Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Impfangebote für Freiburg

Ab 22. November soll auf dem Messegelände mit den ersten Impfungen begonnen werden

Stadt erweitert, koordiniert und intensiviert Impfangebote – Hierzu soll kurzfristig eine leistungsstarke Impfstelle auf der Neuen Messe aufgebaut werden – Ab 22. November soll dort mit den ersten Impfungen begonnen werden

OB Horn: „Mit dieser zusätzlichen schnellen Lösung können wir weitere, dringend benötigte Angebote für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen schaffen“

Bewährte Zusammenarbeit mit der Uniklinik und der FWTM wird reaktiviert

Bis zu 500 Impfungen täglich und bis 20.000 Impfungen bis Ende des Jahres – Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich

Zudem werden weitere mobile sowie hausärztliche Angebote koordiniert – Auch Angebote von Rettungsdiensten sollen zeitnah erfolgen

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Unternehmensmitteilung! Cyberattacke auf medatixx

Nach jetzigem Stand richtete sich der Angriff gegen medatixx als Unternehmen, nicht gegen die Kunden.

Version 1.0
Eltville & Bamberg, 08.11.2021, 12 Uhr

Das Unternehmen wurde Mitte vergangener Woche Ziel eines Cyber-Angriffs, bei dem wichtige Teile des internen IT-Systems verschlüsselt wurden. Infolgedessen sind die Erreichbarkeit sowie der gesamte Unternehmensbetrieb derzeit stark beeinträchtigt.

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Online-Studie: Wie werden regelmäßige Coronatests erlebt?

Befragung unter Kita-Kindern, Schüler*innen und Eltern

Regelmäßige Coronatests sind an Schulen und in Kindertagesstätten bereits seit einiger Zeit Alltag. Nun untersuchen Wissenschaftler*innen des Universitätsklinikums Freiburg mit Kolleg*innen des Universitätsklinikums Köln, wie die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern das wiederkehrende Testen erleben: neutral, belastend oder als wertvolle Schutzmaßnahme. Per Online-Fragebogen ermitteln die Wissenschaftler*innen außerdem, ob es Unterschiede zwischen Testungen mittels vorderem Nasenabstrich oder mittels „Lolli-Test“ gibt. Die Forscher*innen wenden sich damit einem bislang wenig beachteten Thema zu. Der Online-Fragebogen kann bis zum 24. Dezember 2021 auf der Seite https://redcap.link/coronatestumfrage ausgefüllt werden.

„Uns ist sehr wichtig, die Kinder und Jugendlichen direkt zu befragen und deren Erfahrungen zu ermitteln. Nur so können wir künftige Maßnahmen gezielt auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abstimmen“, sagt Studienleiter PD Dr. Thorsten Langer, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg.

Teilnahmeberechtigt sind Kinder- und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren und Eltern, deren Kinder zwischen 4 und 17 Jahre alt sind.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

“Wir brauchen einen neuartigen Multilateralismus und einen neuen Gesellschaftsvertrag.”

World Health Summit endet mit klarem Bekenntnis zur Zusammenarbeit und Handlungsempfehlungen für die Politik

Berlin, 26.10.2021 Nach drei Tagen mit 377 Sprecher:innen und 67 verschiedenen Sessions ist am Nachmittag der 13. World Health Summit zu Ende gegangen. Das vorherrschende Thema: Die Lehren aus COVID-19 für die Zukunft.
 
Weltweit haben rund 6.000 Teilnehmer:innen aus 120 Nationen an dem internationalen Treffen teilgenommen, davon knapp 1.100 vor Ort in Berlin. Hinzu kamen bislang insgesamt rund 130.000 Views auf dem Twitterkanal der WHO, wo die vier Sessions mit WHO-Generaldirektor Tedros auf dem World Health Summit live gestreamt wurden.

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Mythos Blaulichtschaden?

Experten geben Entwarnung: LED-Displays sind keine Gefahr für Augen oder Schlaf

Berlin – Filter für Smartphones, Computerbrillen für Kinder, Kontaktlinsen für PC-Arbeit: Viele Produkte werben mit dem Schutz vor Blaulicht, das von Bildschirmen und Handydisplays ausgeht. Doch ist blaues Licht wirklich schädlich für unsere Augen, beeinträchtigt es den Schlaf? Nein, sagen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Der Kongress findet vom 30. September bis 3. Oktober 2021 virtuell statt.

Foto von Dids von Pexels

Blaues Licht gehört zum sichtbaren Teil des elektromagnetischen Spektrums und zeichnet sich durch Energiereichtum aus. „Dennoch ist die Lichtstärke bei der Nutzung elektronischer Geräte viel zu gering, um Netzhautschäden an den Augen hervorzurufen“, sagt Professor em. Dr. rer. nat. Michael Bach vom Universitätsklinikum Freiburg. Dies zeigt der Vergleich: Die natürliche Foto von

Beleuchtungsstärke im Freien bei bedecktem Winterhimmel beträgt in unseren Breitengraden etwa 5.000 lux, an einem Sonnentag bis zu 100.000 lux. Ein Computer-Bildschirm, sehr hell eingestellt, bleibt in 50 cm Abstand jedoch unter 500 lux. „Auch wenn Kinder durch Corona-bedingten Fernunterricht stundenlang vor Bildschirmen sitzen, sind zumindest Blaulicht-Augenschäden dadurch nicht zu befürchten“, stellt der Sehforscher fest. Weitere Erkenntnis zu vermeintlichen Beeinträchtigungen: Kontaktlinsen, die Blaulicht blockieren, schützen einer aktuellen Studie zufolge nicht besser vor einer Ermüdung der Augen bei der Bildschirmarbeit als Standardkontaktlinsen (1).

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Das Telefax – ein Tabu für Gesundheitsdaten 

Sensible Daten müssen über sichere Kommunikationswege übermittelt werden

7. September 2021 – Mit einem Telefaxgerät Patienteninformationen oder andere Gesundheitsdaten zu übermitteln, ist rechtswidrig. Darauf weist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in Bremen hin. Außerdem sei „zur Übertragung besonderer Kategorien personenbezogener Daten […] die Nutzung von Fax-Diensten unzulässig.“ Die Aufsichtsbehörde begründet ihren Hinweis mit dem mangelnden Schutzniveau von Faxsendungen beim Empfang, das dem Postkartenversand entspreche.

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Neues Gesetz stärkt Verbraucherrechte gegenüber Krankenkassen

Verbraucherzentrale Hamburg bittet Betroffene, Missstände zu melden 

Die Verbraucherzentrale Hamburg begrüßt das neue „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“. Es setzt den Krankenkassen unter anderem engere Grenzen, in denen sie persönlichen Daten von Krankengeldbezieherinnen und -beziehern erheben dürfen. Dennoch sind die Verbraucherschützer skeptisch, dass die Krankenkassen in der Praxis den neuen Bestimmungen in Gänze folgen werden.

„Unter dem Deckmantel der Mitwirkungspflicht haben die Krankenkassen in der Vergangenheit immer wieder Druck ausgeübt und Menschen, die Krankengeld beziehen, zur Preisgabe von sensiblen Patientendaten bewegt“, so Dr. Jochen Sunken von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Ob die Kassen diese Praxis von heute auf morgen ändern werden, bleibt abzuwarten. Schließlich konnten sie durch das sogenannte Krankengeldfallmanagement viel Geld sparen.“ 

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Hohe Sterblichkeit bei schwer erkrankten Covid-Patienten auch nach dem Krankenhausaufenthalt

Langzeitstudie des WIdO: Mehr als ein Viertel der entlassenen Covid-19-Patienten mussten zurück in die Klinik

Berlin. Mehr als ein Viertel der stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit Covid-19 mussten nach ihrem Klinikaufenthalt erneut im Krankenhaus behandelt werden. Das zeigt die erste bundesweite Langzeitstudie, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) auf Basis der Abrechnungsdaten von AOK-versicherten Patientinnen und Patienten durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind jetzt im medizinischen Fachmagazin „PLOS ONE“ veröffentlicht worden. Neben der hohen Wiederaufnahmerate zeigt sich bei den Covid-19-Erkrankten auch eine hohe Sterblichkeitsquote. So starben insgesamt 30 Prozent der Patientinnen und Patienten während des ersten Krankenhausaufenthalts oder in den ersten sechs Monaten danach. Die Kohorten- studie des WIdO liefert erstmals aussagekräftige Daten zu den längerfristigen Folgen der Co- vid-19-Erkrankung von hospitalisierten Patienten und macht deutlich, dass die Nachsorge für die Patientinnen und Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wichtig ist.

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Ansteckung mit Coronavirus durch Aerosole verhindern

Ein wissenschaftliches Positionspapier

Informationen auf breiter fachlicher Basis sollen zu mehr Sicherheit beitragen und konkrete Hinweise zum Schutz vor Infektionen geben

Der bisherige Verlauf der COVID-19-Pandemie hat gezeigt: Aerosole tragen erheblich zum Infektionsgeschehen bei – und ihre Abwehr kann ein Wieder ansteigen der Infektionszahlen maßgeblich reduzieren. Die Frage nach wirksamen Schutzmaßnahmen wird sich spätestens im Herbst akut stellen, denn durch saisonale Faktoren, neue Virusvarianten, sinkende Immunität nach der Impfung oder mangelnde Impfbereitschaft besteht weiterhin die Gefahr einer vierten Infektionswelle in Deutschland.

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Keynote-Lecture Rainer Dziewas: Schluckstörungen im Alter verstehen – Ursachen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten

Im Alter steigt das Risiko, eine Schluckstörung zu entwickeln, drastisch an

Das Foto ist ein Porträtfoto von Prof. Dr. Rainer Dziewas
Prof. Dr. Rainer Dziewas

Bei mehr als 50 Prozent der Pflegeheimbewohner und rund 70 Prozent aller im Krankenhaus behandelten geriatrischen Patienten treten altersabhängig bedingte Veränderungen des Schluckaktes (Presbyphagie) auf – mit möglichen Folgen wie Pneumonie, Mangelernährung oder Dehydratation. Das Bewusstsein und Wissen darüber hat in der medizinischen Fachwelt in den letzten Jahren stark zugenommen. Einen wichtigen Beitrag zu dieser erfreulichen Entwicklung leistet Deutschlands führender Dysphagie-Experte Professor Dr. Rainer Dziewas (Foto), Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation am Klinikum Osnabrück. Der renommierte Neurologe hat unter anderem wesentlich bei der Erstellung eines Curriculums zur flexiblen endoskopischen Evaluation des Schluckakts (FEES) beigetragen, das gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) entwickelt wurde. Wie sich mit FEES und anderen Diagnose-Tools individuelle Schluckmuster erkennen und darauf aufbauend adäquate therapeutische Strategien auswählen lassen, zeigt Dziewas in seiner Keynote-Lecture beim Online-Jahreskongress 2021 der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) vom 2. bis 4. September 2021.

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