Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Altersmediziner schlüpften in die Rolle ihrer Patienten

 

Alterseinschränkungen

Copyright: DGG

(08.09.2015) Alt sein mal anders: „Ich hätte nicht gedacht, dass es sooo beschwerlich ist“, sagt eine Altersmedizinerin aus der Nähe von Hannover, nachdem man ihr aus einem Simulationsanzug geholfen hatte. Sie war erleichtert, Gewichte, Bandagen, Brille und Ohrstöpsel wieder ablegen zu können und so in wenigen Minuten wieder um 30 Jahre zu verjüngen…
Sie und rund 20 weitere Mediziner nahmen im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main an einem Workshop teil, der verdeutlichte, wie körperlich eingeschränkt geriatrische Patienten tatsächlich sind. „Ich hätte auch nie gedacht, dass jeder Schritt, jede Armbewegung so viel Kraft kosten kann! Dies erlebt zu haben, lässt mich meine Patienten aus ganz anderen Augen sehen.“

Auch ich habe an diesem Versuch teilgenommen und war beeindruckt. Zunächst konnte ich die die Ärztin dabei beobachten wie sie versuchte einen Becher Wasser zuerst einzugießen, und dann zu trinken. Schon das Öffnen der Wasserflasche war nicht ganz einfach. So richtig schwierig wurde es beim Versuch, den Becher zum Mund zu führen. Ansprechen von der Seite ging gar nicht. Das eingeschränkte Sehfeld und die Nebengeräusche im Raum machten eine normale Wahrnehmung nicht möglich.

Was wie ein Raumanzug aussieht, vermittelt das Gefühl der Unbeweglichkeit

Was wie ein Raumanzug aussieht, vermittelt das Gefühl der Unbeweglichkeit
Copyright: Ria Hinken

Diese Altersmedizinerin möchte nun die Anzüge auch an ihrer Klinik einsetzen, um hier das Verständnis ihrer Kollegen in Bezug auf Alter und Gebrechlichkeit zu schärfen. „Man muss es einfach selbst spüren! Die Altersanzüge machen in ihren verschiedenen Ausführungen die körperlichen Defizite des Alters am eigenen Leib erlebbar“, erklärte Workshop-Leiterin Dr. med. Gabriele Röhrig-Herzog, Oberärztin aus Köln. „Das ist Sinn und Zweck. Und die AHA-Erlebnisse sind wann immer und mit wem immer durchgeführt groß. Keiner kann sich tatsächlich vorstellen, was es bedeutet richtig alt zu sein.“

Im aler nicht mehr so beweglich

Copyright: DGG

Altersanzüge simulieren Gebrechlichkeit

Durch das Tragen der Altersanzüge wurden Körpermotorik, Seh- und Hörmöglichkeiten stark eingeschränkt. An mehreren Übungsstationen mussten die Teilnehmer dann ganz normale Alltagstätigkeiten verrichten: Treppensteigen, Wasserflaschen öffnen, Kaffee trinken, Schuhe zuschnüren oder einfache Gespräche führen.
Die Situationen waren für die teilnehmenden Ärzte so ungewöhnlich, dass kaum eine Übung auf anhieb funktionierte. Bei aller Ernsthaftigkeit gingen die Geriater mit großer Neugierde und Elan an ihre Aufgaben heran. Den meisten macht es trotz der großen Anstrengung auch Spaß.

Der Workshop wurde außerhalb des Kongressgebäudes im nahe gelegenen Klinikum durchgeführt – direkt auf der Geriatrischen Station. So beobachteten auch Patienten und Besucher des Krankenhauses das spielerische Treiben der Spezialisten für Altersmedizin mit Interesse und gaben bei Bedarf hilfreiche Tipps in Punkto Gangstabilität oder dem Einsatz von Hilfsmitteln. „Darf ich den Anzug auch mal ausprobieren?“, scherzt ein hochbetagter Hausbesucher. „Dann weiß ich, was mit 120 auf mich zukommt…“.

Nur mit Unterstützung ist Treppensteigen oder Trinken möglich

Wenn man diese Teile alle angelegt hat, ist man unbeweglich wie ein betagter Mensch

Wenn man diese Teile alle angelegt hat, ist man unbeweglich wie ein betagter Mensch
Copyright: Ria Hinken

Die Workshop-Teilnehmer ließen sich während ihrer Übungen filmen, um später besser nachvollziehen zu können, wie es Ihnen tatsächlich ergangen war. Auch hier schauten sie anschließend ungläubig auf ihre unbeholfenen Bewegungen. So setzte sich ein Geriater zum Ziel, in den ersten Stock des Krankenhauses zu gelangen – und schaffte es nur mit Unterstützung. Eine andere Ärztin versucht mit tatteriger Hand, die mit Hilfe von Stromimpulsen einen Tremor simulierte, ein Glas Wasser zu trinken. „Ich hatte kaum Kontrolle darüber“, kommentierte sie anschließend das, was sie auf dem Bildschirm sah. „Ein ganz eigenartiges Gefühl. Und verschüttet habe ich auch so einiges auf den Tisch und meine Hose. Ebenfalls: Kein gutes Gefühl.“

„Simulationsanzüge sind eine wunderbare Möglichkeit das eigene Verständnis für körperliche Grenzen im Alter zu schärfen. Bücher lesen und Erzählungen Glauben schenken ist das Eine – es selbst zu erleben ist etwas ganz Anderes,“ weiß Dr. med. Gabriele Röhrig-Herzog. „Das bleibt im Gedächtnis haften!“ Begleitet wurde ihr Workshop von einem interdisziplinären Team aus Vertretern der Studentischen Lehre, der Physiotherapie und ärztlicher Seite, um die „Patienten“ auch fachgerecht zu betreuen und anleiten zu können. Für alle ein unvergessliches Erlebnis.

 

WHS Science & Industry Circle gegründet

Fraunhofer-Gesellschaft, German Healthcare Partnership und World Health Summit gründen „WHS Science & Industry Circle“ für eine kontinuierliche Verbesserung der weltweiten Gesundheitsversorgung

Mit dem „WHS Science & Industry Circle“ wollen Fraunhofer-Gesellschaft, German Healthcare Partnership (GHP) und der World Health Summit (WHS) den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im internationalen Kontext stärken und die Rahmenbedingungen für innovative Produktentwicklungen verbessern.

Eröffnung durch Frank-Walter Steinmeier, 2014

Bei der Eröffnung durch Frank-Walter Steinmeier, 2014

Mit dem WHS Science & Industry Circle haben wir eine zukunftsweisende Partnerschaft gegründet,“ erklärt Prof. Dr. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summit. Um die Gesundheit weltweit zu verbessern, müssen Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam mit Politik und Zivilgesellschaft eng zusammenarbeiten. Nur im intensiven Austausch können innovative Produkte und Behandlungen entstehen um die Prävention, Diagnostik und Therapie zu verbessern. Diese Kooperation ist in Deutschland traditionell gut. Um in Zukunft noch mehr zu erreichen, haben wir den WHS Science & Industry Circle gegründet. Mit der Fraunhofer-Gesellschaft und der German Healthcare Partnership stehen uns starke Partner zur Seite.“

Der WHS Science & Industry Circle bildet eine neue Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die von Beginn an auf den starken Säulen der direkten Anbindung an den World Health Summit, der anwendungsnahen Forschung in der Fraunhofer-Gesellschaft und der internationalen Ausrichtung der German Healthcare Partnership steht,“ fügt Roland Göhde, Vorstandsvorsitzender der GHP, hinzu. „Über die Einbindung weiterer Akteure sollen wichtige Chancen- und Zukunftsfelder der Gesundheitsindustrie gemeinsam entwickelt und zur kontinuierlichen Verbesserung der Gesundheitsversorgung genutzt werden.“

Uns geht es darum, neue medizintechnische Forschungen und Entwicklungen schnell und qualitätsgesichert marktfähig zu machen,“ sagt Horst Hahn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für bildgestützte Medizin in Bremen. Diese neue Partnerschaft bietet eine hervorragende Plattform, um die entstehenden Potentiale auszuschöpfen und weltweit zur Geltung zu bringen. Computergestützte Medizin schafft dabei die Voraussetzung, beispielsweise mit web- und cloudbasierten Werkzeugen, bezahlbare moderne Diagnostik auch in Ländern mit einer bislang unzureichenden Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.“

Im Rahmen des World Health Summit (11.-13 Oktober 2015 im Auswärtigen Amt) wird am Sonntag den 11. Oktober ein gemeinsamer Workshop zu vier zentralen Themen des WHS Science & Industry Circle stattfinden:

  • Translation: Science – Technology – Products
  • High-Tech, Low-Complexity, Cost-Effective Medical Technologies & Diagnostics
  • Digital Health
  • Systemic Strategies for Sustainable Strengthening of Health Systems

Weitere Informationen zum WHS Science & Industry Circle: www.worldhealthsummit.org/partner/science-and-industry-circle.html

Weitere Informationen zu Themen und Sprechern des World Health Summit: www.worldhealthsummit.org

Die German Healthcare Partnership (GHP) dient der deutschen, international orientieren Gesundheitswirtschaft als Sprachrohr und Interessenvertreter. Sie wird in ihrer inhaltlichen Arbeit von vier Bundesministerien unterstützt. Die in dieser Initiative des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) zusammengeschlossenen Unternehmen decken weite Teile der Wertschöpfungskette ab und repräsentieren insgesamt ca. 900.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von >130 Mrd. Euro. www.germanhealthcarepartnership.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Sie wurde 1949 gegründet und beschäftigt knapp 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Bedürfnisse des Menschen hinsichtlich Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. www.fraunhofer.de

Der World Health Summit gilt als international bedeutendstes strategisches Forum für globale Gesundheitsfragen. Er steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Frangois Hollande und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Er bringt jedes Jahr rund 1.300 Teilnehmer aus rund 90 Ländern nach Berlin, darunter internationale Politiker, CEOs, Vertreter von internationalen NGOs und zahlreiche international renommierte Wissenschaftler. www.worldhealthsummit.org

WHS Science & Industry Circle gegründet

Fraunhofer-Gesellschaft, German Healthcare Partnership und World Health Summit gründen „WHS Science & Industry Circle“ für eine kontinuierliche Verbesserung der weltweiten Gesundheitsversorgung

Mit dem „WHS Science & Industry Circle“ wollen Fraunhofer-Gesellschaft, German Healthcare Partnership (GHP) und der World Health Summit (WHS) den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im internationalen Kontext stärken und die Rahmenbedingungen für innovative Produktentwicklungen verbessern.

„Mit dem WHS Science & Industry Circle haben wir eine zukunftsweisende Partnerschaft gegründet,“ erklärt Prof. Dr. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summit. „Um die Gesundheit weltweit zu verbessern, müssen Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam mit Politik und Zivilgesellschaft eng zusammenarbeiten. Nur im intensiven Austausch können innovative Produkte und Behandlungen entstehen um die Prävention, Diagnostik und Therapie zu verbessern. Diese Kooperation ist in Deutschland traditionell gut. Um in Zukunft noch mehr zu erreichen, haben wir den WHS Science & Industry Circle gegründet. Mit der Fraunhofer-Gesellschaft und der German Healthcare Partnership stehen uns starke Partner zur Seite.“

„Der WHS Science & Industry Circle bildet eine neue Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die von Beginn an auf den starken Säulen der direkten Anbindung an den World Health Summit, der anwendungsnahen Forschung in der Fraunhofer-Gesellschaft und der internationalen Ausrichtung der German Healthcare Partnership steht,“ fügt Roland Göhde, Vorstandsvorsitzender der GHP, hinzu. „Über die Einbindung weiterer Akteure sollen wichtige Chancen- und Zukunftsfelder der Gesundheitsindustrie gemeinsam entwickelt und zur kontinuierlichen Verbesserung der Gesundheitsversorgung genutzt werden.“

„Uns geht es darum, neue medizintechnische Forschungen und Entwicklungen schnell und qualitätsgesichert marktfähig zu machen,“ sagt Horst Hahn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für bildgestützte Medizin in Bremen. „Diese neue Partnerschaft bietet eine hervorragende Plattform, um die entstehenden Potentiale auszuschöpfen und weltweit zur Geltung zu bringen. Computergestützte Medizin schafft dabei die Voraussetzung, beispielsweise mit web- und cloudbasierten Werkzeugen, bezahlbare moderne Diagnostik auch in Ländern mit einer bislang unzureichenden Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.“

Im Rahmen des World Health Summit (11.-13 Oktober 2015 im Auswärtigen Amt) wird am Sonntag den 11. Oktober ein gemeinsamer Workshop zu vier zentralen Themen des WHS Science & Industry Circle stattfinden:

Translation: Science – Technology – Products
High-Tech, Low-Complexity, Cost-Effective Medical Technologies & Diagnostics
Digital Health
Systemic Strategies for Sustainable Strengthening of Health Systems

Die German Healthcare Partnership (GHP) dient der deutschen, international orientieren Gesundheitswirtschaft als Sprachrohr und Interessenvertreter. Sie wird in ihrer inhaltlichen Arbeit von vier Bundesministerien unterstützt. Die in dieser Initiative des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) zusammengeschlossenen Unternehmen decken weite Teile der Wertschöpfungskette ab und repräsentieren insgesamt ca. 900.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von >130 Mrd. Euro.
www.germanhealthcarepartnership.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Sie wurde 1949 gegründet und beschäftigt knapp 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Bedürfnisse des Menschen hinsichtlich Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt.
www.fraunhofer.de

Der World Health Summit gilt als international bedeutendstes strategisches Forum für globale Gesundheitsfragen. Er steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident François Hollande und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Er bringt jedes Jahr rund 1.300 Teilnehmer aus rund 90 Ländern nach Berlin, darunter internationale Politiker, CEOs, Vertreter von internationalen NGOs und zahlreiche international renommierte Wissenschaftler.
www.worldhealthsummit.org
www.worldhealthsummit.org

Ampel im Gehirn?

5. Café Scientifique am 30.07.2015 über die Rolle der Basalganglien beim Ausführen und Stoppen von Bewegungen

Bewegungen zu stoppen ist eine essenzielle Fähigkeit des menschlichen Gehirns. Fehlfunktionen dieser „inhibitorischen Kontrolle“ führen zu unerwünschten, impulsiven Handlungen oder verhindern gewünschte Bewegungen, wie bei der Parkinson’schen Krankheit. Dr. Robert Schmidt vom Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg stellt dazu Erkenntnisse aus der Forschung vor und testet die Stopp-Fähigkeiten des Publikums. Ob eine Ampel ein geeignetes Bild für diese Denkleistung ist, wird im Anschluss diskutiert.

 

Bernstein-Werkstatt
Hansastr. 9A
79104 Freiburg

„Medizinwissen für Kinder“

Start einer neuen Vortragsreihe speziell für Kinder

Medizinwissen für KinderMit einer Vorlesung zum Thema Hören startet das Universitätsklinikum Freiburg am 25. Juli 2015 um 15 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik die Reihe „Medizinwissen für Kinder“

Schwierige medizinische Themen für Schulkinder verständlich machen und sie für dieses Feld zu begeistern, das sind die Ziele der neuen Vorlesungsreihe „Medizinwissen für Kinder“ am Universitätsklinikum Freiburg. Bei der ersten Veranstaltung am Samstag, den 25. Juli 2015 um 15 Uhr, im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik (Hugstetter Straße 55, Freiburg) dreht sich alles rund um das Thema Hören. Prof. Dr. Antje Aschendorff, Leitende Oberärztin an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg sowie Sektionsleiterin des Implant Centrums Freiburg (ICF), wird in einer 45-minütigen Vorlesung unter anderem erklären, wie das Gehör funktioniert, was es kann und was ihm schadet. Darüber hinaus zeigt sie, wie taube Kinder wieder hören lernen können. Die Kinder haben während der Vorlesung die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an die Expertin zu richten.

Bitte beachten: Teilnehmen können nur Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Jedes Kind darf eine erwachsene Begleitperson mitbringen.

Nach der 45-minütigen Vorlesung gibt es ein kleines Picknick im Klinikpark.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für weitere medizinische Vorlesungen für Kinder.

Gemeinsam gegen Blutkrebs

Typisierungsaktion auf dem Wissenschaftsmarkt im Zelt des Universitätsklinikums Freiburg

Alle 16 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder fünfte Patient findet keinen Spender. Die Chancen steigen, wenn sich möglichst viele Menschen typisieren lassen und in einer Stammzelldatei registriert sind.

Die Stammzelldatei am Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg ruft auf zu einer

Typisierungsaktion für Stammzellspender  auf dem Wissenschaftsmarkt Freiburg
am 9. und 10. Juli 2015, 10 Uhr bis 18 Uhr
im Zelt des Universitätsklinikums Freiburg rechts vom Hauptportal des Münsters
am Stand der Klinik für Innere Medizin I.

Alle gesunden Menschen zwischen 18 und 55 Jahren können Spender werden. Bei der Typisierung wird mit einem Wattestäbchen ein Abstrich von der Wangenschleimhaut gemacht. Im Anschluss werden die Gewebemerkmale bestimmt und in der Freiburger Stammzelldatei gespeichert, die weltweit vernetzt ist. Sollte es zu einer Übereinstimmung mit einem Patienten kommen, wird der Spender benachrichtigt und kann mit seinen Stammzellen Leben retten helfen.

Auf dem Wissenschaftsmarkt der Universität Freiburg sind neben der Stammzellforschung und -transplantation weitere interessante Fachbereiche des Universitätsklinikums Freiburg vertreten: Schlafmedizin und Strahlenheilkunde informieren über aktuelle Forschungsergebnisse, an den Ständen der Thorax- und Neurochirurgie können Operationsmethoden am Modell ausprobiert werden. Die Endoskopie ermöglicht Einblicke in den Magen-Darm-Trakt, die Pathologie nimmt die Besucher mit auf den Weg von der Gewebeprobe bis zur Diagnose  und das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin sammelt Ideen für die „Klinik für die Zukunft“.

Aktionstag „Sonne und Haut“

Kostenlose Hautkrebsuntersuchung an der Universitäts-Hautklinik Freiburg

Aktionstag Sonne und HautDie Klinik für Dermatologie und Venerologie (Hautklinik) des Universitätsklinikums Freiburg und das Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg laden gemeinsam ein zum

Aktionstag „Sonne & Haut“ am
Samstag, dem 18. Juli 2015, von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr
in der Universitäts-Hautklinik,
Hauptstraße 7 in Freiburg
.

Mitarbeiter des Tumorzentrums Freiburg – CCCF informieren über die gefährliche Hautkrebs-Erkrankung. Ärzte der Universitäts-Hautklinik bieten vor Ort einen kostenlosen Hautkrebs-Check an und untersuchen verdächtige Muttermale und Pigmentflecken daraufhin, ob sich aus ihnen Hautkrebs entwickeln kann. Für die kostenlose Hautuntersuchung müssen sich Interessierte am Aktionstag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr vor Ort anmelden. In der Untersuchung wird gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen Basalzellkarzinom, spinozelluläres Karzinom und malignes Melanom („Schwarzer Hautkrebs“) sowie deren Vorstufen gesucht.

Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, ist besonders groß, wenn blauer Himmel und strahlender Sonnenschein ins Freibad und an die Badeseen locken. Kaschiert von scheinbar gesunder Bräune, erhält die bösartige Erkrankung Nahrung durch die gefährliche Sonnenstrahlung. Wie groß ist das individuelle Risiko und wie kann man sich am besten schützen? Wer sich um das eigene Hautkrebsrisiko sorgt und sich so gut wie möglich vor Hautkrebs wie dem bösartigen Melanom schützen will, der ist beim Aktionstag „Sonne und Haut“ am richtigen Ort.

Der Besuch des Aktionstags ist kostenfrei.

Die „Freiburger Abendvorlesungen“ starten wieder

„Gehirn und Forschung“

Das Universitätsklinikum Freiburg setzt seine vor neun Jahren begonnene Reihe der „Freiburger Abendvorlesungen“ fort.
An fünf Terminen wird das Thema „Mysterium Gehirn?“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln von Neurologen, Neurochirurgen, Psychiatern und Psychosomatikern betrachtet. Die Freiburger Abendvorlesungen starten am

Mittwoch, den 1. Juli 2015,
um 19.00 Uhr, Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik,
Hugstetter Straße 55, Freiburg

Das Thema des ersten Abends lautet: „Gehirn und Forschung – Neurologie und die Funktion vom Gehirn: Irrtümer, alte Ideen und neue Einsichten“. Prof. Dr. Cornelius Weiller und Dr. Michael Rijntjes von der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Freiburg werden einen Ein- und Überblick in die Funktion des komplexesten Organs des Menschen geben.

Die öffentlichen Veranstaltungen richten sich nicht nur an Betroffene, sondern an alle, die sich für medizinische Themen und das Universitätsklinikum interessieren.

Die folgenden Veranstaltungen finden an jedem Mittwoch im Juli statt, also am 8./15./22./29. Juli 2015 jeweils um 19.00 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten die Fragen der Besucher. Die Abende klingen bei Getränken, Häppchen und Gesprächen mit den Experten aus.

Das Universitätsklinikum veranstaltet die „Freiburger Abendvorlesungen“ in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung.

Der Eintritt ist frei.

Die weiteren Themen:

8. Juli 2015:
Gehirn und Technik
Das gelenkte Gehirn? Hirnschrittmacher bei Depression und anderen psychiatrischen Erkrankungen

15. Juli 2015:
Gehirn und Alter – Verlust oder Gewinn?
Wie unser Gehirn älter wird

22. Juli 2015:
Gehirn und Körper – Wer beeinflusst wen?
Wie Seele und Körper zusammenwirken

29. Juli 2015:
Gehirn und Krankheit – Die Abschaffung der Schizophrenie?
Die Neudefinition der psychiatrischen Krankheiten

„Medizinwissen für Kinder“

Start einer neuen Vortragsreihe speziell für Kinder

Medizinwissen für KinderMit einer Vorlesung zum Thema Hören startet das Universitätsklinikum Freiburg am 25. Juni 2015 um 15 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik die Reihe „Medizinwissen für Kinder“

Schwierige medizinische Themen für Schulkinder verständlich machen und sie für dieses Feld zu begeistern, das sind die Ziele der neuen Vorlesungsreihe „Medizinwissen für Kinder“ am Universitätsklinikum Freiburg. Bei der ersten Veranstaltung am Samstag, den 25. Juli 2015 um 15 Uhr, im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik (Hugstetter Straße 55, Freiburg) dreht sich alles rund um das Thema Hören. Prof. Dr. Antje Aschendorff, Leitende Oberärztin an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg sowie Sektionsleiterin des Implant Centrums Freiburg (ICF), wird in einer 45-minütigen Vorlesung unter anderem erklären, wie das Gehör funktioniert, was es kann und was ihm schadet. Darüber hinaus zeigt sie, wie taube Kinder wieder hören lernen können. Die Kinder haben während der Vorlesung die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an die Expertin zu richten.

Bitte beachten: Teilnehmen können nur Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Jedes Kind darf eine erwachsene Begleitperson mitbringen.

Nach der 45-minütigen Vorlesung gibt es ein kleines Picknick im Klinikpark.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für weitere medizinische Vorlesungen für Kinder.

Öffentlicher Vortrag: Zuckerkrankheit und Übergewicht

Zuckerkrankheiten und Übergewicht – Wie Vorbeugen?

Zuckerkrankheit und ÜbergewichtÖffentlicher Vortrag am Samstag, den 21. Februar 2015, in Freiburg

Am Samstag, den 21. Februar 2015, findet um 11.15 Uhr im Hörsaal 1010 der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Kollegiengebäude 1, Platz der Universität 3, Freiburg) ein öffentlicher Vortrag zum Thema „Zuckerkrankheit und Übergewicht – Wie vorbeugen?“ statt. Dr. Katharina Laubner, Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie in der Abteilung Endokrinologie und Diabetologie der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Freiburg, wird erklären, warum es heutzutage bei immer mehr Menschen zu Adipositas und Diabetes kommt.  Außerdem wird sie Risikofaktoren für die Entwicklung von Adipositas und Diabetes mellitus nennen und Tipps geben, wie man der Zuckerkrankheit, beispielsweise durch eine Lebensstilveränderung, vorbeugen kann.

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Prävention – für ein gesundes Leben“ des Instituts für Prävention und Tumorepidemiologie am Universitätsklinikum Freiburg. Der Eintritt ist frei.