sehen hier eine Aufgabe, die im Konsens gelöst werden muss, die uns aber keinesfalls den Blick auf Zukunftschancen versperren sollte “, so der niedergelassene Orthopäde und Unfallchirurg aus Speyer.
Um zu zeigen, dass die Digitalisierung auch ein Einfallstor für Cyberkriminalität ist, veranstaltet der BVOU auf dem Kongress am 24. Oktober 2019 einen „Live Hack“. Ein Experte aus Tübingen demonstriert, wie einfach es ist, veraltete Systeme zu attackieren, Daten über Phishing-Mails abzugreifen, ein WLAN-Netz lahmzulegen oder Schadsoftware über USB-Sticks oder Wechseldatenträger zu installieren. Interessierte erhalten hier einen Einblick in die Tricks der Angreifer und die Sicherheitslücken der Systeme.
Live Hacking Vorführung der Firma Rhode & Schwarz auf der CeBit 2017
Weitere Aspekte des Datenschutzes in Orthopädie und Unfallchirurgie, etwa bei Patientenregistern wie dem Endoprothesenregister (EPRD) und dem staatlichen Implantateregister sowie dem TraumaRegister DGU® sind ebenfalls Thema auf d DKOU in Berlin.
Die Anmeldung zum DKOU, dem größten Kongress dieser Fachrichtung in Europa, ist im Internet unter https://dkou.org/registrierung/ möglich. Unter http://dkou.org/webcasts können Interessenten alle Vorträge aus dem Festsaal außerdem live verfolgen. Nähere Informationen sind bei Intercongress GmbH, Friedrichstraße 6, 65185 Wiesbaden, Tel. 0611 977-160, dkou@intercongress.de erhältlich. Journalisten akkreditieren sich über liebendoerfer@medizinkommunikation.org.
Vom 27.-29. Oktober 2019 findet der World Health Summit in Berlin statt, eine der international bedeutendsten Konferenzen für globale Gesundheitsfragen. Erwartet werden 2.500 Teilnehmer und 300 Sprecher aus aller Welt.
World Health Summit 2018
Sprecher des World Health Summit 2019 sind unter anderem:
– Jens Spahn,Bundesgesundheitsminister – Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister – Jane Ruth Aceng, Gesundheitsministerin, Uganda – Michelle Bachelet, Hohe Kommissarin für Menschenrechte, United Nations – Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor, World Health Organization – Heyo Kroemer, designierter Vorstandsvorsitzender, Charité – Universitätsmedizin Berlin – Eran Elinav, Immunologe, Weizmann Institute of Science – Pavan Sukhdev, Präsident, WWF International – Annette Dixon, Vizepräsidentin, Weltbank – Elhadj As Sy, Generalsekretär, International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies – Peter Sands, Executive Director, Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria – David Loew, Vizepräsident, Sanofi Pasteur – Michael Sen, Mitglied des Vorstands, Siemens – Eckart von Hirschhausen, Mediziner, Moderator, Kabarettist, Scientist for Future
Im Programm
des World Health Summit 2019 unter anderem: Auswirkungen des
Klimawandels auf Gesundheit, Verbesserung von Gesundheitssystemen in
Afrika und weltweit, Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen,
Digitalisierung der Gesundheitsversorgung, Umsetzung der Ziele für
nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).
Der World Health Summit ist eines der wichtigsten strategischen Foren
für Global Health und wurde 2009 zum 300-jährigen Jubiläum der Charité
gegründet. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft von
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel
Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude
Juncker.
World Health Summit 27.-29. Oktober, Kosmos, Karl-Marx-Allee 131a, Berlin
Vortragsabende für Medizininteressierte beginnen am Dienstag, 2. Juli 2019
Auch in diesem Jahr finden an
drei Sommerabenden die „Freiburger Abendvorlesungen“ statt, die vom
Universitätsklinikum Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen
Zeitung veranstaltet werden.
Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums
Freiburg geben Medizininteressierten Einblicke in typische Erkrankungen
des Alters. Die „Freiburger Abendvorlesungen“ starten am
Dienstag, 2. Juli 2019 um 18.30 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik, Hugstetter Straße 55, Freiburg
mit der Auftaktveranstaltung zum Thema „Veränderungen im Alter: Was ist normal, wo fängt Krankheit an?“. Dr. Bernhard Heimbach,
Ärztlicher Leiter des Zentrums für Geriatrie und Gerontologie am
Universitätsklinikum Freiburg, wird sich damit auseinandersetzen, was
Altern überhaupt ist, welche Veränderungen als normal gelten und wo
ärztlicher Rat gesucht werden sollte.
Die öffentlichen Veranstaltungen richten sich an
alle, die sich für medizinische Themen und das Universitätsklinikum
Freiburg interessieren.
Im Anschluss an die Vorträge beantworten die
Referenten die Fragen der Besucher. Die Abende klingen bei Getränken,
Häppchen und Gesprächen mit den Experten im Garten vor der Frauenklinik
aus.
Der Eintritt ist frei.
Die folgenden Veranstaltungen der „Freiburger
Abendvorlesungen“ finden an zwei weiteren Terminen jeweils um 18.30 Uhr
im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik statt:
Mittwoch, 10. Juli 2019: Tabus im Alter: Depression und Inkontinenz
Dienstag, 23. Juli 2019: Beweglich im Alter: Arthrose und Prävention
Am Montag, 24. Juni 2019 findet
anlässlich der Weltkontinenzwoche eine Informationsveranstaltung des
Universitätsklinikums Freiburg im Bürgerhaus Seepark statt / 20-jähriges
Jubiläum der Kontinenz-Selbsthilfegruppe Freiburg
Im Rahmen der diesjährigen
Weltkontinenzwoche von 24. Juni bis 30. Juni 2019 informieren die
Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums des
Universitätsklinikums Freiburg am
Montag, 24. Juni 2018, von 16.30 Uhr bis 19 Uhr im Bürgerhaus Seepark, Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg,
über Hilfen bei Beckenbodenstörungen und
Inkontinenz. In Kurzvorträgen erhalten die Zuhörer einen Überblick über
wirksame Behandlungsmöglichkeiten und praktische Empfehlungen für den
Alltag. Ein besonderer Schwerpunkt sind in diesem Jahr chronische
Schmerzen im Beckenboden. Fachleute aus Physiotherapie, Frauenheilkunde,
Urologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie stehen nach ihren
Vorträgen sowie im anschließenden Patientenforum für Fragen und
Gespräche zu Verfügung. Auch Vertreter der Kontinenz-Selbsthilfegruppe
Freiburg, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, werden für
Gespräche und Informationen vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.
Fast so häufig wie Rückenschmerzen
In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen
Personen an einer Inkontinenz. Etwa 30 Prozent aller Frauen entwickeln
im Laufe ihres Lebens eine Beckenbodensenkung. „Inkontinenz und
Beckenbodenschwäche sind fast so häufig wie Rückenschmerzen. Sie sollten
endlich auch gesellschaftlich so akzeptiert sein“, sagt Dr. Juliane Farthmann,
Oberärztin in der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums
Freiburg. „Je früher Betroffene mit ihrem Problem zum Arzt gehen, desto
besser. Denn rechtzeitig erkannt, kann den Patienten heutzutage in
vielen Fällen mit modernen Behandlungsmethoden geholfen werden“, sagt
Farthmann. Die Veranstaltung hat zum Ziel, einfach und verständlich zu
informieren. Sie bietet mit dem Diskussionsforum viel Gelegenheit,
Fragen zu stellen.
Die Experten des Universitätsklinikums Freiburg erläutern folgende Themen: „Physiotherapeutisches zum Beckenboden“, „Senkung bei der Frau: Wann konservative Therapie, wann Operation?“, „Chronische Schmerzen des Beckenbodens“, „Katheterbehandlung und Versorgung mit Hilfsmitteln bei Inkontinenz“, „Männliche Harninkontinenz: Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität mit Operation“ sowie „Behandlungsmöglichkeiten bei Stuhlinkontinenz“.
Beim Tanz-Theaterprojekt „Grenzland“ setzen sich Männer unterschiedlichen Alters tänzerisch mit dem Thema Krebs auseinander
Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg finanziert die Produktion
Bei dem Tanztheaterprojekt „Grenzland“ erforscht eine Gruppe Männer unterschiedlichen Alters das Grenzland zwischen Gesundheit und Krankheit, zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Alltag und Ausnahmesituation. Bildrechte: Theater Freiburg / Britt Schilling
Zwischen Gesundheit und Krankheit, Bangen und Hoffen, Alltag und Ausnahmesituation: Die Diagnose Krebs bringt für viele Betroffene und deren Angehörige scheinbar widersprüchliche Gefühle mit sich. Diese Grenzerfahrungen zwischen Gesundheit und Krankheit erforschen Männer unterschiedlichen Alters in der neuen Tanz- und Theaterproduktion „Grenzland“ des Theaters Freiburg.
Premiere feiert das Stück am Samstag, 1. Juni 2019 um 19 Uhr im Werkraum des Theaters Freiburg.
Informationen zu weiteren Aufführungsterminen am 2., 22. und 23. Juni sowie am 13. und 14. Juli finden Sie hier.
„Grenzland“ ist die Fortführung der beliebten Vorgängerproduktion „Die Krone an meiner Wand“, bei der sich Frauen verschiedenen Alters mit und ohne Krebs tänzerisch mit der Erkrankung auseinandersetzten. Künstlerisch geleitet wird das Projekt von Gary Joplin und Monica Gillette. „Die Krone an meiner Wand“ wird ab Samstag, 5. Oktober 2019 wieder aufgenommen und im Wechsel mit „Grenzland“ gezeigt. Weitere Informationen gibt es unter: www.theater.freiburg.de
Sowohl „Grenzland“ als auch die „Krone an meiner Wand“ werden von der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie mit 200.000 Euro finanziert. „Die kreative Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen hilft nicht nur den Tanzenden bei der Krankheitsbewältigung, sondern sensibilisiert auch das Publikum für die Sorgen und Ängste von Krebserkrankten. Wir freuen uns, auch in dieser Spielzeit wieder ein so wichtiges Projekt fördern zu können, und hoffen, dass ‚Grenzland‘ an den Erfolg der Vorgängerproduktion anknüpfen kann“, sagt Prof. Dr. Dieter Marmé, Vorstand der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg.
Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Tumorzentrum des Universitätsklinikums Freiburg, dem Freiburger Theater, der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie sowie dem Verein Jung und Krebs umgesetzt.
Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie am Universitätsklinikum Freiburg hat sich dem Kampf gegen Krebs verschrieben, indem sie patientenzentrierte Krebsforschung unterstützt und innovative Forschungsprojekte fördert. Ihr erklärtes Ziel ist es, mit Hilfe von Spenden einen Beitrag zur Entwicklung neuer Verfahren in der Krebstherapie zu leisten, damit möglichst viele Patienten in ihrer Lebensqualität von den Ergebnissen profitieren. Dieses und weitere Projekte der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie können durch Spenden oder eine Rebpatenschaft unterstützt werden.
Zahlreiche Vorträge beim Tag der offenen Tür im Interdisziplinären Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg / Kostenlose Patientenhotline
Mit einem Tag der offenen Tür am Dienstag, 4. Juni 2019 beteiligt sich das Interdisziplinäre Schmerzzentrum (ISZ) des Universitätsklinikums Freiburg am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Von 16 Uhr bis 19 Uhr können sich betroffene Schmerzpatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige gezielt über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Neben Vorträgen werden den Besuchern auch praktische Übungen zur Schmerzbehandlung geboten. Die Veranstaltung findet statt im Interdisziplinären Schmerzzentrum, Breisacher Straße 117 (Gebäude „Klinik für Tumorbiologie“) in Freiburg. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In Baden-Württemberg steht die Initiative unter der Schirmherrschaft des Sozialministeriums.
„Nicht aufhörende Schmerzen beeinträchtigen die Betroffenen im Alltag enorm“, sagt Dr. Kristin Kieselbach, Ärztliche Leiterin des Interdisziplinären Schmerzzentrums des Universitätsklinikums Freiburg. „Leider bekommen noch immer viele Schmerzpatienten in Deutschland nicht die Hilfe, die sie benötigen“, so die Schmerzexpertin. Mit dem Tag der offenen Tür im Interdisziplinären Schmerzzentrum erhalten Betroffene und deren Angehörige einen umfassenden Überblick über Therapie- und Unterstützungsangebote. Denn dadurch kann ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Situation von Schmerzpatienten und deren Angehörigen geschaffen werden.
Als Extra-Service stehen am 4. Juni 2019 in der Zeit von 9 Uhr bis 18 Uhr zahlreiche Schmerztherapeuten aus ganz Deutschland über eine kostenlose Patientenhotline Schmerzpatienten Rede und Antwort (Telefon: 0800 1818120). Mit dabei sind auch Kristin Kieselbach und ihr Team.
Die Vorträge im Überblick: 16.00 Uhr Schmerz und Depression 16.40 Uhr Multimodale Schmerztherapie im ISZ 17.10 Uhr Physiotherapie (Bewegung und Schmerz) 17.10 Uhr Entspannung (Mensch entspann‘ Dich) 17.50 Uhr Kopfschmerz 18.30 Uhr Invasive Schmerztherapie
Mit dem bundesweiten Aktionstag soll auf die lückenhafte Versorgung von mehr als 15 Millionen Menschen aufmerksam gemacht werden, die an chronischen Schmerzen leiden. Bei sechs Millionen Deutschen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Bei etwa 2,2 Millionen Deutschen kann eine sogenannte Schmerzkrankheit mit starker körperlicher und psychischer Beeinträchtigung diagnostiziert werden.
Am Dienstag, 28. Mai 2019 spricht Dr. Werner Bartens beim Psychosomatischen Dienstagskolloquium des Universitätsklinikums Freiburg über emotionale Gewalt und wie man sich vor ihren negativen Folgen schützen kann
Ob im Job, in der Schule oder in der Familie: Emotionale Gewalt kann in
allen Lebensbereichen auftreten. Welche körperlichen und seelischen
Folgen emotionale Verletzungen haben und wie sich Betroffene wehren
können, das erklärt Dr. Werner Bartens, Mediziner, Autor und leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der „Süddeutschen Zeitung“ am
Dienstag, 28. Mai 2019 um 18.30 Uhr in seinem Vortrag „Emotionale Gewalt: Kränkung, Missachtung und Erniedrigung. Wenn Empathie fehlt“ im Auditorium Maximum der Universität Freiburg (Kollegiengebäude II, Platz der Alten Synagoge).
Der
Bestsellerautor stellt Erkenntnisse vor aus seinem im August 2018
erschienenen Buch „Emotionale Gewalt – Was uns wirklich weh tut:
Kränkung, Demütigung, Liebesentzug und wie wir uns dagegen schützen“. Er
erklärt, wie emotionale Gewalt bei Betroffenen zur vermehrten
Ausschüttung von Stresshormonen führt, die Immunabwehr schwächt und
langfristig sogar Depressionen und Angststörungen begünstigen kann.
Außerdem zeigt er Wege auf, wie sich Opfer seelischer Gewalt selbst
schützen können.
Die Vorträge des Kolloquiums stehen allen Interessierten offen und finden im Sommersemester 2019 jeweils dienstags von 18.30 (s.t.) bis 20 Uhr im Audimax statt.
Alle Veranstaltungen sind für Ärzte und Psychologen mit Fortbildungspunkten zertifiziert.
Das Teddybär-Krankenhaus vom 21. bis 25. Mai im Park des Universitätsklinikums Freiburg will Kinder spielerisch an Arztbesuche heranführen und medizinisches Wissen vermitteln / Anmeldungen für Gruppen sind ab sofort möglich
Teddy-Docs im Klinikpark
Dein Teddy ist krank? Hier wird ihm geholfen: Beim 16. Freiburger Teddybär-Krankenhaus von Dienstag, 21. Mai bis Samstag, 25. Mai 2019 im Park des Universitätsklinikums Freiburg (Hugstetter Str. 55) können Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ihre Kuscheltiere fachgerecht versorgen lassen. Das gemeinnützige Projekt der Freiburger Medizinstudierenden in Kooperation mit den Fachschaften der Zahnmedizin und der Pharmazie will Kinder an Arztbesuche und medizinische Behandlungen heranführen und so ihr Vertrauen in medizinisches Personal und Krankenhäuser stärken. Geschulte Studierende, die sogenannten Teddy-Docs, untersuchen und behandeln kranke und verletzte Kuscheltiere von Kopf bis Fuß.
Dienstag, 21. Mai bis Samstag, 25. Mai 2019 im Park des Universitätsklinikums Freiburg, Hugstetter Str. 55
Von Dienstag bis Freitag sind die Türen von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Am Samstag, dem Familientag, werden die Stoff-Patienten von 9 Uhr bis 14 Uhr behandelt. Der Besuch des Teddybär-Krankenhauses ist kostenfrei und dauert rund zwei Stunden.
Kindergartengruppen sowie sonstige Gruppen ab fünf Kindern sind von Dienstag bis Freitag nach vorheriger Anmeldung willkommen. Die Anmeldung ist ab sofort über das Kontaktformular auf www.tbk.ofamed.de möglich.
Bitte geben Sie die Gruppengröße, die Wunschzeit und den Namen des
Kindergartens an. Für den Besuch sollten Sie etwa zwei Stunden
einplanen. Die Anmeldung gilt nur nach erfolgter Bestätigung. Familien und
Gruppen mit bis zu fünf Kindern können ohne vorherige Anmeldung kommen.
Für eine möglichst geringe Wartezeit empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche ab 13 Uhr oder am Familientag.