Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Aktionstag „Sonne & Haut“

Kostenlose Hautkrebsuntersuchung an der Universitäts-Hautklinik Freiburg

Aktionstag Sonne und Haut

Plakat zum Aktionstag Sonne und Haut

Die Klinik für Dermatologie und Venerologie (Hautklinik) des Universitätsklinikums Freiburg und das Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg laden gemeinsam ein zum

Aktionstag „Sonne & Haut“ am
Samstag, 7. Juli 2018,
von 8 Uhr bis 12 Uhr
in der Universitäts-Hautklinik,
Hauptstraße 7, Freiburg.

Mitarbeiter des Tumorzentrums Freiburg – CCCF informieren über die gefährliche Hautkrebs-Erkrankung. Sie beantworten Fragen, geben Hinweise zum individuellen Risiko und Tipps, wie man sich schützen kann. Der Leiter des Hauttumorzentrums am Universitätsklinikum Freiburg, Oberarzt Dr. Frank Meiß, hält um 10 Uhr einen Vortrag zum Thema „Hautkrebs“. Die Selbsthilfegruppe Hautkrebs Freiburg (SHG) wird ebenfalls vor Ort sein.

Ärzte der Universitäts-Hautklinik bieten vor Ort einen kostenlosen Hautkrebs-Check an und untersuchen verdächtige Muttermale und Pigmentflecken daraufhin, ob sich aus ihnen Hautkrebs entwickeln kann. Für die kostenlose Hautuntersuchung müssen sich Interessierte am Aktionstag von 8 Uhr bis 12 Uhr anmelden. In der Untersuchung wird gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen Basalzellkarzinom, spinozelluläres Karzinom und malignes Melanom („Schwarzer Hautkrebs“) sowie deren Vorstufen gesucht. Die Cafeteria im benachbarten Zentrum für Psychische Erkrankungen des Universitätsklinikums Freiburg hat von 9 Uhr bis 14 Uhr geöffnet, um etwaig entstehende Wartezeiten bei der Hautuntersuchung angenehm zu gestalten.

Der Besuch des Aktionstags ist kostenfrei.

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Freiburger Abendvorlesungen starten

Vortragsabende für Medizininteressierte und Patienten zum Thema Sinnesorgane beginnen am 28. Juni 2018

Freiburger-AbendvorlesungenAuch in diesem Jahr finden an drei Sommerabenden die „Freiburger Abendvorlesungen“ statt, die vom Universitätsklinikum Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung veranstaltet werden.

Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Freiburg geben Medizininteressierten Einblicke in die Funktionsweise und die Erkrankungen der menschlichen Sinnesorgane. Die „Freiburger Abendvorlesungen“ starten am

Donnerstag, 28. Juni 2018,
um 19 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik,
Hugstetter Straße 55, Freiburg

mit der Auftaktveranstaltung zum Thema „Getrübt, Gereizt, Verschwommen: Häufige Erkrankungen der Augen“. Prof. Dr. Thomas Reinhard, Ärztlicher Direktor der Klinik für Augenheilkunde, erklärt, wie bestimmte Krankheiten die Funktion der Augen einschränken können und was jeder einzelne vorbeugend tun kann.

Die öffentlichen Veranstaltungen richten sich an alle, die sich für medizinische Themen und das Universitätsklinikum Freiburg interessieren.

Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten die Fragen der Besucher. Die Abende klingen bei Getränken, Häppchen und Gesprächen mit den Experten im Garten vor der Frauenklinik aus.

Der Eintritt ist frei.

Die folgenden Veranstaltungen der „Freiburger Abendvorlesungen“ finden an zwei weiteren Terminen jeweils um 19 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik statt:

4. Juli 2018: Hören, Riechen, Schmecken: Einblicke in die HNO-Heilkunde

19. Juli 2018: Schützen, Fühlen, Berühren: Die Haut als Sinnesorgan

Belohnung fürs Gehirn

Fett- und kohlenhydratreiches Essen aktiviert Hirnareale besonders stark

SahnetortePommes, Sahnetorte, Chips und Schokoriegel machen dick und sind ungesund. Aber dennoch können wir die Finger davon nicht lassen. Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für Stoffwechselforschung in Köln haben nun eine Erklärung dafür geliefert: Nahrungsmittel, die sowohl reich an Fetten als auch Kohlenhydraten sind, haben einen besonders starken Einfluss auf das Belohnungssystem in unserem Gehirn.

Sowohl fettiges als auch kohlenhydratreiches Essen aktiviert jeweils das Belohnungssystem im Gehirn, wenn auch über unterschiedliche Signalwege. Kommen Kohlenhydrate und Fette im Essen zusammen, wird dieser Effekt noch verstärkt. In der Natur gibt es keine Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil von Fetten und Kohlenhydraten in sich vereinen: Entweder sind sie wie bei Nüssen reich an Fetten, oder wie bei Kartoffeln oder Getreide reich an Kohlenhydraten.

Eine Ausnahme ist Muttermilch. „Alle Säugetiere kennen Muttermilch“ sagt Forschungsgruppenleiter Marc Tittgemeyer vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung, der die Studie in Kooperation mit Forschern der Yale Universität in Connecticut durchgeführt hat. „Wahrscheinlich werden wir durch Muttermilch darauf geprägt, besonders intensiv auf Nahrung reich an Kohlenhydraten und Fetten zu reagieren und dieses als besonders belohnend wahrzunehmen, weil dies überlebenswichtig ist.“

Spiel um Essen

Die Wissenschaftler wollten wissen, ob Menschen aus unterschiedlichen Kalorienquellen bestehende Nahrung mehr oder weniger stark bevorzugen. Um diese Frage zu beantworten, spielten 40 Freiwillige gegen einen Computer um Essen. Angeboten wurden fett- oder kohlenhydratreiche Nahrungsmittel sowie Essen, dass fettig und kohlenhydratreich zugleich ist. Um ein Lebensmittel zu erspielen, mussten die Probanden den Computer überbieten. Hierbei wurde die Bereitschaft zum Bezahlen untersucht. Für das fett- und kohlenhydratreiche Essen wurde das meiste Geld geboten. Für die Studienteilnehmer war es also offenbar am attraktivsten.

Während des Spielens zeichneten die Forscher die Gehirnaktivität der Probanden in einem Magnetresonanztomografen auf. Die Messungen ergaben, dass eine Kombination aus Fetten und Kohlenhydraten die Gehirnareale des Belohnungssystems intensiver aktiviert als die anderen angebotenen Lebensmittel. Dieser Befund stimmt mit den Ergebnissen des Spiels überein.

Belohnung ist stärker als Sättigungsgefühl

Ein Belohnungsreiz, der in der Evolution zum Überleben der Menschheit beigetragen hat, wird uns in der heutigen Welt des Überflusses zum Verhängnis. „Wir sind nicht dazu gemacht, ständig Nein zu sagen. Deshalb hören wir meistens nicht auf zu essen, obwohl wir satt sind“, betont Tittgemeyer. Offenbar überlagern die Belohnungssignale das Sättigungsgefühl – Übersättigung und Übergewicht sind die Konsequenzen.

Hinzu kommt, dass wir ausgerechnet die Nährwerte fett- und kohlenhydratreiches Essens kaum einschätzen können: Baten die Forscher die Teilnehmer der Studie, den Kaloriengehalt der dargebotenen Lebensmittel zu schätzen, gelang ihnen das bei den fett- oder kohlenhydratreichen Essen relativ genau. Bei fett- und kohlenhydratreichem Essen lagen sie dagegen oft daneben. Dabei liefert Essen, das gleichzeitig reich an Fetten und Kohlenhydraten ist, nicht automatisch mehr Kalorien.

Die Erkenntnisse könnten für die Behandlung von Menschen mit Übergewicht eine wichtige Rolle spielen. Vor allem wenn aus Essen ein Suchtfaktor wird, ist die Behandlung des Konsumverhaltens von großer Bedeutung und ein grundlegender Schritt aus der Sucht.

Patientenforum Beckenbodenschwäche und Inkontinenz

Internationaler Inkontinenztag am 30. Juni

Informationsveranstaltung des Universitätsklinikums Freiburg am Montag, 18. Juni 2018, im Bürgerhaus Seepark

Programm-Flyer Patientenforum Beckenbodenschwäche und InkontinenzIm Rahmen der diesjährigen Weltkontinenzwoche informieren die Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums am Universitätsklinikum Freiburg am

Montag, 18. Juni 2018, 
von 17 Uhr bis 19 Uhr 
im Bürgerhaus Seepark, 
Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg,

über die Themen Beckenbodenstörungen und Inkontinenz. In fünf kurzen Vorträgen erhalten Patientinnen und Patienten sowie Interessierte einen Überblick über wirksame Vorsorge- und aktuelle Behandlungs-möglichkeiten. Die Fachleute aus Physiotherapie, Frauenheilkunde, Urologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie stehen direkt nach ihren Vorträgen sowie im anschließenden Patientenforum für Fragen und Gespräche zu Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Personen an einer Inkontinenz und etwa 30 Prozent aller Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Beckenbodensenkung. „Inkontinenz und Beckenboden-schwäche sollten keine Tabuthemen mehr sein. Je früher Betroffene mit ihrem Problem zum Arzt gehen, desto besser. Denn rechtzeitig erkannt, kann den Patienten heutzutage in vielen Fällen mit modernen Behandlungsmethoden effektiv geholfen werden“, sagt Dr. Juliane Farthmann, Oberärztin in der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. Die Veranstaltung hat zum Ziel, einfach und verständlich zu informieren und bietet mit dem Diskussionsforum viel Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die Experten des Universitätsklinikums Freiburg erläutern folgende Themen: „Physiotherapeutisches zum Beckenboden“, „Senkung bei der Frau: Wann konservative Therapie, wann Operation?“, „Katheterbehandlung und Versorgung mit Hilfsmitteln bei Inkontinenz“, „Behandlungsmöglichkeiten bei männlicher Harninkontinenz: Wann ist eine Operation sinnvoll“ sowie „Behandlungsmöglichkeiten bei Stuhlinkontinenz“.

Programm-Flyer Patientenforum Beckenbodenschwäche und Inkontinenz UKF_Flyer_Kontinenzzentrum_2018_I

Rauchen gilt oft als „kleineres Übel“

Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2018: In psychiatrischen Einrichtungen gilt Rauchen oft als „kleineres Übel“

Voller Aschenbecherf

zm, Stuttgart, Mai 2018 – In Deutschland gelten seit 2007 die sogenannten Nichtraucherschutzgesetze, die umfangreiche Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden vorsehen. Deren Umsetzung – auch in Gesundheitseinrichtungen – liegt jedoch in der Verantwortung der Länder und wird unterschiedlich streng gehandhabt. In manchen Landesgesetzen ist es Einrichtungen der Akutpsychiatrie bislang weitgehend freigestellt, ob und wie sie den Tabakkonsum regulieren. Eine aktuelle Bestandsaufnahme, die Wissenschaftler der Universität München in der Fachzeitschrift „Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2018) vorlegen, zeigt, dass der Nichtraucherschutz dort deutlich verbessert werden kann.

Die Forscher um Dr. Andrea Rabenstein von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität München hatten insgesamt 289 psychiatrische Kliniken per Mail kontaktiert und zur Teilnahme an einer Online-Befragung aufgerufen. Dieser Einladung folgte nur jede fünfte Einrichtung. „Vermutlich gerade diejenigen, die sich bereits mit dem Thema Tabakkonsum auseinandergesetzt haben“, sagt die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin.

Trotz dieser mutmaßlich positiven Vorauswahl gab nur die Hälfte der Kliniken an, den Rauchstatus ihrer Patienten zu erfassen. Tests auf Nikotinabhängigkeit fanden in jeder zehnten Einrichtung statt. Jede dritte Klinik (37 Prozent) gab an, über einen Arbeitskreis zum Thema „Förderung des Nichtrauchens in der Klinik“ zu verfügen. Ebenso hoch war aber auch der Prozentsatz der Kliniken, auf deren Gelände Tabakwaren verkauft wurden. Zwar hatten 81 Prozent der Einrichtungen klare Regeln für das Rauchen aufgestellt, absolute Rauchverbote waren jedoch deutlich seltener: Für tagesklinische Patienten galten sie in der Hälfte der Einrichtungen, für Patienten auf offenen Stationen in 44 Prozent und für Patienten in beschützten Stationen in fünf Prozent der Kliniken.

Laut den Autoren gibt es mehrere Gründe, warum psychiatrische Einrichtungen sich schwertun, ein absolutes Rauchverbot auszusprechen. So wird befürchtet, dass ein Rauchverbot das Erreichen der Therapieziele gefährdet oder zu verstärkter Unruhe und Aggression in der Klinik führt. Diese Annahmen wurden jedoch mittlerweile in Studien widerlegt. Häufig wird das Rauchen in der Psychiatrie auch als das „kleinere Übel“ betrachtet. Ungern möchte man den Patienten – gerade wenn sie geschlossen untergebracht sind – den Wunsch nach einer Zigarette verweigern. „Allerdings werden dabei die erheblichen gesundheitlichen Konsequenzen des Rauchens ausgeblendet“, mahnt Dr. Andrea Rabenstein. Der Raucheranteil sei bei psychiatrischen Patienten zwei- bis viermal so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Sie rauchten zudem mehr und seien körperlich abhängiger. All das trage wesentlich zur erhöhten Sterblichkeit psychiatrischer Patienten bei.

„Ein absolutes Rauchverbot ist daher wünschenswert und auch möglich“, ist Rabenstein überzeugt und verweist auf Erfahrungen aus Großbritannien, wo bereits seit 2008 ein völliges Rauchverbot in psychiatrischen Kliniken gilt. Auch für Patienten in beschützten Stationen bleibe dann nur der Rauchstopp – darauf müssten sie angemessen vorbereitet und intensiv unterstützt werden, so die Münchener Forscher. Hierfür seien geschultes Personal und medikamentöse Unterstützung notwendig, aber auch therapeutische Programme und Beratungsgespräche mit Ärzten. „Wenn der Ausstieg aus dem Rauchen so gelingt, fördert das nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit der Patienten“, betont Rabenstein. Zudem hätten Studien gezeigt, dass psychiatrische Patienten genauso motiviert seien, mit dem Rauchen aufzuhören, wie Personen der Allgemeinbevölkerung.

A. Rabenstein (vormals Linhardt) et al.:
Rauchfreie Psychiatrie: Eine Bestandsaufnahme
Fortschritte der Neurologie Psychiatrie 2018; (4) 86; S. 213–218

Charité eröffnet Kunstprojekt „Erinnerungsweg REMEMBER“

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat heute den „Erinnerungsweg REMEMBER“ eröffnet. Das interaktive Denkmal ist im Rahmen des Projekts GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung und in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin entstanden. REMEMBER setzt sich mit der Rolle der Charité in der NS-Zeit auseinander und macht Spuren dieser Vergangenheit an authentischen Orten auf dem Campus Charité Mitte sichtbar und hörbar.

REMEMBER Erinnerungsweg-Rundgang mit der REMEMBER App

REMEMBER Erinnerungsweg-Rundgang mit der REMEMBER App

Das Projekt des Künstlerteams REMEMBER um Sharon Paz, Jürgen Salzmann und Karl-Heinz Stenz bringt mittels emotional berührender audiovisueller Installationen die schweigenden Erinnerungsorte auf dem Campusgelände zum Sprechen. Zentrale Ausgangspunkte sind die Gedenkskulpturen an sechs historischen Orten. Die dazugehörige App ermöglicht den Zugang zur interaktiven Videokunst an den jeweiligen Stationen.

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, erklärte anlässlich des Pressetermins zur Eröffnung: „Der nun mehr als fünf Jahre laufende Gedenkortprozess findet mit REMEMBER einerseits einen ersten Abschluss, andererseits lebt er durch die Kunstwerke, ihre Inhalte und ergänzende Initiativen weiter. Die Charité hat sich mit ihrer NS-Vergangenheit intensiv auseinandergesetzt. Das Konzept zum Gedenkort Charité wurde realisiert, sodass Mitarbeiter, Patienten, Besucher und Studierende alles über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus erfahren können und für die Gefahren sensibilisiert werden, die Leo Alexander 1947 ,als feine Verschiebung in der Grundeinstellung der Ärzte’ charakterisiert hatte.“

Auf dem Campus werden die Besucher mithilfe der App von zwei fiktionalen Charakteren, einer Krankenschwester und einem Hausmeister, auf ihrer Zeitreise begleitet. Die Figuren unterstützen dabei das lebendige Erinnern. Mit der Kunst verbunden ist auch eine Botschaft: „Das Kunstprojekt REMEMBER setzt Zeichen für eine verantwortungsvolle Wissenschaft vom Menschen. Wir wollen den Respekt vor jedem menschlichen Leben stärken und eine Reflexion eigener Haltungen anregen“, sagte Sharon Paz stellvertretend für das Künstlerteam.

Das Kunstprojekt REMEMBER hatte sich 2017 in einem künstlerischen Auswahlverfahren für den Charité-Erinnerungsweg erfolgreich durchgesetzt. Wolfgang Knapp, Beauftragter des Präsidenten für Postgraduale Studien und Kooperationen der Universität der Künste Berlin: „Analoge und medizinisch-technische Bildproduktionen ermöglichen und fördern vertieftes Wissen in der Medizin und aktualisieren den künstlerischen Blick auf den menschlichen Körper. Neue audiovisuelle Formen der Verbildlichung in der künstlerischen Praxis und im Design erweitern die inhaltlichen Potenziale des künstlerischen und medizinischen Handelns. Dieser fachliche Austausch sollte bereits im Studium beginnen und kann so verantwortungsvolles Kooperieren verstärken – dies hat sich in den vergangenen fünfzehn Jahren in der Zusammenarbeit zwischen der Universität der Künste Berlin und der Charité gezeigt.“

Der „Erinnerungsweg REMEMBER“ und die Ausstellung „Der Anfang war eine feine Verschiebung in der Grundeinstellung der Ärzte. Die Charité im Nationalsozialismus und die Gefährdungen der modernen Medizin“ bilden zusammen den GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung. Prof. Dr. Thomas Schnalke, Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, erklärte dazu: „Hier begegnen sich sachliche Information, künstlerisches Argument und würdiges Erinnern auf kongeniale Weise.“

GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung
GeDenkOrt.Charité ist ein interdisziplinäres Projekt, in dem u. a. das Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, die Universität der Künste Berlin und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité zusammenarbeiten. Der Erinnerungsweg und die historische Ausstellung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Bonhoefferweg 3, bilden zusammen den GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung.
Das Projekt wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von: Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, Friede Springer Stiftung, Freundeskreis der Charité e.V.

Künstlerteam REMEMBER
Sharon Paz, Jürgen Salzmann und Karl-Heinz Stenz arbeiten seit 2005 in verschiedenen nationalen und internationalen Projekten zusammen. Diese reichen von Videokunst über Live Art bis hin zu gemeinsamen Performances. Für REMEMBER luden sie zusätzlich ihre langjährige Kollegin Danielle Ana Füglistaller ins Künstlerteam ein. Sie alle verbindet ein starkes Interesse für gesellschaftlich und politisch relevante Themen.

Hinweis zur REMEMBER-APP:
Bitte laden Sie die kostenfreie App sowie die Videos bereits vor dem Besuch auf dem Campusgelände auf Ihr Smartphone oder Tablet und schließen Kopfhörer an: https://remember.charite.de

Parodontitis verhindern

Rauchen verursacht 40 Millionen schwere Parodontitisfälle

Berlin, 14.05.2018 Wer Parodontitis verhindern will, sollte nicht rauchen. In einer Studie haben Zahnmediziner der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Zahl der Parodontitisfälle weltweit berechnet, die auf Zigaretten zurückzuführen ist. Auffällig dabei sind deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Die Studienergebnisse sind im Journal of Clinical Periodontology* erschienen.

Parodontitis ist eine bakteriell bedingte chronische Entzündung des Zahnbettes und zählt genau wie Karies zu den Volkskrankheiten, da jeder zweite Erwachsene davon betroffen ist. Die Entzündung kann zu irreversiblen Schäden führen und die Betroffenen verlieren ihre Zähne. Eine zentrale Krankheitsursache ist das Rauchen und weltweit werden rund 40 Millionen schwere Parodontitisfälle dadurch verursacht. Zudem wird Parodontitis mit verschiedenen Allgemeinerkrankungen assoziiert.

Die Wissenschaftler um Privatdozent Dr. Falk Schwendicke von der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin der Charité sind der Frage nachgegangen, wie viele Parodontitisfälle bzw. welcher Anteil an Parodontitiserkrankungen weltweit auf das Rauchen zurückgeführt werden können. Dabei haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass insbesondere Männer mittleren Alters Parodontitis aufgrund von Rauchen aufweisen. Zudem gibt es international große Schwankungen hinsichtlich der Häufigkeit: Während in Deutschland rund zehn Prozent der Parodontitisfälle auf Zigaretten zurückzuführen sind, ist dieser Prozentsatz beispielsweise in Spanien, aber auch in vielen Ländern Afrikas, deutlich geringer.

„Rauchen ist ein zentraler Risikofaktor für Parodontitis – und dieser Zusammenhang scheint insbesondere bei jungen Menschen besonders hoch zu sein“, erklärt Privatdozent Dr. Schwendicke. Er fügt hinzu: „Zudem stehen Parodontitis und Rauchen mit zahlreichen anderen Erkrankungen in Verbindung. Das heißt: Nicht zu rauchen und weniger Parodontitis zu haben, ist doppelt sinnvoll, um auch Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen.“

Für die Studie wurden mathematische Modelle verwendet, die die Daten aus einem umfänglichen Pool für insgesamt 186 Länder berechneten. Kooperationspartner waren Dr. Toni Meier von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit (nutriCARD), und Prof. Dr. Christof Dörfer von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie ist.

„Im nächsten Schritt könnten wir uns vorstellen, dass unsere Erkenntnisse für Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen bei Parodontitis eingesetzt werden. Zudem ist es sinnvoll, dass Ärzte und Zahnärzte Rauchen verstärkt als gemeinsamen Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen bekämpfen“, gibt Privatdozent Dr. Schwendicke einen Ausblick.

*Schwendicke, F., Dörfer, C.E., Meier, T.: Global smoking-attributable burden of periodontal disease in 186 countries in the year 2015. In: Journal of Clinical Periodontology. Doi: 10.1111/jcpe.12823, 2017.

Den unstillbaren Hunger abschalten

Ein neuer Wirkstoff soll jungen Patienten mit genetisch bedingter Adipositas helfen

Berlin, 08.05.2018 Im Rahmen einer aktuellen Studie haben Forscher des Instituts für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin Übergewicht erfolgreich behandelt, das durch einen Gendefekt verursacht wurde. Die jungen Patienten profitierten von einem Wirkstoff, der gleichzeitig neue Erkenntnisse über die grundlegenden Signalwege des Sättigungsgefühls ermöglicht. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Journal Nature Medicine*.

Eine Mutation in der genetischen Bauanleitung des Leptin-Rezeptor (LEPR) führt bei den Betroffenen bereits in den ersten Lebensmonaten zu einem starken Hungergefühl. Die Folge ist eine ausgeprägte Fettleibigkeit bereits in der Kindheit. In der Regel gelingt es den Patienten nicht, durch vermehrte Bewegung und reduzierte Kalorienaufnahme, das Körpergewicht längerfristig zu stabilisieren. Darüber hinaus ziehen die Patienten häufig keinen Nutzen aus einer Adipositaschirurgie. Umso wichtiger ist der medikamentöse Behandlungsansatz für die Betroffenen.

Bereits vor zwei Jahren konnte Dr. Peter Kühnen mit der Arbeitsgruppe an der Charité zeigen, was für eine zentrale Rolle der Melanocortin-4-Rezeptor (MC4R) für den Energiehaushalt des Organismus und die Regulierung des Körpergewichts spielt. Im Gehirn führt normalerweise die Bindung des sogenannten „Sättigungshormons“ Leptin an den LEPR über mehrere Schritte zur Produktion des Melanozyten-stimulierendes Hormons (MSH). Die Bindung von MSH an MC4R löst dann das eigentliche Sättigungssignal in den Zellen aus. Ist der Rezeptor LEPR jedoch defekt, wird die Signalkaskade der Sättigung unterbrochen und ein ungestilltes Hungergefühl begünstigt das Entstehen einer Adipositas. Das im Rahmen der jetzt veröffentlichten Studie zur Behandlung eingesetzte Peptid bindet im Gehirn der Patienten an MC4R und löst das Sättigungssignal wieder aus. In Zusammenarbeit mit der Clinical Research Unit des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) konnte das Team eine deutliche Gewichtsreduktion der behandelten Patienten mit LEPR-Gendefekt beobachten.

Dr. Kühnen: „Wir haben außerdem untersucht, weshalb das eingesetzte Peptid so wirksam ist und im Vergleich zu anderen Präparaten mit einem ähnlichen Wirkprinzip zu keinen schweren Nebenwirkungen führte. Hier konnten wir zeigen, dass ein besonderer Signalweg des MC4R aktiviert wird, der eine wichtige und bisher unterschätzte Rolle spielt.“ Im Rahmen der kommenden Untersuchungen will das Team von Dr. Kühnen ermitteln, ob es weitere Patienten gibt, die von dem Wirkstoff profitieren können: „Denkbar ist, dass es Patientengruppen mit einer Funktionsstörung in diesem Signalweg gibt, die für eine derartige Therapie in Frage kommen.“

*Clément K, et al., MC4R agonism promotes durable weight loss in patients with leptin receptor deficiency, Nature Medicine (2018), doi:10.1038/s41591-018-0015-9.

Die Teddy-Docs sind wieder im Einsatz

Teddybär-Krankenhaus der Freiburger Medizinstudierenden ist im Juni wieder im Einsatz

Vom 13. bis zum 16. Juni findet im Park des Universitätsklinikums Freiburg das 15. Teddybär-Krankenhaus der Freiburger Medizinstudierenden in Kooperation mit den Fachschaften der Zahnmedizin und der Pharmazie statt

Beim Teddybär-Krankrankenhaus können Kinder ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere behandeln lassen

Beim Teddybär-Krankrankenhaus können Kinder ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere behandeln lassen

Kindern auf spielerische Art die Angst vor dem Arzt und dem Krankenhaus nehmen – das ist das Ziel des Freiburger Teddybär-Krankenhauses. Das gemeinnützige Projekt der Freiburger Medizinstudierenden in Kooperation mit den Fachschaften der Zahnmedizin und der Pharmazie will Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren an Arztbesuche und medizinische Behandlungen heranführen. Die kleinen Besucherinnen und Besucher können ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere im Rahmen eines Arztbesuchs im Teddybär-Krankenhaus von dafür geschulten Studierenden, den sogenannten Teddy-Docs, behandeln lassen. Auf diese Weise haben die Kinder die Möglichkeit, einen Arztbesuch zu erleben ohne selbst die Betroffenen zu sein. Dieses Jahr findet das Teddybär-Krankenhaus von Mittwoch, 13. Juni, bis Samstag, 16. Juni, im Park des Universitätsklinikums Freiburg statt. Mittwoch, Donnerstag und Freitag sind die Türen von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, am Samstag werden die Stoff-Patienten von 9 Uhr bis 14 Uhr behandelt.

Medizinstudierende erklären den kleinen Besuchern des Teddybär-Krankenhauses unterschiedliche Untersuchungen

Medizinstudierende erklären den kleinen Besuchern des Teddybär-Krankenhauses unterschiedliche Untersuchungen

Der Besuch des Teddybär-Krankenhauses wird für die Kinder so echt wie möglich gestaltet. Nach einer Anmeldung nehmen die Kinder in der Teddy-Schule Platz und bekommen den menschlichen Körper erklärt, ehe sie von den Teddy-Docs für die Untersuchung ihres Kuscheltieres abgeholt werden. „Wir möchten den Kindern in erster Linie die Angst vor dem Arztbesuch nehmen und ihr Interesse an Medizin und Gesundheit fördern“, erklärt Tessa Görne, Medizinstudentin an der Universität Freiburg und Hauptorganisatorin des Teddybär-Krankenhauses. „Wir legen großen Wert darauf, die Kinder mit ihren Ängsten und Fragen ernst zu nehmen und ihnen die Behandlung ganz genau zu erklären“, sagt Dorothee Hoffmann, ebenfalls Medizinstudentin und Hauptverantwortliche für die Organisation. Nach der Erstbehandlung geht es für die kranken Stofftiere entweder noch zu weiteren Untersuchungen, wie beispielsweise zum Röntgen, oder bei schweren Verletzungen sogar in den Teddy-OP. Danach wird im Zahnarzt-Zelt auch für die Gesundheit der Teddy-Zähne gesorgt. Zum Abschluss der Behandlung können die Kinder das Rezept für ihr Stofftier noch in der Teddybär-Krankenhaus-Apotheke einlösen.

Auch Kindergartengruppen (ab fünf Kindern) können von Mittwoch bis Freitag zum Teddybär-Krankenhaus kommen. Dafür ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Bei Interesse nutzen sie das Kontaktformular auf www.tbk.ofamed.de. Geben Sie die Gruppengröße, die Wunschzeit und den Namen des Kindergartens an. Für den Besuch sollten Sie etwa zwei Stunden einplanen. Die Anmeldung gilt nur nach erfolgter Bestätigung.

Schirmherrin des Teddybär-Krankenhauses ist Prof. Dr. Brigitte Stiller, Ärztliche Direktorin der Klinik für Angeborene Herzfehler und Pädiatrische Kardiologie am Universitäts-Herzzentrum Freiburg ∙ Bad Krozingen. Unterstützt wird das Teddybär-Krankenhaus durch die Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, durch das Universitätsklinikum Freiburg sowie durch Spenden.

Weitere Infos unter: www.tbk.ofamed.de

 

Putzmittel so gefährlich wie Rauchen?

Sind Putzmittel für Frauen wirklich gefährlicher als für Männer?

Beim Putzen soll Dreck und Keimen der Garaus gemacht werden. Dafür enthalten Putzmittel oft chemische Stoffe. Diese können unter Umständen schädlich für die Atemwege sein. Es gibt sogar Berichte dazu, dass das Risiko für Asthma und Atembeschwerden unter Putzfachkräften größer ist und auch das Putzen zu Hause Risiken bergen kann. Außerdem deuten Studien darauf hin, dass auch die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) bei Menschen, die beruflich oft Putzmitteln ausgesetzt sind, öfter auftreten könnte. Die aktuelle Auswertung einer europaweiten Studie zur Lungengesundheit zeigt nun, welche Langzeitfolgen der regelmäßige Kontakt mit Putzmitteln haben kann.

Studie lief über 20 Jahre

Die European Community Respiratory Health Survey sammelte über 20 Jahren Daten zu der Lungengesundheit und dem Lebensstil von über 6200 Teilnehmern. Die Teilnehmer wurden in diesem Zeitraum drei Mal befragt, z. B. zu Beschwerden der Atemwege und Allergien, ihrem beruflichen Werdegang, ob sie Sport treiben, wie sie wohnen, ob Haustiere im Haushalt sind, zu Ernährungsgewohnheiten, Rauchverhalten und welche Medikamente eingenommen werden. Alle Fragen zielten darauf ab, Faktoren, die die Lungengesundheit der Teilnehmer beeinflussen könnten, zu erfassen. Außerdem wurde die Lungenfunktion der Teilnehmer untersucht.

Folgen des Putzens entsprachen jahrzehntelangem Rauchen

Von den teilnehmenden Frauen gaben 85 % an, regelmäßig mindestens einmal pro Woche zu Hause zu putzen. Bei den Männern waren es 46 %. Im Vergleich zu Frauen, die nicht putzten, nahm die Lungenfunktion stärker ab bei Frauen, die zu Hause für das Putzen zuständig waren oder die als Reinigungsfachkraft tätig waren. Sowohl Reinigungssprays als auch andere Putzmittel scheinen den beschleunigten Verlust der Lungenfunktion auszulösen. Laut den Forschern hat der regelmäßige Kontakt der Atemwege mit Stoffen aus Reinigungsmitteln einen langfristig schädigenden Effekt, der sich nach zehn bis 20 Jahren zeigt. Die Auswirkung auf die Lungenfunktion war in ihrer Auswertung ähnlich dessen, was zehn bis 20 Packungsjahre Tabakrauchen verursachen. Das entsprich z. B. zehn oder 20 Jahre lang täglich 20 Zigaretten geraucht zu haben. Ein Packungsjahr berechnet sich anhand der Zahl pro Tag gerauchter Zigarettenpackungen, was im Schnitt 20 Zigaretten sind, mal der Anzahl der Raucherjahre. Ab 20 Zigaretten pro Tag spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einem „starken Raucher“.

Männer scheinen nicht betroffen zu sein

Ein höheres Risiko später an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung zu erkranken, wenn man regelmäßig mit Putzmitteln zu tun hat, fanden die Forscher in ihrer Studie hingegen nicht. Auch bei Männern, die angaben regelmäßig zu putzen, scheint sich dies nicht auf die Lungenfunktion mit zunehmenden Alter auszuwirken. Männer-Lungen könnten einfach widerstandfähiger sein, als die Lungen von Frauen – das hat man zuvor bereits beobachtet, wenn es um Tabakrauch oder Holzstäube in der Luft geht. Hier entwickeln Frauen schneller Atemwegserkrankungen als Männer. Dadurch, dass Männer aber auch seltener putzen bzw. als Fachkräfte im Bereich Reinigung arbeiten, ist die Basis der Auswertung hier dünner.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass die chemischen Inhaltstoffe von Putzmitteln die langfristige Gesundheit der Atemwege beeinträchtigen können. Gerade bei Frauen, die regelmäßig beruflich oder privat putzen, sahen sie einen Zusammenhang zu einer späteren verstärkten Abnahme der Lungenfunktion. Die Forscher sehen daher eine Notwendigkeit darin, den Fokus stärker auf die möglichen Folgen vom Kontakt zu schädigenden Putzchemikalien zu legen und wie man diese beim Putzen vermeiden kann.

Da kann man Frauen eigenltich nur raten: Lasst in Zukunft die Männer putzen!

DeutschesGesundheitsPortal DGP

Eine Initiative der HealthCom GmbH
Agrippinawerft 22
50678 Köln

Quelle: DeutschesGesundheitsPortal

Svanes Ø, Bertelsen RJ, Lygre SH, Carsin AE, Antó JM, Forsberg B, García-García JM, Gullón JA, Heinrich J, Holm M, Kogevinas M, Urrutia I, Leynaert B, Moratalla JM, Le Moual N, Lytras T, Norbäck D, Nowak D, Olivieri M, Pin I, Probst-Hensch N, Schlünssen V, Sigsgaard T, Skorge TD, Villani S, Jarvis D, Zock JP, Svanes C. Cleaning at Home and at Work in Relation to Lung Function Decline and Airway Obstruction. Am J Respir Crit Care Med. 2018 Feb 16. doi: 10.1164/rccm.201706-1311OC. [Epub ahead of print]

Cleaning at Home and at Work in Relation to Lung Function Decline and Airway Obstruction