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Wer Freundschaften pflegt, hat mehr vom Leben

Einsamkeit – Die unbekannte Krankheit

Immer mehr Menschen leben in Deutschland alleine

Cover Einsamkeit Aktuell sind es rd.17 Millionen, die in Single-Haushalten leben, so Manfred Spitzer in seinem neuen Buch „Einsamkeit“. Tendenz steigend, da sich immer mehr langjährige Ehepaare und Partnerschaften im fortgeschrittenen Alter trennen.

Allein zu leben, muss nicht gleich Einsamkeit bedeuten. Man kann auch einsam unter vielen Menschen sein, das belegen zahlreiche Studien. Seit 1980 wird mit einem an der UCLA entwickelten Fragebogen von Wissenschaftlern die soziale Isolation erfasst. Die Ergebnisse sind in zahlreiche Studien eingeflossen.

Manfred Spitzer stellt in seinem Buch die Behauptung auf, dass sich jeder zehnte Mensch in Deutschland einsam fühlt. Und er behauptet gar, dass Einsamkeit erblich, ansteckend und tödlich sei.

Nach der „Selbstfindungs-Ära“ ist nun die „Selfie-Ära“ angebrochen. Sich selbst für den Nabel der Welt zu halten, hat in den letzten Jahren stark zugenommen, stellt auch Manfred Spitzer fest. Das Smartphone mit seinen vielen Möglichkeiten, beflügelt den Narzissmus vieler junger Menschen. Tausende von Likes und Shares suggerieren den Selbstdarstellern, dass sie nicht nur beliebt sind, sondern sogar geliebt werden. Damit ist die Selbsttäuschung perfekt. Aber was passiert, wenn plötzlich das Interesse von Followern und Friends weg ist? Kommt dann die große Einsamkeit in Form eines schwarzen Lochs?

Einsamkeit wird vor allem von jüngeren und älteren Menschen erlebt. Menschen zwischen 25 und 55 Jahren sind eher selten betroffen. Besonders einsam sind unverheiratete Männer, dann folgen unverheiratete Frauen. Verheiratete Männer fühlen sich nur selten einsam, während verheiratete Frauen häufiger angaben, einsam zu sein.

Ältere, alleinlebende Menschen sind einsam, weil Verwandte und Freunde oft schon verstorben sind. Neue Bekannt- oder gar Freundschaften entstehen extrem selten. Manfred Spitzer sagt, wer einsam ist, erkrankt häufiger an Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Depression und Demenz.

Manche Journalisten haben Spitzer mit seinen Thesen fast schon zum Feind erklärt. Man kann sagen, dass Spitzer provoziert und da und dort auch etwas verbissen wirkt. Aber müssen deshalb seine Thesen falsch sein?

Wenn Manfred Spitzer das Internet und die Nutzung von Smartphones und Tablets schon im Kleinkindesalter anprangert, sollten wir vielleicht darüber nachdenken, wie weit er damit Recht hat.

Eltern, die permanent ihre Mails checken und in den „sozialen Netzwerken“ unterwegs sind, lehnen Spitzers Aussage, dass das Internet dumm und abhängig macht, strikt ab.

Im Gehirn-Scanner wurde von verschiedenen Wissenschaftler*innen nachgewiesen, dass Schmerz und Einsamkeit im gleichen Bereich der Gehirnrinde verarbeitet werden. Dies könnte die Erklärung dafür sein, dass Einsamkeit auch krank machen kann.

Es gibt einen Unterschied zwischen gefühlter Einsamkeit und sozialer Isolation. Man kann durch die Beschäftigung mit dem Smartphone in einem vollbesetzten Straßencafé keinerlei Einsamkeit verspüren, ist aber dennoch in einer gewissen sozialen Isolation. Erst wenn das Smartphone außer Betrieb ist, und der Blick auf die anderen Menschen fällt, die ihrerseits auf ihr Smartphone schauen, beginnt der Moment, an dem sich Einsamkeit spüren lässt.

Mein persönliches Fazit lautet: Es lohnt sich, das Buch zu lesen, selbst dann, wenn man mit der einen oder anderen Aussage nicht ganz einverstanden ist.

Manfred Spitzer

Einsamkeit, Die unbekannte Krankheit

Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten

978-3-426-27676-1, € 19,99 / ebook € 17,99

Nachfolgend einige Links zu Rezensionen in anderen Medien:

mdr Kultur:

https://www.mdr.de/kultur/themen/sachbuch-der-woche-manfred-spitzer-einsamkeit-die-unerkannte-krankheit-100.htmlhttps://www.mdr.de/kultur/themen/sachbuch-der-woche-manfred-spitzer-einsamkeit-die-unerkannte-krankheit-100.html

Spiegel Online:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/manfred-spitzer-ueber-einsamkeit-an-allem-ist-das-internet-schuld-a-1197453.html

Deutschlandfunk Kultur:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/manfred-spitzer-einsamkeit-die-unerkannte-krankheit-soziale.950.de.html?dram:article_id=412349

merkur:

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/manfred-spitzer-ueber-krankheit-einsamkeit-zr-9666140.html

SZ:

http://www.sueddeutsche.de/leben/ende-der-einsamkeit-anleitung-zum-alleinsein-1.3921781?reduced=true

 

 

Tatort Krankenhaus

Opfer der Profitgier im Gesundheitssystem

 

In diesem Buch geht es um eine Studie, die Prof. Dr. med. Karl H. Beine, Chefarzt am St. Marien Hospital Hamm und Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Witten/Herdecke, 2015 durchgeführt hat. Er hat dazu 5055 Kranken-, Altenpfleger und Ärzte befragt. Die entscheidende Frage lautete: Haben Sie selbst schon einmal aktiv das Leiden von Patienten beendet? Leider geht aus den Angaben hierzu nicht exakt hervor, wie viele Menschen darunter waren, deren Leben aufgrund von Patientenverfügungen oder durch das Abschalten von Maschinen beendet wurde.

Es soll nicht geleugnet werden, dass es in unseren Krankenhäusern und Pflegeheimen Missstände gibt. Das Personal muss oft bis zur Erschöpfung arbeiten. Und die hygienischen Verhältnisse lassen nicht selten zu wünschen übrig. Egal, ob auf den Privatstationen oder den Stationen für die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen. Die Zahl von 21.000 getöteten Patienten pro Jahr schien bis zur Bekanntgabe der neuen Erkenntnisse zu Krankenpfleger Nils H. ziemlich spekulativ. Jetzt könnte man fast geneigt sein, zu glauben, dass es noch viel mehr Fälle sind.

Die ZEIT schreibt dazu http://www.zeit.de/2017/14/krankenhaeuser-tote-patienten-ursachen-karl-beine

Süddeutsche Zeitung Niels Högel – Geschichte einer beispiellosen Mordserie

Es geht allerdings um mehr als nur um Profitgier. Auch die Politik und die Krankenkassen sind für die Missstände verantwortlich. Der ständige Kostendruck und der Personalmangel in der Pflege sind mitverantwortlich für zahlreiche Missstände. Die Kosten, die hierdurch entstehen, werden nicht ins Verhältnis zu den angeblichen Einsparungen gesetzt. Infektionen durch Krankenhauskeime fallen ebenso darunter wie längere Genesungszeiten durch Mangel an Zuwendung.

Die Autoren:

Professor Dr. med. Karl H. Beine, geboren 1951, ist Chefarzt am St. Marien-Hospital Hamm und Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Witten/Herdecke. In seiner aktuellen Studie zu Tötungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen hat er mehr als 5000 Mitarbeiter aus Gesundheitsberufen zur Gewalt in ihrem Arbeitsalltag befragt.

Jeanne Turczynski ist Redakteurin in der Redaktion Wissenschaft und Bildungspolitik des Bayerischen Rundfunks, dort betreut sie das Thema Medizin.

Hardcover, Droemer HC
03.04.2017, 256 S.

ISBN: 978-3-426-27688-4
Diese Ausgabe ist lieferbar

19,99E-Book (€17,99)      http://bit.ly/2va8eOy

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Psycho-Tests, die Laune machen

Warum denken, fühlen und handeln wir so, wie wir es tun?

Das Psycho-Test BuchDas Psycho-Test-Buch

Mit interaktiven Tests, Spielen und Rätseln zeigt uns der renommierte britische Psychologe Ben Ambridge in seinem Buch Das Psycho-Test-Buch wie wir unsere Persönlichkeit entdecken. Und ganz nebenbei erklärt er die erstaunlichen Forschungsergebnisse der Psychologie. Das tut er nicht in Form von langatmigen Theorien, komplizierten Experimenten und übersichtlichen Statistiken sondern spielerisch.

Die Tests machen wirklich richtig Spaß. 

Ein Buch, das man nicht einfach nur liest und dann weglegt, sondern sich genüsslich in Etappen zu Gemüte führt.

Ein tolles Buch für alle, die sich gerne mit psychologischen Tests befassen.
Es ist nicht nur sehr informativ, sondern auch sehr unterhaltsam geschrieben.
Ich mag Bücher dieser Art, weil so das Lesen mehr Spaß macht, aber auch weil ich dadurch viel mehr Informationen aufnehmen und vor allem behalten kann.

Bei manchen Tests vermisste ich die Erklärung, weshalb ich gerade nicht der Norm entsprochen habe. So z. B. bei den chinesischen Schriftzeichen.
Mein Ergebnis ist das Gegenteil dessen, was der „normale“ Durchschnittstester angegeben hat.

Gut gefallen hat mir auch die Frage nach dem Unterschied zwischen einem Psychiater und einem Psychologen. Die Antwort verrate ich hier natürlich nicht, denn ich will Ihnen ja nicht den Spaß verderben. Gleiches gilt für die Frage, wie viele klinische Psychologen es braucht, um eine Glühbirne zu wechseln.

Man kann die Tests auch im Freundes- oder Familienkreis machen. Allerdings nur, wenn kein „Besserwisser“ oder „Dauerhinterfrager“ dabei ist. Diese würden den anderen die Freude an den Auswertungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vermiesen.

Das Psycho-Test-Buch

von Ben Ambridge

Originaltitel PSY-Q

Aus dem Englischen von Christa Broermann

Knaur Verlag, 380 Seiten, Klappenbroschur [D] € 19,99 / [A] € 20,60//[sFr] 30,50*

ISBN 978-3-426-65564-1

„Wir schaffen das, ich schwöre es dir.“

image002Lesley Verney ist gerade zehn Wochen schwanger, da erfährt die Dreiunddreißigjährige, dass sie eine aggressive Form von

Lesley Cools

Lesley Cools

Brustkrebs hat. Für sie und ihren Mann Andy bricht eine Welt zusammen. Die Ärzte raten zum sofortigen Schwangerschafts-abbruch. Um ihren Krebs zu besiegen, muss Lesley schnellstens mit der Chemotherapie beginnen. Lesley und Andy beschließen, für ihr Baby zu kämpfen. Denn sie haben schon einmal ein Kind verloren.

Nach vielen Recherchen treffen sie auf Professor Dr. Frédéric Armant, Chef der Forschungsgruppe Krebs und Schwangerschaft und Spezialist für gynäkologische Onkologie an der Universitätsklinik in Leuven. Er berichtet Lesley und Andy von den ermutigenden Ergebnissen seiner Forschungsgruppe.

image011Die Plazenta schützt nach der zwölften Woche das Kind, so dass eine Chemotherapie bei Lesley und eine eventuelle Operation ohne Schaden für das Kind möglich ist. Armant rät ihnen, das Kind zu behalten. Die beiden fassen Vertrauen zu den Ärzten und gehen das Risiko ein. Für Lesley beginnt eine Odyssee zwischen Gynäkologie und Onkologie, auf der Andy sie durch alle Höhen und Tiefen begleitet. Und der neunmonatige unermüdliche Kampf wird mit einem Wunder gekrönt. Marnix, ihr Sohn, kommt gesund und kräftig zur Welt. Inzwischen ist er drei Jahre alt und geht in die Vorschule. Lesley hat bis heute hat keinen Rückfall erlitten.

Jede tausendste Schwangere erkrankt an Krebs. Unser Chemo-Baby ist Andy Cools image012realistischer, packender Bericht, der Frauen Mut machen soll, die während ihrer Schwangerschaft an Krebs erkranken. Er beschreibt in seinem Buch die Zeit zwischen Hoffnung und Verzweiflung, die er mit seiner Frau Lesley durchlitt.

Andy Cools, Unser Chemo-Baby – Kampf um zwei Leben, Mit einem Vorwort von Professor Frédéric Amant, Knaur Verlag
183 Seiten, Klappenbroschur mit 8 Seiten Bildteil, [D] € 14,99 / [A] € 15,50, ISBN 978-3-426-65557-3, Erscheinungstermin 2. März 2015

Tatsachen-Thriller Hot Zone

image001-1Fast stündlich laufen neue Meldungen zur in Westafrika grassierenden Ebola-Epidemie über den Nachrichtenticker. Mehrere tausend Menschen sind bereits gestorben, ein Vielfaches mehr erkrankt, die Seuche breitet sich unvermindert aus, die betroffen Länder versinken in Panik und Chaos.

Aus diesem Anlass bringt der Droemer Knaur Verlag nun den Tatsachen-Thriller Hot Zone von Richard Preston in aktualisierter Fassung neu heraus. In seinem 1995 erschienenen Bestseller schildert der Wissenschaftsautor die Gefahr, die vom Ebola-Virus ausgeht, erschreckend nah an der heutigen Wirklichkeit. Die ebook-Ausgabe erscheint bereits am 29.09.2014, die Printausgabe folgt am 13.11.2014.

„Das Erschrecken ist groß, die Bedrohung real: Das Ebola-Virus breitet sich mit dramatischer Geschwindigkeit aus. Richard Preston hat vor 20 Jahren bereits den bahnbrechenden und immer noch gültigen Bestseller über die Entdeckung und Verbreitung des tödlichen Erregers verfasst. Aus aktuellem Anlass legen wir den Droemer-Knaur-Bestseller zur Buchmesse neu auf.“

Richard Preston
HOT ZONE
Ebola, das tödliche Virus
Der Tatsachen-Thriller
400 Seiten, € (D) 9.99
Erscheinungstermin Taschenbuch: 13.11.2014
Erscheinungstermin ebook: 29.09.2014
„Das erste Kapitel von Hot Zone ist das Schrecklichste, was ich je gelesen habe. Und dann wird es von Kapitel zu Kapitel immer noch schlimmer: Was für ein unglaubliches Buch!” Stephen King
Spannend und erschreckend von der ersten bis zur letzten Zeile

Ein brillant erzählter und wissenschaftlich fundiert Tatsachenthriller auf höchstem Informationsniveau
Mit einem brandaktuellen Vorwort und Lagebericht aus Westafrika von Richard Preston
Und einem Nachwort über die aktuelle Virengefahr von Horst Güntheroth, Wissenschaftsautor beim STERN
Der Nr. 1 Bestseller erschien 1995 bei Droemer Knaur und wurde in über 30 Sprachen übersetzt, in Deutschland 200.000 und weltweit über 2,5 Millionen Mal verkauft