Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Naturheilkunde bei Tumorerkrankungen

Am Samstag, 18. März, findet am Universitätsklinikum Freiburg ein Patiententag zu naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten für Menschen mit Krebserkrankung statt

Die Diagnose Krebs stellt Betroffene und Angehörige vor existenzielle Fragen und Herausforderungen. Häufig wird im Gespräch mit Therapeuten und Ärzten die Frage aufgeworfen, inwieweit Hilfe bei der Behandlung der Krebserkrankung oder deren Nebenwirkungen durch Naturheilkunde möglich ist. Am Samstag, 18. März 2017, findet zu diesem Thema von 9.00 Uhr bis 13.30 Uhr ein Patiententag „Naturheilkunde bei Tumorerkrankungen“ im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik (Hugstetter Straße 55, Freiburg) statt.

Experten des Uni-Zentrums Naturheilkunde am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg sowie vom Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg und weitere Mediziner aus Freiburg und der Schweiz informieren beim Patiententag interessierte Besucherinnen und Besucher über aktuelle Entwicklungen von naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten in der Onkologie.

Unter anderem geht es in verschiedenen Vorträgen um „Aussichtsreiche Pflanzenstoffe in der Behandlung von Krebspatienten“, „Diät bei Tumorpatienten – was gibt es Neues“, „Vitamine, Spurenelemente, Enzyme bei Krebs?“ sowie um „Misteltherapie bei Krebs – was kann man damit erreichen?“.

Nach den Vorträgen stehen die Experten für Fragen zur Verfügung. Ergänzend zu den Vorträgen finden die Besucher in der Bibliothek der Universitäts-Frauenklinik Info-Stände mit weiteren Tipps und Beratungsangeboten.

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Ganzheitliche Versorgung von Krebspatienten

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 15. Februar 2017, für Patienten und Interessierte zum Thema Versorgungsqualität für krebskranke Patienten am Universitätsklinikum Freiburg

Vor etwa einem Jahr hat das Universitätsklinikum Freiburg die Klinik für Tumorbiologie übernommen und damit die Versorgungsqualität für krebskranke Patientinnen und Patienten im Südwesten Deutschlands nochmals verstärkt. Neben der Akutversorgung von Patienten mit Krebs durch Schmerztherapie und palliative Betreuung, sind Rehabilitation, Ernährungsstrategien und psychoonkologische Angebote weiterhin Kernelemente einer ganzheitlichen Versorgung. Am Mittwoch, den 15. Februar 2017, findet von 15.30 Uhr bis 18 Uhr in der Klinik für Tumorbiologie (Großer Vortragsraum E 079) in der Lehener Straße 86 in Freiburg eine Informationsveranstaltung zum Thema „Ganzheitliche Versorgung von Krebspatienten“ statt.

Experten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen berichten auf der Informationsveranstaltung über die Versorgung krebskranker Patienten am Universitätsklinikum Freiburg.

Das erste Thema des Abends ist ein Einblick in die Klinik für Tumorbiologie als neuer Teil des Universitätsklinikums Freiburg. Danach reichen spezielle Vorträge von „Bewegung, Ernährung und komplementäre Strategien bei Krebs: Was ist gewünscht – was ist gesichert?“ bis hin zu „Palliativmedizinische Versorgung von Krebspatienten: Wann soll sie beginnen – was sind ihre Ziele?“. Das komplette Programm finden Sie im Anhang.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten bei einem Imbiss und Getränken für persönliche Fragen zur Verfügung.

Um Anmeldung per Mail an carola.burmeister@ukf-reha.de oder per Telefon unter 0761 206-2201 wird gebeten. Anmeldeschluss ist Freitag, 10. Februar 2017. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenlos.

UKF_Flyer_Infoveranstaltung_Versorgung-Krebspatienten_2017

Sonnencreme und Vitamin D

Am 4. Februar 2017 findet ein öffentlicher Vortrag über den schmalen Grat zwischen schädlicher und gesunder Sonneneinwirkung auf die Haut statt

Sonnencreme und Vitamin D

Zu viel Sonne ist schädlich. Das weiß jeder, denn durch starke UV-Strahlung der Sonne kann Hautkrebs entstehen. Doch Sonneneinstrahlung kann auch gesund, sogar nötig sein: Der Körper produziert lebenswichtiges Vitamin D mithilfe des Sonnenlichts, das über die Haut aufgenommen wird. Über den schmalen Grat zwischen schädlicher und gesunder Sonneneinwirkung spricht Dr. Frank Meiß, Leitender Oberarzt in der Klinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Freiburg, am

Samstag, den 4. Februar 2017, um 11.15 Uhr
im Kollegiengebäude I (Hörsaal 1010),
Platz der Universität 3, Universität Freiburg

in einem öffentlichen Vortrag zum Thema „Sonnencreme und Vitamin D – zwischen Hautkrebsprävention und Mangelversorgung“. Der Hautkrebsexperte gibt dabei unter anderem Tipps wie man sich ausreichend vor schädlicher Strahlung schützen kann, wie man Hautkrebs frühzeitig erkennt und zeigt auf, welche Krankheiten durch Vitamin-D-Mangel entstehen können.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe „Prävention – für ein gesundes Leben“ des Instituts für Prävention und Tumorepidemiologie am Universitätsklinikum Freiburg statt.

„Medizinwissen für Kinder“: Wie funktioniert die Lunge ?

Die Lunge versorgt den Körper rund um die Uhr mit lebenswichtigem Sauerstoff

ukf_medizinwissen_fuer_kinder_03Wie sie genau funktioniert und was zum Beispiel beim Husten passiert, erklären zwei Ärztinnen des Uniklinikums Freiburg am 3. Dezember bei „Medizinwissen für Kinder“

Schwierige medizinische Themen für Schulkinder verständlich machen und sie für dieses Feld begeistern, das sind die Ziele der Vorlesungsreihe „Medizinwissen für Kinder“ des Universitätsklinikums Freiburg. Am Samstag, den 3. Dezember 2016, findet um 15 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik (Hugstetter Straße 55, Freiburg) die fünfte Vorlesung der Reihe mit dem Titel „Wie funktioniert die Lunge?“ statt.

Luft ist lebenswichtig für Menschen und Tiere. Mit dem Sauerstoff, der beim Atmen aus der Luft aufgenommen wird, werden alle Zellen des Körpers versorgt. Nur so können sie überhaupt arbeiten. Das Organ, das dafür verantwortlich ist, ist die Lunge. Bis zu 20 Mal in der Minute atmet ein Schulkind. Da der Körper keinen Sauerstoff speichern kann, arbeitet die Lunge unentwegt – auch in der Nacht. Während Menschen etwa 40 Tage ohne Essen auskommen und ohne Trinken circa vier Tage, überleben sie ohne Luft nur wenige Minuten. Deshalb ist es so wichtig, dass die Lunge gesund ist.

medizinwissenfuerkinder_lunge_2016_bildWie die Lunge und die Atmung genau funktionieren und was passiert, wenn man einen Husten hat oder die Lunge krank ist, erklären Prof. Dr. Andrea Heinzmann und Dr. Mirjam Elze bei „Medizinwissen für Kinder“. Andrea Heinzmann ist Fachärztin für Lungenheilkunde am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg und auf die Behandlung von Lungenerkrankungen wie beispielsweise Asthma bei Kindern spezialisiert. Mirjam Elze arbeitet als Lungenfachärztin in der Klinik für Thoraxchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg. Dort behandelt sie hauptsächlich Menschen mit bösartigen Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, aber auch mit Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen der Brustwand, des Zwerchfells und der Lunge selbst.

Die Kinder haben während der Vorlesung die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an die beiden Expertinnen zu richten.

Bitte beachten: Teilnehmen können nur Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Kinder können alleine kommen, dürfen aber auch eine erwachsene Begleitperson mitbringen.

Nach der 45-minütigen Vorlesung gibt es einen kleinen Imbiss.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Wie kann die Gesundheit von Geflüchteten weltweit garantiert werden?

World Health Summit diskutiert Herausforderungen internationaler Gesundheitsversorgung

speakers-whs-2016Berlin, 05.10.2016 Wie kann die Gesundheit von Geflüchteten weltweit garantiert werden? Welche Rolle spielen Big Data und technologische Innovationen in der Gesundheitsversorgung? Und welche Erkenntnisse für zukünftige Epidemien können aus Ebola und Zika gewonnen werden? Diese und weitere Fragen werden vom 9. bis 11. Oktober beim World Health Summit (WHS) in Berlin diskutiert. Expertinnen und Experten der Charité – Universitätsmedizin Berlin sprechen beim WHS beispielsweise über Krebs, translationale Forschung oder den Zusammenhang von Migration, Kultur und Gesundheit.

Der World Health Summit gilt als international führende Konferenz für globale Gesundheitsfragen und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident François Hollande und dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker. Er bringt über 1.800 Teilnehmer aus mehr als 80 Ländern nach Berlin. An drei Tagen präsentieren 250 internationale Top-Wissenschaftler, Politiker und hochrangige Vertreter aus Industrie und Zivilgesellschaft in über 40 Sessions aktuelle Entwicklungen zur Zukunft der Gesundheitsversorgung. In diesem Jahr sind unter anderem fünf Gesundheitsminister und zwei Nobelpreisträger dabei.

Der World Health Summit wird in enger Kooperation mit Vorstand und Dekanat der Charité, des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIH) und des Max-Delbrück-Centrums für molekulare Medizin (MDC) in der Helmholtz-Gemeinschaft organisiert. Er findet von Sonntag, den 9. Oktober bis Dienstag, den 11. Oktober im Auswärtigen Amt, Werderscher Markt 1 in 10117 Berlin statt. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Das Organ, das über die US-Präsidentschaft entscheiden kann

Thoraxchirurgen treffen sich zur Diskussion innovativer Therapiekonzepte und neuester Operationstechniken bei ihrer Jahrestagung in Freiburg

zukunft-gestaltenWenn sich vom 29. September bis zum 1. Oktober 2016 Thoraxchirurgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Freiburg treffen, dreht sich alles um das Organ, das – wie Hillary Clintons Lungenentzündung zeigt – sogar die Weltpolitik beschäftigen kann: die Lunge.  

Funktioniert die Lunge, nehmen wir sie kaum war, fehlt ihr etwas, kann das dramatische Auswirkungen haben. Jährlich erkranken in Deutschland 50.000 Menschen an Lungenkrebs, 300 Menschen wird eine neue Lunge transplantiert, bis zu sechs Millionen Menschen leben mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Thoraxchirurgen können heutzutage bei vielen Leiden helfen. Damit der medizinische Fortschritt nicht ins Stocken gerät und um die aktuellsten Behandlungskonzepte zu diskutieren und zu verbessern, findet die 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie im Konzerthaus in Freiburg statt.

„Eine ständige Auseinandersetzung mit innovativen Therapiekonzepten und die Diskussion gängiger Techniken gewährleistet eine stetige Verbesserung der Behandlungsmethoden. Durch immerwährenden Fortschritt im Umgang mit schweren Lungenerkrankungen kann bei vielen Patienten die Lebensqualität verbessert werden“, sagt Prof. Dr. Bernward Passlick, Ärztlicher Direktor der Klinik für Thoraxchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg. „Deshalb sind diese neuen Therapiekonzepte, die bei der Behandlung von Thoraxtumoren und bei funktionellen Problemen eingesetzt werden, wesentlicher Inhalt der Tagung“, erläutert Prof. Passlick weiter, der bei der Tagung in Freiburg als Kongresspräsident den Vorsitz hat.

pflegefachtagungBeim Kongress wird beispielsweise die Wiederherstellung der Atemfunktion durch operative Eingriffe am Zwerchfell, am Lungenfell und an der Luftröhre vorgestellt und diskutiert. Im Mittelpunkt steht hier die Frage, welche Patienten mit einem Lungenemphysem von einer sogenannten Lungenvolumenreduktion profitieren können. Weiterhin werden Verfahren vorgestellt, bei denen einer der wichtigsten Atemmuskeln, das Zwerchfell, nach einer Verletzung oder Lähmung so gestrafft werden kann, dass eine deutliche Verbesserung der Atemmechanik erreicht wird.

Darüber hinaus beschäftigen sich die Thoraxchirurgen auf ihrer Tagung in Freiburg intensiv mit minimalinvasiven Operationstechniken. „In den letzten Jahren konnte gezeigt werden, dass diese insbesondere bei den ca. 15.000 Lungenkrebspatienten, die in Deutschland jährlich operiert werden, wesentlich zur Vermeidung von Komplikationen und zur schnelleren Rekonvaleszenz führen“, sagt Prof. Passlick. Da die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem bei minimalinvasiven Operationen geringer ist, können heute Patienten operiert werden, die vor wenigen Jahren noch als funktionell inoperabel galten.

Außerdem werden erstmalig bei der Tagung in Freiburg Daten über die Verwendung moderner Lasertechnik vorgestellt. Sie zeigen auf, dass bei der Entfernung von Lungenmetastasen bei Patienten mit Dickdarmtumoren mit Hilfe dieser Technik ein deutlich verbessertes Langzeitüberleben erreicht werden kann.

Das ausführliche Programm finden Sie im Internet unter: www.dgtkongress.de

Datenschutz in der Medizin

Veranstaltungen zum Datenschutz in der Medizin

medizin-management-verband-header-smallMedizinische Einrichtungen müssen nicht nur in wirtschaftlicher und medizinischer Hinsicht optimal arbeiten. Auch Datenschutz-Richtlinien müssen befolgt werden und diese fordern stets neue Kompetenzen und Fachkenntnisse der Angestellten und der IT-Technik.

Die inzwischen veröffentlichte EU-Datenschutz-Grundverordnung, die am 25.05.2018 in Kraft tritt, wird sich auch auf das Gesundheitswesen auswirken. Zum Beispiel auf Patientendaten-Bestände, die mit weiterentwickelten Techniken administriert werden und zunehmend gefährdet sind. Besonders Kliniken müssen sich mit diesen Entwicklungen organisatorisch und technisch auseinandersetzen.

Die Fachtagung „Datenschutz in der Medizin – Update 2016“ am 10.11.16 in Berlin, bietet Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis eine Übersicht zu den wichtigsten rechtlichen und technischen Änderungen und formuliert Umsetzungshinweise für die Praxis, insbesondere für Ärzte, Datenschutzexperten medizinischer Betriebe, Klinik-Manager und Fachanwälten für Medizinrecht und IT-Recht.

Termin/ Ort: 10. November 2016, 09:00-17:00 Uhr in Berlin

Und der Datenschutz im Pflegebereich?

Obwohl zahlreiche Gesundheitsdaten in ambulanten und stationären Reha- und Pflegeeinrichtungen verarbeitet werden, stehen diese selten im Fokus des Datenschutzes. Beschäftigte und IT-Technik müssen sich trotzdem regelmäßig zu bestehenden Datenschutz-Regelwerken orientieren und neu ausrichten. Wie? Einen Überblick erhalten Sie am 15. November in Mainz.

Datenschutz im Pflegebereich – Update 2016, 15. November 2016, Mainz:
www.mm-verband.de/programm/fort-und-weiterbildung-datenschutz-im-pflegebereich-update-2016/

Wenn Technik heilen hilft

Die Entwicklung im Gesundheitsbereich entfernt sich von akuter Patientenversorgung hin zu einer abgestimmten, patientenzentrierten Behandlung. Daher benötigen Ärzte, Krankenhäuser und pflegerische Einrichtungen für die neue digitale medizinische Arbeit einen genauen Plan, um den Schritt in die vernetzte Welt mit Wearables, Devices und Apps erfolgreich zu meistern.

Wie das gelingt und welche Möglichkeiten dazu bereitstehen, erfahren Sie beim 7. inHaus-Forum des Fraunhofer-inHaus-Zentrums in Zusammenarbeit mit Medecon Ruhr und der Stiftung Gesundheit.

Wenn Technik heilen hilft – Mediziner zwischen Webtherapie, Apps und Wearables, 23. November 2016, Duisburg:
www.inhaus.fraunhofer.de/de/Veranstaltungen.html

World Health Summit 2016 in Berlin

250 Sprecher – 40 Sessions – 3 Tage

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WHS 2015

Vom 9.-11. Oktober 2016 findet im Auswärtigen Amt in Berlin der World Health Summit statt, eines der international bedeutendsten Foren für globale Gesundheitsfragen. Aus aller Welt kommen Top-Wissenschaftler, Politiker und hochrangige Vertreter aus Industrie und Zivilgesellschaft zum World Health Summit, um an der Zukunft der internationalen Gesundheitsversorgung zu arbeiten. In diesem Jahr unter anderem dabei: Vier Gesundheits-, ein Außenminister und zwei Nobelpreisträger.

Zu den Sprechern gehören:

•    Hermann Gröhe (Gesundheitsminister, Deutschland)
•    Marisol Touraine (Gesundheitsministerin, Frankreich)
•    Adalberto Campos Fernandes (Gesundheitsminister, Portugal)
•    Tedros Adhanom Ghebreyesus (Außenminister, Äthiopien)
•    Alain Berset (Bundesrat, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern EDI, Schweiz)
•    Matshidiso Rebecca Moeti (WHO Regionaldirektorin für Afrika)
•    Elizabeth Blackburn (Nobelpreisträgerin, USA)
•    Rolf M. Zinkernagel (Nobelpreisträger, Schweiz)
•    Frans van Houten (CEO, Royal Philips, Niederlande)
•    Emmanuelle Charpentier (Direktorin, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Deutschland)
•    Yukiya Amano (Generaldirektor, Internationale Atomenergieorganisation, Österreich)
•    Jutta Allmendinger (Präsidentin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Deutschland)
•    Norbert Hauser (Vorstandsvorsitzender, The Global Fund, Schweiz)
•    Helle Thorning-Schmidt (CEO, Save the Children, Großbritannien)
•    Christian Bréchot (Präsident, Institut Pasteur, Frankreich)
•    Victor J. Dzau (Präsident, Institute of Medicine, National Academy of Sciences, USA)

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WHS 2015 – Monday, October 12

Themen sind unter anderem die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen, die Rolle von Big Data und technologischer Innovation in der Gesundheitsversorgung, der Kampf gegen Infektionskrankheiten und die Folgen von Ebola und sowie die Stärkung von Frauen in der weltweiten Gesundheitsversorgung.

Der World Health Summit, vom 9.-11. Oktober 2016 im Auswärtigen Amt in Berlin, steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident François Hollande und dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker. Er gilt mit rund 1.800 Teilnehmern aus über 80 Ländern als das wichtigste strategische Forum für globale Gesundheitsfragen.

Mehr Informationen zu Themen und Sprechern des World Health Summit 2016:
www.worldhealthsummit.org/the-summit/program
www.worldhealthsummit.org/the-summit/speakers

Wege aus der Schmerzfalle

Patientenforum „Chronischer Schmerz“

Schmerzexperten der UMG und Patientenorganisation „SchmerzLOS e.V.“ informieren im Universitätsklinikum Göttingen.

Öffentliche Vortragsveranstaltung für Patienten. Samstag, 27. August 2016, 11:00 bis 13:00 Uhr. Auftakt zur Gründung einer Selbsthilfegruppe

(umg) Chronische Schmerzen sind sehr häufig, etwa 23 Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Dabei wirken Schmerzen unterschiedlich. Sechs Millionen Menschen empfinden ihre Schmerzen als schwere körperliche Beeinträchtigung. Der Schmerz kann auch lebensbestimmend werden und zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Geschätzt zwei Millionen Menschen sind davon betroffen: Alles dreht sich dann noch nur um den Schmerz.

Wege aus der Schmerzfalle, neue Behandlungsansätze gegen chronischen Schmerz und neue Erkenntnisse aus der Schmerzforschung – das sind die Themen eines gemeinsamen Patientenforums, zu dem die Schmerzmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und die Vereinigung aktiver Schmerzpatienten SchmerzLOS e.V. einladen. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, dem 27. August 2016, von 11:00 bis 13:00 Uhr in der Osthalle des Universitätsklinikums Göttingen, Robert-Koch-Straße 40. Es referieren die UMG-Schmerzexperten Prof. Dr. Frank Petzke und Prof. Dr. Michael Pfingsten aus der Klinik für Anästhesiologie sowie Heike Norda, Vorsitzende der Vereinigung aktiver Schmerzpatienten SchmerzLOS e.V. Im Anschluss an die Vorträge kann mit den Experten diskutiert werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

In Kooperation mit der Schmerzmedizin der UMG bietet der Verein SchmerzLOS e.V. eine neue Selbsthilfegruppe für Schmerzpatienten in Göttingen an. Das erste Treffen ist am Montag, dem 29. August 2016, um 18:00 Uhr im „Roten Salon“ im Bet-tenhaus 1, Ebene 0 im Bereich der Schmerz-Tagesklinik. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Patientenforum „Chronischer Schmerz“
Öffentliche Vortragsveranstaltung für Patienten
Samstag, 27. August 2016, 11:00 bis 13:00 Uhr
Osthalle, Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40

Gründungstreffen Selbsthilfegruppe für Schmerzpatienten
Montag, 29. August 2016, 18:00 Uhr
„Roter Salon“ der Schmerz-Tagesklinik, Bettenhaus 1, Ebene 0
Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40

„In der Behandlung von chronischem Schmerz kommt dem Patienten selbst die zentrale Rolle zu. Ohne seine aktive Mitarbeit und eine gute Zusammenarbeit von Patient und Behandlerteam ist nur wenig zu erreichen“, sagt Prof. Dr. Frank Petzke, Leiter der Schmerzmedizin in der Klinik für Anästhesiologie der UMG. In dem Vortrag „Multimodal gegen Schmerz“ referiert Prof. Dr. Michael Pfingsten, leitender Psychologe der Schmerz-Tagesklinik der UMG, darüber, warum die Kombination von körperlicher, psychologischer und medikamentöser Behandlung der wirksamste Therapieansatz bei chronischem Schmerz ist und welche Rolle dabei besonders die Zusammenarbeit von Patient und Therapeut spielt. „Neues aus der Forschung“ stellt Prof. Petzke vor. Er erläutert an aktuellen Erkenntnissen, auf welche Weise diese kombinierte Behandlung wirkt und verdeutlicht die komplexen Vorgänge bei der Entstehung chronischer Schmerzen. Über „Wege aus der Schmerzfalle“ spricht Heike Norda, Vorsitzende der Patientenorganisation SchmerzLOS e.V.. Sie betrachtet die vorgestellten Behand-lungsstrategien gegen Schmerz aus Patientensicht und möchte Betroffene motivieren, sich auf genau diesen Weg zu machen.

VORTRÄGE IM ÜBERBLICK

11:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Frank Petzke, ärztlicher Leiter der Schmerz-Tagesklinik, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Göttingen
11:10 Uhr Multimodal gegen chronischen Schmerz
Prof. Dr. Michael Pfingsten, leitender Psychologe der Schmerz-Tagesklinik, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Göttingen
11:40 Uhr Chronischer Schmerz: Neues aus der Forschung
Prof. Dr. Frank Petzke, ärztlicher Leiter der Schmerz-Tagesklinik, Klinik für Anäs-thesiologie, Universitätsmedizin Göttingen
12:10 Uhr Wege aus der Schmerzfalle
Heike Norda, Vorsitzende der Patientenorganisation SchmerzLOS e.V.
Im Anschluss an die Vorträge: Diskussion, Fragen und Antworten
13:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Der Verein SchmerzLOS e.V. ist ein Zusammenschluss von aktiven Schmerzpatienten. Zweck des Vereins ist die Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation schmerzkranker Menschen sowie die Aufklärung der Bevölkerung in Deutschland über Vorbeugung und Behandlung von Schmerzen mit dem Ziel, deren Chronifizierung zu verhindern und Leiden bei bestehenden Schmerzerkrankungen zu lindern. „SchmerzLOS e.V.“ unterstützt die Gründung von Selbsthilfegruppen und deren Selbsthilfearbeit. SchmerzLOS e.V. arbeitet gemeinnützig, ehrenamtlich, unabhängig und transparent und verzichtet auf jegliche Zusammenarbeit mit Herstellern von Medizinprodukten, um Interessenkonflikte und Glaubwürdigkeitsverluste von vornherein zu vermeiden. Der Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und über Zuwendungen im Rahmen der Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung.

Weitere Informationen zu „SchmerzLOS e.V.“: www.schmerzlos-ev.de

Internationale Gesundheits-Startups auf dem World Health Summit 2016

Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe zeichnet als Schirmherr die besten Konzepte aus

Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe

Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe

Rollstühle mit Hilfe einer digitalen Brille steuern, schwer therapiebare Wunden mit kaltem Plasma behandeln, Patienten und Experten auch in strukturschwachen Ländern interaktiv vernetzen – mit diesen Ideen bewerben sich Startups beim WHS Startup Track um den ersten Platz.

Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe haben sich rund 80 Startups aus 22 Ländern beworben. Insgesamt 25 von ihnen sind zum WHS eingeladen, die 10 vielversprechendsten präsentieren ihre Konzepte vor Publikum und Jury.

Der Startup-Pitch findet am Montag den 10. Oktober um 13:00 Uhr im Europasaal des Auswärtigen Amtes statt. Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe zeichnet Sieger und Finalisten im Rahmen der WHS-Night am gleichen Abend aus.

Die zehn Finalisten sind (in alphabetischer Reihenfolge):

•    Care Across (Griechenland)
•    Cold Plasmatech (Deutschland)
•    evivecare (Deutschland)
•    Glasschair (Deutschland)
•    iFeel Healthy (Israel)
•    midge medical UG (Deutschland)*
•    OneWorldDoctors (Deutschland)
•    Pelvifly (Polen)*
•    Symptoma (Österreich)
•    WinSenga (Uganda)

WHS 2015 - Monday, October 12 - Startup Track & WHS Night

WHS 2015 – Monday, October 12 – Startup Track & WHS Night

Der Gewinner des WHS Startup Tracks erhält unter anderem ein individuelles Coaching, exklusive Kontakte zu potenziellen Mentoren und Sponsoren aus dem globalen WHS Netzwerk und wird 2017 nach Berlin und zum World Health Summit eingeladen. Alle Startups können auf dem WHS ihre Konzepte den internationalen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft präsentieren.

Mehr Informationen zum WHS Startup Track, zu den Finalisten und der Jury:
www.worldhealthsummit.org/the-summit/startup-track

Der World Health Summit findet vom 9.-11. Oktober 2016 im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Er steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident François Hollande und dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker und gilt als das wichtigste strategische Forum für weltweite Gesundheitsfragen.

Sprecher in diesem Jahr sind unter anderem die Gesundheitsminister Hermann Gröhe (Deutschland), Marisol Touraine (Frankreich) und Adalberto Campos Fernandes (Portugal), WHO Regionaldirektorin für Afrika Matshidiso Rebecca Moeti, Nobelpreisträger Rolf M. Zinkernagel, die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie Emmanuelle Charpentier und Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

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Mehr Informationen zu Themen und Sprechern des World Health Summit 2016:
www.worldhealthsummit.org/the-summit/program
www.worldhealthsummit.org/the-summit/speakers

 

 

*Diese Startups konnten wir online nicht finden, deshalb wurden sie nicht verlinkt.